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Das Odfeld

Wilhelm Raabe: Das Odfeld - Kapitel 12
Quellenangabe
typenarrative
booktitleDas Odfeld
authorWilhelm Raabe
year1995
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-009845-9
titleDas Odfeld
pages1-230
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1889
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Zehntes Kapitel

»Woraus denn deutlich zu ersehen, wieviel diese barbarisch scheinenden Wörter bedeuten und wie geschickt sie besonders sind, alle sowohl allgemeine als besondere Schlußregeln zu übersehen und in jeder Figur sich alle richtigen Schlußarten einzuprägen. – Davon zeigt barbara die allgemein bejahenden, celarent die allgemein verneinenden, darii die besonders bejahenden und ferio die besonders verneinenden an.«

Also sagte dagegen, nämlich gegen die Lieder des siebenzehnten Jahrhunderts in Schweinsleder, die Deutliche und praktische Vernunftlehre für Schulen insgemein und also auch für die weiland hohe Kloster-, Wald- und Wildnis-Schule zu Amelungsborn. Aber wer gar nichts im Wachen und im Traum auf: Cacresen, bamallp, dimatis, fesapo, fresison hielt, das war des Herrn Klosteramtmanns Vetterstochter Mademoisell Selinde Fegebanck. Sie war seinerzeit mit der Schule auch ohne die Logika der Scholastiker ganz gut ausgekommen und fertig geworden. Schlüsse wie:

Wer nicht gelehrt ist, ist kein Mensch,
Kein Bauer ist gelehrt, also
Ist kein Bauer ein Mensch,

mochten nach Paragraph einundneunzig den Herren Primanern zum warnenden Muster diktiert werden, für Mamsell hatten sie nicht den geringsten Sinn. Die brauchte kein Muster, die wußte von ihrer Mutter her schon ganz genau, wo der Mensch anfängt und wo er aufhört. Sie hatte einfach gekreischt unter den Eichen im Sundern über die Konklusion:

Kein Mensch ist ein Engel,
Kein Vieh ist ein Engel, also
Kein Vieh ist ein Mensch.

»Musjeh von Münchhausen«, hatte sie gelacht, »wenn Er mich künftig wieder einmal einen Engel nennen will, bleibe Er mir nachher mit Seinem Buche und Seiner Gelehrsamkeit vom Leibe. Und dazu weiß ich auch gar nicht, was daraus werden sollte, wenn ich so dumm wäre wie Er. Aber ein guter Mensch ist Er, und ich sitze ganz gern mit Ihm hier im Grünen und bei der Hitze im Schatten im Hoop, und daß Er voll Lieder und Singsang steckt wie der Buchenbaum voll Maikäfer, das gefällt mir auch schon; aber – Musjeh Thedel, wo wollte Er wohl mit mir hin? Über die Eichbäume hinaus! Ins Himmelblau und gar jetzo mitten im Kriege! Und wie mein Onkel und Seine Herren Lehrer über Ihn denken, das weiß Er doch auch; und – Herr von Münchhausen, Er närrischer Eulenspiegel, zu früh soll doch niemand erfahren, wo Barthel Most holt. Das hat mir meine selige Mutter zu zehntausend Malen gesagt und hat noch auf ihrem Totenbett gesagt: Mädchen, daß du mir nicht dumme Dinge machst in Amelungsborn unter den Herren Scholaren und jungen Herren Magistern. – Da, küsse Er mir denn die Hand, wenn Er durchaus es nicht lassen kann!«...

