Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Hermann Stehr >

Das Mandelhaus

Hermann Stehr: Das Mandelhaus - Kapitel 19
Quellenangabe
pfad/stehr/mandelha/mandelha.xml
typefiction
authorHermann Stehr
titleDas Mandelhaus
publisherPaul List Verlag
firstpub
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20120207
Schließen

Navigation:

18

Das Wasser der Brunnen ist lebendig. Es nimmt teil an dem Stauen und Strömen jener unterirdischen Flut, die zwischen den Felswurzeln der Berge hin ihren unerforschlichen Weg wandelt. Es hat Ebbe und Flut wie das freie Meer, Steigen und Fallen gleich der Wolke, die im hohen Himmel nistet. Aber wer diese Wasser der Tiefe leitet, das weiß kein Mensch. Vielleicht ist es wahr, daß das Kreisen der Sterne ungesehene Wirbel in ihm erzeugt, daß es seine gebundenen Wellen auch dem nachteinsamen Monde entgegenzuheben sucht und wie erschreckt in größere Tiefen zurückweicht, wenn ein Wetter heraufzieht. Vielleicht – aber wir vermögen es nicht so klipp und klar zu sagen, daß ein Büblein es in seinem Schulranzen davontragen kann; wir ahnen es nur in der Seele, die auch, gleich dem Born, ein solch unterirdisches Spieglein ist und wie er mit mütterlichen Wassern in Verbindung steht, freilich noch viel geheimnisvolleren, von denen selbst der Hellhörigste nicht mehr als ein rätselhaftes Raunen und Klingen vernimmt. Wie die Wasser der Brunnen führt sie ein Dasein, das so ganz anders als alles Leben geartet ist, drängt sich ungesehenen Sternen entgegen, zittert glückvoll im Scheinen ferner, unbekannter Sonnen und weicht vor geheimnisvollen Wettern in Gründe zurück, aus denen sie erst nach schmerzvollen Menschenjahren wieder emporsteigt.

Das müssen die Könige erfahren wie die, die auf Stroh schlafen, und in einem Schloß geschieht nichts anderes als in einem Schneiderhause.

Die Rückkehr der Stummen ins Mandelhaus war nicht nur für Christoph Eusebius, sondern auch für den kleinen Amadeus ein solch verderbliches Wetter geworden. Die bunten Himmel, in die sich die Seele des Kindes seit der Austreibung Maruschkas so befreit wieder hatte aufschwingen können, hatten sich ihm mit ihrem Wiedererscheinen langsam verschleiert, ohne daß es Amadeus zunächst selbst wahrnahm, bis es nach ein paar Wochen auch dem alten Mandel auffiel, daß die seligen Lieder, mit denen sich sein Junglein sonst schon beim Erwachen in den Morgen hineintirilierte, immer zaghafter klangen. Und als der Mandelschneider von seiner so vorzeitig abgebrochenen Rundfahrt auf die Höfe heimkam, hatten sie sich zwar nicht gänzlich aus der Kehle des Knaben verloren, doch von ihrem lerchenhaften Jubel war nur noch ein glanzloses und fast klägliches Zirpen übriggeblieben. Das Schweigen, das von der Stummen ausging und die Stube und das ganze Häusel erfüllte, daß es ordentlich zum Fürchten war, stand gleich einer schwarzen Wolke ganz nahe hinter dem Rücken des Kleinen, so daß er fortwährend von einem Bangen bedrückt wurde, dessen sich ja Eusebius selbst kaum zu erwehren vermochte, obwohl auch er nicht viel fähiger als sein Söhnchen war, sich in dem Gewirr der Vorgänge zurechtzufinden, die mit ihr in irgendeinem geheimnisvollen Zusammenhang stehen mußten. Seit ihrem Verschwinden hatte ihn der Arbeitsteufel am Wickel. Dagegen nutzte kein Lamentieren und kein Deuteln. Warum er ihm aber auch jetzt, Wochen nach ihrer Wiederkehr, noch immer im Genick saß, das konnte sich Eusebius auf keine Weise zusammenreimen, wenn er grübelnd auf seiner Schneiderbank saß und ihm die Nadel so eilfertig wie je ins Tuch schlüpfte, glänzend wieder herausfuhr und den Faden hinter sich herzog wie ein gehorsames Weberschiffchen.

