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Das Nibelungenlied

Karl Simrock: Das Nibelungenlied - Kapitel 17
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typepoem
authorKarl Simrock
titleDas Nibelungenlied
publisherWeltbild Verlag
editorAndreas Heusler
translatorKarl Simrock
correctorreuters@abc.de
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Siebzehntes Abenteuer

Wie Siegfried beklagt und begraben ward

Da harrten sie des Abends · und fuhren über Rhein;
Es mochte nie von Helden · ein schlimmer Jagen sein.
Ihr Beutewild beweinte · noch manches edle Weib:
Sein mußte bald entgelten · viel guter Weigande Leib.

Von großem Übermute · mögt ihr nun hören sagen
Und schrecklicher Rache · Bringen ließ Hagen
Den erschlagnen Siegfried · von Nibelungenland
Vor eine Kemenate · darin sich Kriemhild befand.

Er ließ ihn ihr verstohlen · legen vor die Tür,
Daß sie ihn finden müsse · wenn morgen sie herfür
Zu der Mette ginge · frühe vor dem Tag,
Deren Frau Kriemhild · wohl selten eine verlag.

Da hörte man wie immer · zum Münster das Geläut:
Kriemhild die schöne · weckte manche Maid.
Ein Licht ließ sie sich bringen · dazu auch ihr Gewand;
Da kam der Kämmrer einer · hin, wo er Siegfrieden fand.

Er sah ihn rot von Blute · all sein Gewand war naß:
Daß sein Herr es wäre · mit nichten wüßt' er das.
Da trug er in die Kammer · das Licht in seiner Hand,
Bei dem da Frau Kriemhild · viel leide Märe befand.

Als sie mit den Frauen · zum Münster wollte gehn,
»Frau,« sprach der Kämmerer · »wollt noch stille stehn:
Es liegt vor dem Gemache · ein Ritter totgeschlagen.«
»O weh«, sprach da Kriemhild · »was willst du solche Botschaft
sagen?«

Eh' sie noch selbst gesehen · es sei ihr lieber Mann,
An die Frage Hagens · hub sie zu denken an,
Wie er ihn schützen möchte · da ahnte sie ihr Leid.
Mit seinem Tod entsagte · sie nun aller Fröhlichkeit.

Da sank sie zur Erden · kein Wort mehr sprach sie da;
Die schöne Freudenlose · man da liegen sah.
Kriemhildens Jammer · wurde groß und voll;
Sie schrie nach der Ohnmacht · daß all die Kammer erscholl.

Da sprach ihr Gesinde · »Es kann ein Fremder sein.«
Das Blut ihr aus dem Munde · brach vor Herzenspein.
»Nein, es ist Siegfried · mein geliebter Mann:
Brunhild hat's geraten · und Hagen hat es getan.«

Sie ließ sich hingeleiten · wo sie den Helden fand;
Sein schönes Haupt erhob sie · mit ihrer weißen Hand.
So rot er war von Blute · sie hat ihn gleich erkannt:
Da lag zu großem Jammer · der Held von Nibelungenland.

Da rief in Jammerlauten · die Königin mild:
»O weh mir dieses Leides! · Nun ist dir doch dein Schild
Mit Schwertern nicht verhauen! · dich fällte Meuchelmord.
Und wüßt' ich wer der Täter wär' · ich wollt es rächen immerfort.

All ihr Ingesinde · klagte laut und schrie
Mit seiner lieben Frauen · heftig schmerzte sie
Ihr edler Herr und König · den sie da sahn verlorn.
Gar übel hatte Hagen · gerochen Brunhildens Zorn.

Da sprach die Jammerhafte · »Nun soll einer gehn
Und mir in Eile wecken · die in Siegfrieds Lehn
Und soll auch Siegmunden · meinen Jammer sagen,
Ob er mir helfen wolle · den kühnen Siegfried beklagen.«

Da lief dahin ein Bote · wo er sie liegen fand,
Siegfriedens Helden · von Nibelungenland.
Mit den leiden Mären · die Freud' er ihnen nahm;
Sie wollten es nicht glauben · bis man das Weinen vernahm.

Auch kam dahin der Bote · wo der König lag.
Siegmund der Herre · keines Schlafes pflag,
Als ob das Herz ihm sagte · was ihm war' geschehn,
Er sollte seinen lieben Sohn · lebend nimmer wiedersehn.

