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Das Nibelungenlied

Karl Simrock: Das Nibelungenlied - Kapitel 31
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authorKarl Simrock
titleDas Nibelungenlied
publisherWeltbild Verlag
editorAndreas Heusler
translatorKarl Simrock
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Einunddreißigstes Abenteuer

Wie die Herren zur Kirche gingen

»Mir wird so kühl der Harnisch« · sprach da Volker:
»Die Nacht, wähn' ich, wolle · nun nicht währen mehr.
Ich fühl' es an den Lüften · es ist nicht weit vom Tag.«
Da weckten sie gar manchen · der da im Schlafe noch lag.

Da schien der lichte Morgen · den Gästen in den Saal.
Hagen begann zu wecken · die Recken allzumal,
Ob sie zum Münster wollten · in die Messe heut.
Nach christlichen Sitten · erscholl der Glocken Geläut.

Der Gesang war ungleich · kein Wunder mocht' es sein,
Daß Christen mit Heiden · nicht stimmten überein.
Da wollten zu der Kirche · die in Gunthers Lehn:
Man sah sie von den Betten · allzumal da erstehn.

Da schnürten sich die Recken · in also gut Gewand,
Daß nie Helden wieder · in eines Königs Land
Beßre Kleider brachten · Hagen war es leid;
Er sprach: »Ihr tätet besser · ihr trügt hier anderlei Kleid.

»Nun ist euch doch allen · die Märe wohl bekannt:
Drum statt der Rosenkränze · nehmt Waffen an die Hand;
Statt wohlgesteinter Hüte · die lichten Helme gut,
Da wir so wohl erkennen · der argen Kriemhilde Mut.

»Wir müssen heute streiten · das will ich euch sagen.
Statt seidner Hemden sollt ihr · Halsbergen tragen
Und statt der reichen Mäntel · gute Schilde breit:
Zürnt mit euch jemand · daß ihr wehrhaftig seid.

»Meine lieben Herren · Freund' und Mannen mein,
Tretet in die Kirche · mit lauterm Herzen ein
Und klagt Gott dem reichen · eure Sorg' und Not:
Denn wißt unbezweifelt · es naht uns allen der Tod.

»Ihr sollt auch nicht vergessen · was je von euch geschah,
Und steht vor eurem Gotte · andächtig da.
Laßt euch alle warnen · gute Recken hehr:
Es wend' es Gott im Himmel · so hört ihr keine Messe mehr.«

So gingen zu dem Münster · die Fürsten und ihr Lehn.
Auf dem heiligen Friedhof · da hieß sie stille stehn
Hagen der kühne · damit man sie nicht schied.
Er sprach: »Noch weiß ja niemand · was von den Heunen geschieht.

»Setzt, meine Freunde · die Schilde vor den Fuß
Und lohnt es, beut euch jemand · feindlichen Gruß,
Mit tiefen Todeswunden · das ist, was Hagen rät.
So werdet ihr befunden · wie's euch am löblichsten steht.«

Volker und Hagen · die beiden stellten da
Sich vor das weite Münster · was darum geschah,
Sie wollten's dazu bringen · daß sich die Königin
Mit ihnen drängen müsse · wohl war gar grimmig ihr Sinn.

Da kam der Wirt des Landes · und auch sein schönes Weib;
Mit reichem Gewande · war ihr geziert der Leib
Und manchem schnellen Degen · der im Geleit ihr war.
Da flog der Staub zur Höhe · vor der Kriemhilden Schar.

Als der reiche König · so gewaffnet sah
Die Fürsten und ihr Ingesind' · wie bald sprach er da:
»Was seh' ich meine Freunde · unter Helmen gehn?
Leid war' mir meiner Treue · war' ihnen etwas hier geschehn.

»Das wollt' ich ihnen büßen · wie sie es däuchte gut.
Wenn ihnen wer beschwerte · das Herz und den Mut,
So lass' ich sie wohl schauen · es sei mir wahrlich leid:
Was sie gebieten mögen · dazu bin ich gern bereit.«

Zur Antwort gab ihm Hagen · »Uns ist kein Leid geschehn.
Es ist der Herren Sitte · daß sie gewaffnet gehn
Bei allen Gastgeboten · zu dreien vollen Tagen.
Was uns hier geschähe · wir würden Etzeln es klagen.«

Wohl vernahm die Königin · Hagens Rede da.
Wie feindlich sie dem Degen · unter die Augen sah!
Sie wollte doch nicht melden · den Brauch in ihrem Land,
Wie lang bei den Burgunden · sie den auch hatte gekannt.

Wie grimm und stark die Königin · ihnen abhold wäre,
Hätte jemand Etzeln · gesagt die rechte Märe,
Er hätt' es wohl gewendet · was nun doch geschah:
In ihrem hohen Übermut · verschwiegen sie es alle da.