In dieser Nacht nun, die mit dem Beginn dieser Geschichte ebenfalls angefangen hat, haben wir itzo nun auch einen bescheidenen Blick in Mamsell Selindens jungfräulich Kämmerlein drüben im andern Teil der weiland Klostergebäude zu werfen. Eine einfache Mönchszelle war ihr darin nicht vom galanten Fato angewiesen worden. Die Tante, die Frau Klosteramtmännin, hatte sie im Gemach des weiland Subpriors von Amelungsborn untergebracht und ihr bei ihrer Ankunft gesagt: »Wer sich im Kloster Amelungsborn vorm Spuken fürchtet, dem können wir nicht helfen; aber sollte dir mal was Ernsthaftes widerfahren, so brauchst du nur hier im Gange hell zu schreien. Wir werden dich dann schon hören und zusehen, wo es dir fehlt. Mir persönlich ist bei meinem hiesigen Leben noch niemalen ein Gespenst begegnet als ein paar Male, wo ich aber gleich am andern Morgen zum alten Tropf, dem Herrn Rektor, ging und ›er‹ mir in meiner Gegenwart die nächtlichen Halunken aus seiner lateinischen Spitzbubenbande herauslangte. Da ist so ein Schlingel, so einer von den Münchhausens, die in Bevern zuletzt nichts zu beißen und zu brechen hatten, den habe ich mir einmal, aber ganz persönlich, hier grade vor deiner Tür eingefangen; er trägt wohl noch die Spur von deines Oheims Stiefelknecht hinten am Hinterkopf. Also, Kind, du kannst ganz ruhig schlafen in Amelungsborn, bis ich dich wecke; dann aber bist du mir raus aus den Federn, oder ich zeige dir, was 'n wirkliches Gespenste in Fleisch und Blut zu sagen hat.« – Wie gut sich Jungfer Selinde Fegebanck in alles, was in Kloster Amelungsborn ein-, aus- und umging, gefunden hatte, wissen wir also schon: werfen wir jetzt demnach ruhig den besagten Blick in ihre Kemenate. Die Jungfrau schlief ganz behaglich in ihrem Federbett aus dem unruhevollen Tage voll Lärm, Gezänk und böser Omina in den neuen Tag hinein und – lächelte im Traum: die bösen Franzosen, die schon ein paar Male dagewesen waren und nun morgen wiederkommen sollten, hatten ihr bis jetzt eigentlich gar so übel nicht gefallen.

»Mit mir sind die Herren Offiziers doch ganz honett, galant umgegangen, und es war gar nicht nötig, daß mich chère tante am liebsten mit dem Silberzeug vergraben hätte«, hatte sie beim Zubettgehen gesagt. »Ei, es wird also auch morgen wohl nicht so schlimm mit ihnen ausfallen. Die Lucknerschen neulich waren ganz andere Flegel, und meinethalben lieber das ganze Haus voll von den weißen Dragonern als ein halb Dutzend von den roten Husaren in Stube, Kammer, Küche und Keller! Ordentlich leid konnte es einem tun, als die Weißen vor den Roten so Hals über Kopf davonmußten. Und dem galanten Monsieur, dem armen Leutnant Seraphin, den die Knechte an der Gartenmauer vergraben haben, dem pflanze ich im Frühjahr noch einen Rosmarin aufs Grab. Es war zu poliment, wie er mir noch im Sterben die Hand küssen wollte. Den Schlingeln, den Lümmeln, den Grobianen, die einem wie die wilden Tiere die Krause zerknüllen wollen, denen weiß man schon die zehn Fingernägel ins Fleisch und die Schnauzbärte zu setzen. Ei jaja, ein böses Leben ist's im Kriege, aber doch ein anderes, lustigeres Ding als zu unserer Magisters- und Schuljungenzeit hier. Da war doch nur der arme Junge, unser böser Thedel, der junge Herre von Münchhausen – ja, der zu Pferde, im Federhut, mit der Schärpe und mit dem Pallasch in der Faust – – je ja, je ja – – –«

Und auf den Lippen mit den Reimen:

»Ist es möglich, daß du weinest?
Ist es möglich, daß du meinest,
Daß ich dich verlassen kann?«

war sie guten Gewissens und gesund eingeschlafen, um im Traum ihr Dasein und Wesen in der Welt weiterzuspielen wie im Wachen. Kloster Amelungsborn, sein Amt und seine Schule, der Siebenjährige Krieg, die schwarzen Lateiner, die preußischen Husaren, die französischen Dragoner vertrugen sich in Mademoisell Selindens harmloser, alberner Seele besser miteinander, als es die meisten Geschichtsschreiber für möglich halten. Und wenn die Leute auf der letzteren Schrift doch bauen und trauen und ihr auch gern nachgehen haufensweise, so ist das recht gut aus mehrfachen Gründen.