Auch dem Amadeus erschien Maruschka unheimlicher als sonst. Mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgte er den Lauf ihrer wirtschaftenden Schritte, mit denen sie durchs Haus streifte, und nicht anders wirkte das auf sein verschüchtertes Herz als damals die Schläge des Klopfmännleins tief aus dem sommerlich stillen Walde, die über alle Bäume ein solch großes atembeklemmendes Lauschen gebracht hatten. Jedesmal, wenn Maruschka in den Tagen, da Eusebius unterwegs war, sich von draußen der Tür näherte, unterlag der kleine Amadeus der Furcht, seine Ziehmutter komme herein, um ihn so weit fortzuschleppen, daß er gar nicht mehr nach Hause finde. Und immer lugte er aus dem Schrankwinkel oder hinter dem Bett, wohin er sich flüchtete, nach ihr hin, um zu sehen, wo der Prügel sei, mit dem sie ihn schlagen oder der Sack, in den sie ihn stecken wollte.

Aber er bemerkte nur immer die mächtigen weißen Säulen ihrer Beine unter dem geschürzten Rock, den breiten Leib, die schütternde volle Brust und das große Auge mit seiner unbeweglichen starren Glut. Allein gerade deswegen, daß sie so ganz wie immer zu sein schien, wurde ihm die Stumme ein Mensch, der mit geheimen wunderlichen Kräften ausgestattet war. Nur konnte er nicht herausbekommen, wo sie all das Drohende, Gewaltsame verborgen habe. Vielleicht, dachte Amadeus, wenn ich auch ein Schneider werde, so bin ich auch so stark wie mein Vater und brauche mich vor keinem Finstern und auch vor der Maruschka nicht zu fürchten. Und weil das Knäblein jetzt im Winter nur dann und wann einmal eilig vor das Haus laufen konnte, wo er dann ein Weilchen zum Walde hinüberhorchte und etwa den Ruf einer Krähe erhaschte oder drunten aus der Bauerröhrsdorfer Mulde den dumpfen Wirbel des Dreschens hörte, war er sich in der Zeit der Abwesenheit des Vaters, den ganzen Tag in der Stube, wie ein eingesperrtes Vögelchen vorgekommen, das es dulden muß, daß ein großer fremder Vogel sich an seinem Futter gütlich tut.

Auch nach des Meisters Rückkehr vom Frenzelbauern änderte sich hierin für das schlanke, blasse Schneiderjunglein kaum etwas. Es blieb ihm nichts übrig, als geduldig den ganzen Winter auf die Zeit zu warten, da er mit Veronika auf dem Neudecker Schulhof spielen würde, und darüber wurde ihm der Winter schließlich doch nicht zu lang. Stundenlang konnte er zum Fenster heraus und zur unbeweglichen Wand des Langen Busches hinüberschauen, die schwarz in den Himmel stieg, oder zu den verstreuten Hütten, auf die Frau Holle ihre Federn aus dem Himmel schüttelte; und er vergnügte sich damit, ihr aufzutragen, daß sie sie auch ja dorthin schicke, wo er selbst hinwollte, wenn er es nur hätte tun können, auf den Hübnerhof, vor Veronikas Fenster.

Niemand störte ihn in diesen Traumverlorenheiten. Denn obwohl Eusebius sich eben erst zugeschworen hatte, in seinem Schneidergehäuse zu überwintern und sich nicht eher wieder herauszurühren, als bis er dem Spuk, der hinter ihm her war, auf irgendeine Weise den Garaus gemacht haben würde, hielt er sich schon bald darnach nicht mehr daran. Wohl gab er es sich selbst nicht zu, daß er die pfadlose Stickluft, die nun wieder im Mandelhause herrschte, einfach nicht weiter ertragen könne, vielmehr redete er sich ein, daß er dem Teufelsspuk nicht anders auf die Sprünge kommen könne, als daß er ihn sozusagen in Sicherheit wiegen, ihn einlullen müsse, indem er ihm in allem willfahre, was ihm, Eusebius, vor seine Nadel komme. Und als bald nach Neujahr die Kunden von den Höfen, denen er mit seiner Nadel zu Hilfe zu eilen zugesagt, und die er dann nach der elenden Schufterei beim Frenzelbauer hatte aufsitzen lassen, einer nach dem anderen um ihn schickten, natürlich noch angestachelt von dem Lobgehudel, das vom Frenzelhof über ihn in alle Winde getragen wurde, ließ sich der listige Nadelreiter nicht nur nichts von seinem neuausgeheckten Plan anmerken, sondern sträubte sich gar noch zum Schein mit allerlei Ausflüchten, wobei vor allem die »Infolenzia« herhalten mußte, die er bei dem Rumgerenne und Gefahre überhaupt nicht mehr loswerden würde. Doch endlich gab er jedesmal im richtigen Augenblick nach und brachte so fast alle Zeit doch noch außerhalb des Hauses zu; ja, es kam oft vor, daß er tagelang fortblieb, wenn er sich, mit seinem Bügeleisen beschwert, ein langes Lineal unter dem Arm, am Morgen in den Schneewind verloren hatte. Ein Bauer schickte ihn dem anderen zu, man riß sich förmlich um ihn. Und zu besonders unwirtlicher Zeit hielt gar wieder der Schlitten vor dem Mandelhause, mal der vom kleinen Just auf dem Ranser, oder der vom großen Just von Oberröhrsdorf, mal der des Müllers vom Sauerborn, und der Schneider stob nach stundenlanger Gegenwehr unter Schellengeklingel wie ein Sausewind von dannen.