Da schritt mit vielem Volke · Kriemhild zur Kirchentür:
Doch wollten diese beiden · weichen nicht vor ihr
Zweier Hände Breite · das war den Heunen leid.
Da mußten sie sich drängen · mit den Helden allbereit.

Etzels Kämmerlinge · die dauchte das nicht gut:
Wohl hätten sie den Recken · gern erzürnt den Mut,
Wenn sie es wagen dürften · vor dem König hehr.
Da gab es groß Gedränge · und doch nichts anderes mehr.

Als nach dem Gottesdienste · man auf den Heimweg sann,
Da kam hoch zu Rosse · mancher Heunenmann.
Auch war bei Kriemhilden · manche schöne Maid;
Wohl Siebentausend zählte · der Königin Heergeleit.

Kriemhild mit ihren Frauen · in den Fenstern saß
Bei Etzeln dem reichen · gerne sah er das.
Sie wollten reiten sehen · die Helden auserkannt:
Hei! was man fremder Recken · vor ihnen auf dem Hofe fand!

Nun war auch mit den Knechten · der Marschall gekommen:
Der kühne Dankwart hatte · mit sich genommen
Der Herren Ingesinde · von Burgundenland:
Die Rosse wohlgesattelt · man den kühnen Niblungen fand.

Als zu Rossen kamen · die Fürsten und ihr Heer,
Da begann zu raten · der starke Volker,
Sie sollten buhurdieren · nach ihres Landes Sitten.
Da wurde von den Helden · bald gar herrlich geritten.

Was der Held geraten · niemanden wohl verdroß;
Der Buhurd und der Waffenklang · wurden beide groß.
In dem weiten Hofe · kam da mancher Mann;
Etzel mit Kriemhild · es selbst zu schauen begann.

Auf den Buhurd kamen · sechshundert Degen.
Dietrichens Recken · den Gästen entgegen.
Mit den Burgunden wollten · sie sich im Spiel ergehn;
Wollt' es ihr Herr vergönnen · so wär' es gerne geschehn.

Hei! was gute Recken · ritten da heran!
Dietrich dem Helden · ward es kund getan.
Mit Gunthers Ingesinde · das Spiel er verbot.
Er schonte seiner Leute · das tat ihm sicherlich not.

Als Dietrichs Gefolge · so vermied den Streit,
Da kam von Bechlaren · Rüdigers Geleit,
Fünfhundert unter Schilden · vor den Saal geritten.
Leid war's dem Markgrafen · er hätt' es gern nicht gelitten.

Da ritt er fürsorglich · zu ihnen durch die Schar
Und sagte seinen Mannen · sie würden selbst gewahr,
Daß im Unmut wären · die Gunthern untertan:
Wenn sie das Kampfspiel ließen · so wär' ihm Liebes getan.

Als von ihnen schieden · die Helden allbereit,
Da kamen die von Thüringen · hörten wir Bescheid,
Und vom Dänenlande · der kühnen tausend Mann.
Von Stichen sah man fliegen · viel der Splitter hoch hinan.

Irnfried und Hawart · ritten zum Buhurd hin;
Ihrer harrten die vom Rheine · mit hochfährt'gern Sinn
Zum Lanzenspiel mit denen · von Thüringerland:
Durchbohrt von Stichen wurde · mancher schöne Schildesrand.

Da kam der Degen Blödel · dreitausend in der Schar.
Etzel und Kriemhild · nahmen sein wohl war,
Da vor ihnen beiden · das Ritterspiel geschah.
Die Königin es gerne · aus Haß der Burgunden sah.

Schrutan und Gibeke · ritten zum Buhurd auch,
Hornbog und Ramung · nach heunischem Gebrauch.
Sie hielten vor den Helden · aus Burgundenland:
Die Schäfte flogen wirbelnd · über des Königssaales Wand.

Wie sie da alle ritten · das war doch eitel Schall.
Von Stößen auf die Schilde · das Haus und den Saal
Hörte man ertosen · durch manchen Gunthers-Mann.
Das Lob sich sein Gesinde · mit großen Ehren gewann.

Da ward ihre Kurzweil · so stark und so groß,
Daß den Satteldecken · der blanke Schweiß entfloß
Von den guten Rossen · so die Helden ritten.
Sie versuchten an den Heunen · sich mit hochfährt'gen Sitten.

Da sprach der kühne Volker · der edle Spielmann:
»Zu feig sind diese Degen · sie greifen uns nicht an.
Ich hörte immer sagen · daß sie uns abhold sei'n:
Nun könnte die Gelegenheit · ihnen doch nicht günst'ger sein.«

»Zu den Ställen wieder« · sprach nochmals Volker,
»Ziehe man die Rosse · wir reiten wohl noch mehr
In den Abendstunden · wenn die Zeit erschien.
Ob dann den Burgunden · den Preis wohl gibt die Königin?«

Da sahn sie einen reiten · so stattlich daher,
Es tat's von allen Heunen · kein anderer mehr.
Er hatt' in den Fenstern · wohl ein Liebchen traut:
Er ritt so wohl gekleidet · als eines edeln Ritters Braut.