Das gute Mädchen flog ebenfalls die ganze Nacht durch. Von der Rabenschlacht hatte sie natürlich auch vernommen und auch den Kämpfer aus derselben, den Magister Buchius mit nach Hause brachte, betrachtet. Sie hatte wie die meisten andern ihrem Ekel über das Untier Worte verliehen, und nun rächte sich der Spuk, so gut er konnte, und ließ sie im Traum erleben, was der Justizamtmann Bürger zu Altengleichen im Calenbergischen, zehn oder elf Jahre später, in die deutsche Literaturgeschichte als großer neuer Poet hineinsang nach dem Dorfmädchenliede:

»Der Mond, der scheint so helle,
Die Toten reiten so schnelle:
Feines Liebchen, graut dir nicht?«

Und an den an der Gartenmauer den ewigen Schlaf schlafenden Königsdragoner Unterleutnant Seraphin hatte sie auch nicht ohne Gefährde beim Zubettesteigen gedacht. Sie hatte einen feinen Traum; und man hebt einen Zipfel von der Decke vor dem großen Mysterium der Welt, wenn man bedenkt und ganz genau in Betrachtung zieht, daß die Dummen und Armen im Geiste die allerwundervollsten und geistreichsten Träume haben können, ebenso geistreiche und sonderbare als wie die Klugen, die Weisen, sowohl am Tage wie bei Nacht.

Mamsell Selinde wurde auch im November 1761 abgeholt von ihrem toten Dragoner wie Lenore von ihrem Wilhelm. Es stand aber ein weißes Roß an der Mauer des Gemüsegartens, und der Himmel war hellblau, die Sonne stand im Mittage, Wald, Feld und Wiesen waren grün, und es kam ein lustiges, frisches Windeswehen dazu her vom Hils, vom Ith, vom Vogler über die alte Ringmauer der Zisterziensermönche von Kloster Amelungsborn. Lustige Musik von nah und von fern klang der Jungfer ins Ohr. Als ob es sich von selbst so verstünde, war sie in ihrem allerbesten Sonntagsstaat mit Bändern und Reifrock und Stöckelschuhen, mit Puder und Handschuhen – eben noch in ihrer Kammer auf dem Bettrande und nun draußen im Garten, im blühenden Garten voll von Bienen und Buttervögeln. Über die Klosterringmauer sah der weiße Pferdekopf und winkte der junge lachende Reiterleutnant im weißen Rock und Silber der Dragons de Ferronays mit dem Federhut: Wir reiten, wir reiten, Mademoiselle! – Ich wollt Ihm aber doch noch ein Zweiglein Rosmarin an die Kokarde stecken, Monsieur, sagte die Jungfer, hat er es denn gar so eilig, Monsieur Seraphin?... Die wilde Rose, la fleur d'églantine, dort vom Busch, Mademoiselle! Wir reiten, wir reiten – Sattel und Steigbügel! – Unsere Zeit ist hin im deutschen Lande – westwärts, südwärts, durch Nebel und Schnee, durch Regen und Sturm über den Rhein in die Sonne, ins warme lustige Frankreich zurück! Es ist Platz im Sattel, Mademoiselle, ma belle, ma jolie fleur de romarin – wir reiten, Mademoiselle Selinde!