»Wacht auf, König Siegmund! · Mich hieß nach euch gehn
Kriemhild, meine Herrin · der ist ein Leid geschehn,
Das ihr vor allem Leide · wohl das Herz versehrt;
Das sollt ihr klagen helfen · da es auch euch widerfährt.«

Auf richtete sich Siegmund · und sprach: »Was beklagt
Denn die schöne Kriemhild · wie du mir hast gesagt?«
Der Bote sprach mit Weinen · »Ich muß euch alles sagen:
Es liegt von Niederlanden · der kühne Siegfried erschlagen.«

Da sprach König Siegmund · »Laßt das Scherzen sein
Mit so böser Märe · von dem Sohne mein
Und sagt es niemand wieder · daß er sei erschlagen,
Denn ich könnt' ihn nie genug · bis an mein Ende beklagen.«

»Wollt ihr denn nicht glauben · was ihr mich höret sagen,
So vernehmet selber · Kriemhilden klagen
Und all ihr Ingesinde · um Siegfriedens Tod.«
Wie erschrak da Siegmund! · Es schuf ihm wahrhafte Not.

Mit hundert seiner Mannen · er von dem Bette sprang.
Sie zuckten zu den Händen · die scharfen Waffen lang
Und liefen zu dem Wehruf · jammersvoll heran.
Da kamen tausend Recken · dem kühnen Siegfried untertan.

Als sie so jämmerlich · die Frauen hörten klagen,
Da kam vielen erst in Sinn · sie müßten Kleider tragen.
Wohl mochten sie vor Schmerzen · des Sinnes Macht nicht haben:
Es lag in ihrem Herzen · große Schwere begraben.

Da kam der König Siegmund · hin, wo er Kriemhild fand.
Er sprach : »O weh der Reise · hieher in dieses Land!
Wer hat euch euern Gatten · wer hat mir mein Kind
So mordlich entrissen · da wir bei guten Freunden sind?«

»Ja, kennt' ich den,« versetzte · die edle Königin,
»Hold würd' ihm nimmer · mein Herz noch mein Sinn:
Ich riet' ihm so zum Leide · daß all die Freunde sein
Durch meine Schuld müßten · in Weinen und in Klagen sein.«

Siegmund der König · den Fürsten umschloß;
Da ward von seinen Freunden · der Jammer also groß,
Daß von dem lauten Wehruf · Pallas und Saal
Und Worms die weite Veste · rings erscholl im Widerhall.

Da konnte niemand trösten · Siegfriedens Weib.
Man zog aus den Kleidern · seinen schönen Leib,
Wusch ihm seine Wunde · und legt' ihn auf die Bahr;
Allen seinen Leuten · wie weh vor Jammer da war!

Es sprachen seine Recken · aus Nibelungenland:
»Immer ihn zu rächen · bereit ist unsre Hand.
Er ist in diesem Hause · von dem es ist geschehn.«
Da eilten nach den Waffen · die Degen in Siegfrieds Lehn.

Die Auserwählten kamen · in ihrer Schilde Wehr,
Eilfhundert Recken · die hatt' in seinem Heer
Siegmund der König · seines Sohnes Tod
Hätt' er gern gerochen · wie ihm die Treue gebot.

Sie wußten nicht, wen sollten · sie im Streit bestehn,
Wenn es nicht Gunther wäre · und die in seinem Lehn,
Die zur Jagd mit Siegfried · geritten jenen Tag.
Kriemhild sah sie gewaffnet · das schuf ihr großes Ungemach.

Wie stark auch ihr Jammer · wie groß war ihre Not,
Sie besorgte doch so heftig · der Nibelungen Tod
Von ihrer Brüder Mannen · daß sie dawider sprach:
Sie warnte sie in Liebe · wie immer Freund mit Freunden pflag.

Da sprach die Jammerreiche · »Herr König Siegmund,
Was wollt ihr beginnen? · Euch ist wohl nicht kund,
Es hat der König Gunther · so manchen kühnen Mann:
Ihr wollt euch all verderben · greift ihr solche Recken an.«

Mit auferhobnen Schilden · tat ihnen Streiten not.
Die edle Königstochter · bat und gebot,
Daß es meiden sollten · die Recken allbereit.
Daß sie's nicht lassen wollten · das war ein grimmiges Leid.

Sie sprach: »Herr König Siegmund · steht damit noch an,
Bis es sich besser füget · so will ich meinen Mann
Euch immer rächen helfen · Der mir ihn hat benommen,
Wird es mir bewiesen · es muß ihm noch zu Schaden kommen.

»Es sind der Übermütigen · hier am Rhein so viel,
Daß ich euch zum Streite · jetzt nicht raten will:
Sie haben wider einen · immer dreißig Mann;
Lass' ihnen Gott gelingen · wie sie uns haben getan!

»Bleibt hier im Hause · und tragt mit mir das Leid,
Bis es beginnt zu tagen · ihr Helden allbereit:
Dann helft ihr mir besargen · meinen lieben Mann.«
Da sprachen die Degen · »Liebe Frau, das sei getan.«

Es könnt' euch des Wunders · ein Ende niemand sagen,
Der Ritter und die Frauen · wie man sie hörte klagen,
Bis man des Wehrufs · ward in der Stadt gewahr.
Die edeln Bürger kamen · daher in eilender Schar.