Da sprach wieder Volker · »Wie blieb' es ungetan?
Jener Weiberliebling · muß einen Stoß empfahn.
Das mag hier niemand wenden · es geht ihm an den Leib:
Nicht frag' ich, ob drum zürne · dem König Etzel sein Weib.«

»Nicht doch,« sprach der König · »wenn ich's erbitten kann:
Es schelten uns die Leute · greifen wir sie an.
Die Heunen laßt beginnen · es kommt wohl bald dahin.«
Noch saß König Etzel · am Fenster bei der Königin.

»Ich will das Kampf spiel mehren« · sprach Hagen jedoch.
»Laßt diese Frauen · und die Degen noch
Sehn, wie wir reiten können · das ist wohlgetan;
Man läßt des Lobs doch wenig · die Recken Gunthers empfahn.«

Volker der schnelle · ritt wieder in den Streit.
Das schuf da viel der Frauen · großes Herzeleid.
Er stach dem reichen Heunen · den Speer durch den Leib.
Das sah man noch beweinen · manche Maid und manches Weib.

Alsbald rückt' auch Hagen · mit seinen Helden an:
Mit sechzig seiner Degen · zu reiten er begann
Dahin, wo von dem Fiedler · das Spiel war geschehn.
Etzel und Kriemhild · konnten alles deutlich sehn.

Da wollten auch die Könige · den kühnen Fiedler gut
Unter seinen Feinden · nicht lassen ohne Hut.
Da ward von tausend Helden · mit großer Kunst geritten.
Sie taten, was sie lüstete · mit gar hochfährt'gen Sitten.

Als der reiche Heune · zu Tode war geschlagen,
Man hörte seiner Freunde · Wehruf und Klagen.
All' das Gesinde fragte · »Wer hat das getan?«
»Das hat getan der Fiedler · Volker der kühne Spielmann.«

Nach Schwertern und Schilden · riefen gleich zur Hand
Des Markgrafen Freunde · von der Heunen Land:
Zu Tode schlagen wollten · sie den Fiedelmann.
Der Wirt von seinem Fenster · daher zu eilen begann.

Da hob sich von den Heunen · allenthalben Schall.
Abstiegen mit dem Volke · die Kön'ge vor dem Saal;
Zurück die Rosse stießen · die Gunthern untertan.
Da kam der König Etzel · den Streit zu schlichten, heran.

Einem Vetter dieses Heunen · den er da bei ihm fand,
Eine scharfe Waffe · brach er ihm aus der Hand
Und schlug sie all' zurücke · er war in großem Zorn.
»Wie hätt' ich meine Dienste · an diesen Helden verlorn!

»Wenn ihr bei mir erschlüget · diesen Spielmann,«
Sprach der König Etzel · »übel wär' das getan!
Als er erstach den Heunen · sein Reiten wohl ich sah,
Daß es ohne sein Verschulden · nur durch Straucheln geschah.

»Ihr sollt meine Gäste · mit Frieden lassen ziehn.«
So ward er ihr Geleite · Die Rosse zog man hin
Zu den Herbergen · Sie hatten manchen Knecht,
Der ihnen war zu Diensten · mit allem Fleiße gerecht.

Der Wirt mit seinen Freunden · ging zum Saal zurück:
Da regte sich kein Zürnen · mehr vor seinem Blick.
Man richtete die Tische · das Wasser man auch trug.
Da hatten die vom Rheine · der starken Feinde genug.

Bevor da niedersaßen · die Herren, das währte lang,
Weil zu sehr mit Sorgen · jetzt Frau Kriemhild rang.
Sie sprach: »Fürst von Berne · heute muß ich flehn
Zu dir um Rat und Hülfe · meine Sachen ängstlich stehn.«

Zur Antwort gab ihr Hildebrand · ein Recke tugendlich:
»Wer schlägt die Nibelungen · der tut es ohne mich,
Wie viel man Schätze böte · es wird ihm wahrlich leid.
Sie sind noch unbezwungen · die schnellen Ritter allbereit.«

Da sprach dazu Herr Dietrich · mit zuchtreichem Sinn:
»Die Rede laßt bleiben · reiche Königin;
Mir ist von euern Freunden · kein solches Leid geschehn,
Daß ich sollt' im Streite · die kühnen Degen bestehn.