Es war ganz närrisch – war das nicht der Herr Magister und Kollaborator Zinserling, der da im Klosterbau grad jetzt sein Fenster aufmachte und sich drein legte und in den Sonnenschein, das Mittagslicht und wohlige Zephyrwehen von Mamsells Traumgebilden satyrisch hineinkrähete, und zwar tumultuose gegen jedwedes Schulgesetze:

»Wie närrisch lebt ein Kerl doch in der Welt,
Wenn er erst in das Garn der Liebe fällt;
Wenn er den Mut für einen Blick verhandelt
Und in den Stricken des Verderbens wandelt?«

Und war's nicht der liebe gute Junge, der Musjeh Thedel, der Herr Primaner, der Junker von Münchhausen, welcher da hinter den Stachelbeerenbüschen schlich und zum gelehrten Herrn hinaufhöhnte:

»Bald sitzt ihm der Kragen am Halse nicht recht,
Bald ist ihm die dünne Paruque zu schlecht,
Bald zieht er den Degen, bald steckt er ihn ein,
Bald denkt er ein Bauer, bald König zu sein!!« –?

Alles im Sonnenschein – der Garten, das alte Kloster – weiße Tauben in Schwärmen um die Dächer und den Kirchturm und – mit einem Male in den Lüften über der grünen Welt – im Sattel vor dem Reiter des Königs Ludwigs des Fünfzehnten, mitten im Tilithigau: La France! Vive la France! Mamsell Selinde verstand im Wachen kein Französisch, aber im Traume verstand sie es: »Frankreich, Frankreich!« rief und jauchzte es um sie her tausendstimmig. Zu Hunderten, zu Tausenden ritten sie – ritten sie westwärts der Weser zu – alle die törichten Kinder der belle France, die ihr Grab ostwärts des gelben Stromes, diesmal im lieben kleinen Kriege der Madame de Pompadour gefunden hatten. Auf Wodans Felde, über dem Odfelde, über dem Quadhagen, wo gestern die schwarzen Vögel gestritten hatten, sammelten sich die luftigen, lustigen Geschwader in Gold und Rot und Blau, in Silber und Weiß und Grün und Gelb: Champagne und Limousin, Dragoner von Ferronays und du Roy, Freiwillige von Austrasien, Grenadiers von Beaufremont, Grenadiers royaux, Carabiniers von Castella, Carabiniers von Provence. Wer zählt es im Wachen, was Mamsell Selinde nicht im Traume zählen konnte – alles das, was in den beiden letzten Jahren nur zwischen dem Harz und der Weser der Mutter Erde und dem Bauernspaden anheimgefallen war? Ja, hurre, hurre, hop hop hop, aber beim hellichten Tagesschein und ohne alles gespenstische Grauen! Mademoisell Selinde fand nicht das geringste Sonderbare dabei, daß sie den linken Arm um den hübschen jungen Dragoner vom Regiment Ferronays geschlungen hielt und mit der rechten Hand hoch aus den Lüften über dem Campus Odini des Magisters Buchius deuten konnte: da unten geht ja die Frau Tante übern Hof, und in der Milchkammer sollte ich eigentlich auch jetzo sein, Musjeh Seraphin! –

Là, chaque place
Donne à choisir
Quelque plaisir
Qu'un autre efface.
C'est à l'entour
De ce domaine
Que je promène
Au point du jour
Ma souveraine –