An solchen ganz einsamen Tagen baute sich Amadeus, um nicht ganz zu verzagen, alles Bunte seines Lebens um sich auf. Die Gestalten seiner Seele flossen wie Wandelbilder ineinander: seine himmlische Mutter nahm den Leib der Hübnerbäuerin an, und auf der Straße, auf der einst Maruschka in den Himmel geflogen war, kam Veronika zu ihm herein durchs Fenster. Der König von Preußen war breit und derb wie der Hübnerbauer und donnerte mit seiner starken Stimme um ihn. Seine Ziehmutter ging umher wie eine stumme Riesin und vieles, was sich gar nicht erzählen läßt, so wundersam verwickelt war es und so eilig huschte es durch ihn hin. Das Herrlichste unter all diesen Heimsuchungen widerfuhr dem Amadeus, wenn es ihm gelang, so tief in seine Verzückungen einzudringen, daß Veronika wie damals am Herbstabend unter den Haselstauden sich zu ihm herabneigte und eng an ihn angeschlossen seine Lippen mit ihrem Munde berührte. Dann goß sich ein heißes Licht über des Amadeus Gesicht, und sein ganzer Körper bebte unter inbrünstigen Schauern. Nach solcherlei Liebesahnungen war das Junglein immer wie verwandelt, tanzte und sprang umher, ja vergaß sogar, wo er war, und erfüllte mit jubelndem Singen seines Vaters Haus.

Maruschka sah von ferne dem Toben seines Glückes zu, und obwohl sie von allem nichts verstand, entzündete sich doch ihr Leben und ihr Herz an diesen Flammen. Ihre Augen bekamen wieder den blanken Glanz, ihre Stirn glättete sich in Zuversicht, ihr starker Schritt schnellte sie nur so durch das Häuslein, und begann es zu dunkeln, so überkam sie eine Unruhe und Besorgnis. Sie trat wohl zehnmal vor die Tür und spähte nach allen Richtungen, ob sich Eusebius nicht blicken lasse, ja sie watete hinaus und untersuchte gar die Schneewehen.

Einmal trat Eusebius unvermutet in dieses unsichtbare Feuer. Sein Söhnlein flatterte eben unter hellem Jubelliede tanzend durch die Stube und Maruschka lehnte mit untergeschlagenen Armen und gerötetem Gesicht neben dem Fenster und sog den Rausch dieser heiligen Leidenschaft mit gierigen Augen in sich. Beide waren so vertieft, daß sie des Schneiders Eintritt nicht wahrnahmen. Der hielt das Bügeleisen in der Linken, den Stock in der Rechten. Das Lineal aber steckte in der Seitentasche seiner Jacke und ragte wie ein gezücktes Schwert neben dem Kopfe strack in die Luft. Mandel beobachtete erst den Kreiselschwung seines Jungen eine Weile und bekam den Ansatz eines heiteren Schmunzelns um die Lippen. Als er aber sein Auge auf Maruschka lenkte und sah, wie ihre Brust vor Hingerissenheit flutete, ihr Gesicht glühte und wie ein Glanz um ihren Leib blühte, verwirrte sich alles vor seinen Blicken. Die ganze Stube wurde ein einziges Flimmern, und wer weiß, was geschehen wäre, wenn Christoph Eusebius sich nicht mit übermenschlicher Anstrengung aus diesem wilden Tanz herausgerissen hätte. Als gelte es, einem höllischen Spuk zu wehren, richtete er sich auf, spuckte dreimal aus, fluchte wie ein Heide, warf Bügeleisen und Stock polternd von sich, zückte sein Linealschwert und stürzte auf den Amadeus los.