»Die Bitte ehrt euch wenig · edel Königsweib,
Daß ihr den Freunden ratet · an Leben und an Leib.
Sie kamen euch auf Gnade · hieher in dieses Land;
Siegfried bleibt ungerochen · wohl von Dietrichens Hand.«

Als sie keine Untreu · bei dem Berner fand,
Alsobald gelobte sie · Blödeln in die Hand
Eine weite Landschaft · die Nudung einst besaß;
Hernach erschlug ihn Dankwart · daß er der Gabe gar vergaß.

Sie sprach: »Du sollst mir helfen · Bruder Blödelein.
Hier in diesem Hause · sind die Feinde mein,
Die Siegfrieden schlugen · meinen lieben Mann:
Wer mir das rächen hülfe · dem war' ich immer untenan.«

Zur Antwort gab ihr Blödel · »Fraue, wisset das,
Ich darf Etzels wegen · ihnen sinnen keinen Haß:
weil er eure Freunde · so gerne leiden mag:
Tat ich ihnen Leides · der König sah' es mir nicht nach.«

»Nicht also, Herr Blödel · ich bin dir immer hold:
Ich gebe dir zum Lohne · mein Silber und mein Gold
Und eine schöne Witwe · Nudungens Weib:
So magst du immer kosen · ihren minniglichen Leib.

»Das Land zu den Burgen · alles geb' ich dir,
So lebst du, teurer Ritter · in Freuden stets mit ihr,
Wenn du die Mark gewinnest · die Nudung einst besaß.
Was ich dir hier gelobe · mit Treuen leist' ich dir das.«

Als Blödel bieten hörte · des Lohnes also viel
Und ihrer Schöne willen · die Frau ihm wohlgefiel,
Im Kampf verdienen wollt' er · das minnigliche Weib.
Da mußte dieser Recke · verlieren Leben und Leib.

Er sprach zu der Königin · »Geht wieder in den Saal!
Eh' man es inne werde · erheb' ich großen Schall.
Hagen muß es büßen · was er euch hat getan:
Ich bring' euch gebunden · König Gunthers Untertan.

»Nun waffnet euch,« sprach Blödel · »ihr all in meinem Lehn.
Wir wollen zu den Feinden · in die Herberge gehn.
Mir will es nicht erlassen · König Etzels Weib:
Wir Helden müssen alle · verwagen Leben und Leib.«

Als den Degen Blödel · entließ die Königin,
Daß er den Streit begänne · zu Tische ging sie hin
Mit Etzeln dem Könige · und manchem Untertan.
Sie hatte schlimme Räte · wider die Gäste getan.

Da nicht anders konnte · erhoben sein der Streit,
Kriemhilden lag im Herzen · begraben altes Leid,
Da ließ sie zu den Tischen · tragen Etzels Sohn:
Wie könnt' ein Weib aus Rache · wohl entsetzlicher tun?

Da kamen vier gegangen · aus Etzels Ingesind'
Und brachten Ortlieben · das junge Königskind,
Den Fürsten an die Tafel · wo auch Hagen saß.
Das Kind mußt' ersterben · durch seinen mordlichen Haß.

Als der reiche König · seinen Sohn ersah,
Zu seiner Frauen Brüdern · gütlich sprach er da:
»Nun schaut, meine Freunde · das ist mein einzig Kind
Und das eurer Schwester · von dem ihr Frommen einst gewinnt.

»Gerät er nach dem Stamme · er wird ein kühner Mann,
Reich dazu und edel · stark und wohlgetan.
Erleb' ich es, ich geb' ihm · zwölf reicher Kön'ge Land:
So tut euch wohl noch Dienste · des jungen Ortliebens Hand.

»Darum bat' ich gerne · euch, lieben Freunde mein,
Wenn ihr heimwärts reitet · wieder an den Rhein,
Daß ihr dann mit euch nehmet · eurer Schwester Kind;
Und seid auch dem Knaben · immer gnädig gesinnt.

»Erzieht ihn nach Ehren · bis er gerät zum Mann:
Hat euch in den Landen · jemand ein Leid getan,
So hilft er euch es rächen · erwuchs ihm erst der Leib.«
Die Rede hörte Kriemhild · mit an, König Etzels Weib.

»Ihm sollten wohl vertrauen · alle diese Degen,
Wenn er zum Mann erwüchse« · sprach Hagen entgegen;
»Doch ist der junge König · so schwächlich anzusehn:
Man soll mich selten schauen · nach Hof zu Ortlieben gehn.«

Der König blickt' auf Hagen · die Rede war ihm leid.
Wenn er auch nichts erwiderte · der König allbereit,
Es betrübt' ihn in der Seele · und beschwert' ihm den Mut.
Da waren Hagens Sinne · zu keiner Kurzweile gut.

Es schmerzte wie den König · sein fürstlich Ingesind,
Was Hagen da gesprochen · hatte von dem Kind.
Daß sie's vertragen sollten · ging ihnen allen nah;
Noch konnten sie nicht wissen · was von dem Recken bald geschah.

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