Jungfer Selinde verstand kein Französisch, aber doch verstand sie die Verse des gentil Bernard, die ihr bei Tagesanbruch im Traume über den Feldern, Wiesen, Wäldern und Dächern von Kloster Amelungsborn hoch in den Lüften aus lachendem Munde ins Ohr geflüstert wurden beim Schwirren, Flattern und Fliegen der luftigen Geschwader umher, die sich immer mehr verdichteten, ihre Reihen und Glieder schlossen und sich zu Zügen ordneten, Fußvolk und Reiter, wie sie sich losmachten aus dem Erdboden, um nicht zurückzubleiben, so ins einzelne verstreut über die Barbarenerde. Es war vielleicht grade in dieser Nacht, daß die Frau Marquise aus Versailles an den Herzog von Choiseul schrieb: Quant à l'Allemagne tout y est désespéré. L'Allemagne a toujours été le tombeau des Français; dans cette guerre elle a encore été le tombeau de leur gloire!... Was kümmerte sich im Traum der Jungfer Selinde die Welt um die Frau Marquise, den Herzog von Choiseul und die gloire von Frankreich? Es war nur jetzt in den Lüften der beste Schützenhof, auf dem Mamsell je die Tempeteh mitgetanzt hatte. La tempête! Von drüben aus Frankreich her war ja der Tanz auch zu den Niedersachsen gekommen, und alle Trompeten bliesen und alle Querpfeifer pfiffen und alle Trommler rasselten in dieser Nacht zu Amelungsborn die wilde Weise dazu – wie auf der Steinbreite bei Holzminden.

Und immer toller wurde der Wirbel, und immer mehr und mehr des luftigen, lustigen Geistergesindels! Und immer herzlicher klammerte sich im Spukkarussell die Jungfer an ihren lachenden Reiter, und immer jubelnder klang's rund umher: Nach Frankreich! Nach Frankreich! Nach Hause! Nach Hause!

Wo unser Herrgott lebt wie Gott in Frankreich, Musjeh Seraphin, lachte auch Mamsell. Aber geht es denn immer nur so im Kreise? Geht es denn nicht fort, nicht weiter – gradaus im Fluge?

Wir warten nur noch auf den Herrn Generalleutnant, Mademoisell. Da kommt er aber schon!

Und vom Westen her kam ein einzelner Reiter auf schwarzem Roß, und Jungfer Selinde Fegebanck verstand es ganz genau, wie jemand sagte:

Herr Ludwig Ferdinand Joseph von Croy, Herzog von Havre, des Heiligen Römischen Reiches Fürst, Grand von Spanien, der Krone Frankreich Maréchal de camp, Gouverneur von Schlettstadt, Obrister des Régiment la Couronne –

Bei Vellinghausen gefallen! sagte jetzt der weiße Dragonerleutnant von der Gartenmauer zu Kloster Amelungsborn scheu, trübe, traurig der Allerschönsten von Amelungsborn ins Ohr, und – Jungfer Selinde Fegebanck kreischte nur noch: Jesus, Herr Leutnant! – Der vornehme Kavalier auf dem schwarzen Roß inmitten des Geisterheers hob den Arm – einen zerschmetterten, ärmellosen, handlosen, blutigen Armstumpfen: En avant, messieurs! Vive le Roy! Vive la France!... Ein Schrei, ein Schreien, ein Heulen und Gezeter, dazwischen Gejauchz und schwere Schläge wie von fernem Donner und nahem Türenschlagen! Jungfer Selinde fiel auch – wie man immer und ewig so im Traum zu fallen pflegt. In dem schwirrenden Getümmel von Rossen und Reitern stürzte sie aus dem Sattel des armen toten Leutnants Seraphin, aus dem Sonnenschein, dem lichten Tage, hinab ins Dunkel und in die Wirklichkeit hinunter und zurück.

Sie saß zitternd und bebend auf ihrem Bett in ihrer Kammer, der Tag dämmerte eben, der Regen klatschte ans Fenster. Fern draußen schlugen Trommeln einen eintönigen Marsch; doch in der Nähe schlugen Flintenkolben an Tür und Tor. In fremdländischen Zungen fluchte und wetterte es, in einheimischen jammerte, ächzte und kreischte es. Draußen auf dem Gange glaubte Jungfer Fegebanck auch ihres Oheims schweren, gestiefelten Schritt zu erkennen im Getümmel von bloß bepantuffelten, bestrumpften oder gar strumpflosen Füßen: die Franzosen waren noch einmal in Fleisch und Blut in Amelungsborn. –

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