Sie klagten mit den Gästen · sie schmerzte der Verlust.
Was Siegfried verschulde · war ihnen unbewußt,
Weshalb der edle Recke · Leben ließ und Leib.
Da weinte mit den Frauen · manchen guten Bürgers Weib.

Schmiede hieß man eilen · und würken einen Sarg
Von Silber und von Golde · mächtig und stark,
Und ließ ihn wohl beschlagen · mit Stahl, der war gut.
Da war allen Leuten · das Herz beschwert und der Mut.

Die Nacht war vergangen · man sagt', es wolle tagen.
Da ließ die edle Königin · hin zum Münster tragen
Siegfried den Herren · ihren lieben Mann.
Mit ihr gingen weinend · was sie der Freunde gewann.

Da sie zum Münster kamen · wie manche Glocke klang!
Allenthalben hörte · man der Pfaffen Sang.
Da kam der König Gunther · hinzu mit seinem Lehn
Und auch der grimme Hagen · es wäre klüger nicht geschehn.

Er sprach: »Liebe Schwester · o weh des Leides dein,
Daß wir nicht ledig mochten · so großen Schadens sein!
Wir müssen immer klagen · um Siegfriedens Tod.«
»Daran tut ihr unrecht« · sprach die Frau in Jammersnot.

»Wenn euch das betrübte · so wär' es nicht geschehn.
Ihr hattet mein vergessen · das muß ich wohl gestehn,
Als ich so geschieden ward · von meinem lieben Mann.
Wollte Gott,« sprach Kriemhild · »es wär' mir selber getan.«

Sie hielten sich am Leugnen · da hub Kriemhild an:
»Wer unschuldig sein will · leicht ist es dargetan,
Er darf nur zu der Bahre · hier vor dem Volke gehn:
Da mag man gleich zur Stelle · sich der Wahrheit versehn.«

Das ist ein großes Wunder · wie es noch oft geschieht,
Wenn man den Mordbefleckten · bei dem Toten sieht,
So bluten ihm die Wunden · wie es auch hier geschah;
Daher man nun der Untat · sich zu Hagen versah.

Die Wunden flossen wieder · so stark als je vorher.
Die erst schon heftig klagten · die weinten nun noch mehr.
Da sprach der König Gunther · »Nun hört die Wahrheit an:
Ihn erschlugen Schächer · Hagen hat es nicht getan.«

Sie sprach: »Diese Schächer · sind mir wohl bekannt:
Nun lass' es Gott noch rächen · von seiner Freunde Hand!
Gunther und Hagen · ja ihr habt es getan.«
Da wollten wieder streiten · die Siegfrieden untertan.

Da sprach aber Kriemhild · »Ertragt mit mir die Not.«
Da kamen auch die beiden · wo sie ihn fanden tot,
Gernot ihr Bruder · und Geiselher das Kind.
Sie beklagten ihn in Treuen · mit dem ganzen Hofgesind'.

Sie weinten von Herzen · um Kriemhildens Mann.
Man wollte Messe singen · zum Münster heran
Sah man allenthalben · Frauen und Männer ziehn.
Die ihn doch leicht verschmerzten · weinten alle jetzt um ihn.

Geiselher und Gernot · sprachen: »Schwester mein,
Nun tröste dich des Todes · es muß wohl also sein.
Wir wollen dir's ersetzen · so lange wir leben.«
Da wüßt' ihr auf Erden · niemand doch Trost zu geben.

Sein Sarg war geschmiedet · wohl um den hohen Tag;
Man hob ihn von der Bahre · darauf der Tote lag.
Da wollt' ihn noch die Königin · nicht lassen begraben:
Es mußten alle Leute · große Mühsal erst haben.

In kostbare Zeuge · man den Toten wand.
Gewiß daß man da niemand · ohne Weinen fand.
Aus ganzem Herzen klagte · Ute das edle Weib
Und all ihr Ingesinde · um Siegfrieds herrlichen Leib.

Als die Leute hörten · daß man im Münster sang
Und ihn besargt hatte · da hob sich großer Drang:
Um seiner Seele willen · was man da Opfer trug!
Er hatte bei den Feinden · doch guter Freunde genug.

Kriemhild die arme · zu den Kämmerlingen sprach:
»Ihr sollt mir zuliebe · leiden Ungemach:
Die ihm Gutes gönnen · und mir blieben hold,
Um Siegfriedens Seele · verteilt an diese sein Gold.«

Da war kein Kind so kleine · mocht' es Verstand nur haben,
Das nicht zum Opfer ginge · Eh' er ward begraben,
Mehr denn hundert Messen · man des Tages sang.
Von Siegfriedens Freunden · hob sich da mächtiger Drang.

Als die gesungen waren · verlief die Menge sich.
Da sprach wieder Kriemhild · »Nicht einsam sollt ihr mich
Heunt bewachen lassen · den auserwählten Degen:
Es ist an seinem Leibe · all meine Freude gelegen.

»Drei Tage und drei Nächte · will ich verwachen dran,
Bis ich mich ersättige · an meinem lieben Mann.
Vielleicht daß Gott gebietet · daß mich auch nimmt der Tod:
So wäre wohl beendet · der armen Kriemhilde Not.«

Zur Herberge gingen · die Leute von der Stadt.
Die Pfaffen und die Mönche · sie zu verweilen bat
Und all sein Ingesinde · das sein billig pflag.
Sie hatten üble Nächte · und gar mühsel'gen Tag.

Ohne Trank und Speise · verblieb da mancher Mann.
Wer's nicht gern entbehrte · dem ward kund getan,
Man gab ihm gern die Fülle · das schuf Herr Siegmund.
Da ward den Nibelungen · viel Not und Beschwerde kund.

In diesen dreien Tagen · so hörten wir sagen
Mußte mit Kriemhilden · viel Mühsal ertragen,
Wer da singen konnte · Was man auch Opfer trug!
Die eben arm gewesen · die wurden nun reich genug.

Was man fand der Armen · die es nicht mochten haben,
Die ließ sie mit dem Golde · bringen Opfergaben
Aus seiner eignen Kammer · er durfte nicht mehr leben,
Da ward um seine Seele · manches Tausend Mark gegeben.

Güter und Gefälle · verteilte sie im Land,
So viel man der Klöster · und guter Leute fand.
Silber und Gewande · gab den Armen man genug.
Sie ließ es wohl erkennen · wie holde Liebe sie ihm trug.

An dem dritten Morgen · zur rechten Messezeit
Sah man bei dem Münster · den ganzen Kirchhof weit
Von der Landleute · Weinen also voll:
Sie dienten ihm im Tode · wie man lieben Freunden soll.

In diesen vier Tagen · so hört' ich immerdar
Wohl an dreißigtausend Mark · oder mehr noch gar
Ward um seine Seele · den Armen hingegeben.
Indes war gar zerronnen · seine große Schöne wie sein Leben.

Als vom Gottesdienste · verhallt war der Gesang,
Mit ungefügem Leide · des Volkes Menge rang.
Man ließ ihn aus dem Münster · zu dem Grabe tragen.
Da hörte man auch anders · nichts als Weinen und Klagen.

Das Volk mit lautem Wehruf · schloß im Zug sich an:
Froh war da niemand · weder Weib noch Mann.
Eh' er bestattet wurde · las und sang man da:
Hei! was man guter Pfaffen · bei seinem Grabgange sah!

Bevor da zu dem Grabe · kam das getreue Weib,
Rang sie mit solchem Jammer · um Siegfriedens Leib,
Daß man sie mit Wasser · vom Brunnen oft begoß:
Ihres Herzens Kummer · war ohn' alle Maßen groß.

Es war ein großes Wunder · daß sie zu Kräften kam.
Es halfen ihr mit Klagen · viel Frauen lobesam.
»Ihr, meines Siegfrieds Mannen« · sprach die Königin,
»Erweist mir eine Gnade · aus erbarmendem Sinn.

»Laßt mich nach meinem Leide · die kleine Gunst geschehn,
Daß ich sein schönes Angesicht · noch einmal dürfe sehn.«
Da bat sie im Jammer · so lang und so stark,
Daß man zerbrechen mußte · den schön geschmiedeten Sarg.

Hin brachte man die Königin · wo sie ihn liegen fand.
Sein schönes Haupt erhob sie · mit ihrer weißen Hand
Und küßte so den Toten · den edeln Ritter gut:
Ihre lichten Augen · vor Leide weinten sie Blut.

Ein jammervolles Scheiden · sah man da geschehn.
Man trug sie von dannen · sie vermochte nicht zu gehn.
Da lag ohne Sinne · das herrliche Weib:
Vor Leid wollt' ersterben · ihr viel wonniglicher Leib.

Als der edle Degen · also begraben war,
Sah man in großem Leide · die Helden immerdar,
Die ihn begleitet hatten · aus Nibelungenland:
Fröhlich gar selten · man da Siegmunden fand.

Wohl mancher war darunter · der drei Tage lang
Vor dem großen Leide · weder aß noch trank;
Da konnten sie's nicht länger · dem Leib' entziehen mehr:
Sie genasen von den Schmerzen · wie noch mancher wohl seither.

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