»Wirst du ruhig sein, wirste gleich's Maul halten mit dem Gesinge, he«, schrie er, »ich drücke mich über die Berge bei allen Leuten rum, daß ich aus dem vermaledeiten sackermentschen...« – doch weiter kam er nicht, der schon zum Schlage erhobene Arm sank ihm wie abgehackt herunter, er wurde leichenblaß, zitterte wie von einer plötzlichen Schwäche, und fuhr dann dem Büblein, das ganz erschrocken dastand und gerade zum Weinen ansetzte, sachte über seinen lichten Schopf. Dabei murmelte er ein ums andere Mal, halb vor sich hin, halb zu dem Knaben gewendet: »Ich hab' dir's versprochen, ich hab' mir's versprochen, Gott verzeih mir meine Sünde, sing' du nur immerzu, Amadeuslein, so viel du willst.« Darauf kletterte er auf seine Schneiderbank, ohne noch mit einem Blick auf die Stumme zu achten, die sich von einem wilden Schluchzen geschüttelt an den Topfschrank klammerte, bis sie schließlich nicht anders, als wäre der abgefangene Schlag des Schneiders auf sie selber niedergesaust, wankend die Stube verließ.

So schien dieser Tag, an dem sich Eusebius vor dem Auflodern seiner Sinne in den Ausbruch gegen seinen Jungen gerettet hatte, für die drei Bewohner des Mandelhauses in einen erschöpften Abend zu enden, denn auch Amadeus hatte sich nach einer Weile stumm davongemacht und in sein Bett geflüchtet. Da hielt es der Meister nicht länger in der Stickluft seines Schneiderwinkels aus. Mit einem Satz schwang er sich auf die Füße, dirigierte sie, weil sie sich zu sträuben schienen, nicht ohne Mühe durch die Stube und fand den Knaben, wie er gerade in seinem Bettchen kniete. Der alte Mandel stellte sich still neben ihn, wartete zaghaft und blaß, daß das Junglein sein Nachtgebet verrichte. Aber der Knabe hockte, auf die steifen Arme gestützt, da und traf keine Anstalten zur gewohnten Andacht.

»Amadeusla, du mußt beten jetze«, mahnte endlich der Schneider. Das Kind rührte sich nicht aus seiner Haltung, als habe sein Vater gar nicht zu ihm gesprochen, sondern blickte unverwandt und angestrengt ins Ungewisse an dem alten Mandel vorbei.

»Zu wem soll ich denn beten?« fragte es unvermutet.

Eusebius erzitterte ein wenig und antwortete, gegen seinen Willen fast heftig:

»Zu Gott, Amadeusla, zu Gott. Zu wem denn sonst! Na, da falt' die Händel!«

Und um sein Kind aus der Versunkenheit zu führen, begann der Schneider mit ehrfürchtig-leierndem Tonfall:

»Ich will schlafen gehen,
Vierzehn Engel sollen bei mir stehen ...!«

Aber er mußte abbrechen, weil Amadeus schon wieder in das Hinsehen verfallen war und auf sonst nichts achtete.

Nach einer Weile sagte der Knabe leise und unbeirrbar:

»Aber ich sehe keinen Gott. Wo wohnt er denn?«

Der Mandelschneider erschrak über die Gelassenheit des Kindes ebensosehr wie über seine Frage.

Aber er faßte sich doch schnell und antwortete: »Dort wohnt er. Sieh, im Himmel, dort, gerade wo der Mond über dem schwarzen Busch hervorkriecht und durchs Fenster guckt.«

Jetzt löste Amadeus seinen Blick aus dem Ungewissen und betrachtete aufmerksam und gründlich die Stelle, auf die sein Vater wies. Darauf fragte er:

»Kann Gott alles machen?«

»Nu freilich, das will ich meinen, alles.«

»Auch was ich will?«

»Alles.«

Nach dieser Antwort des alten Mandel schwand die Verlorenheit aus dem Kindergesicht und mit aufleuchtender Stimme sagte Amadeus: »Da will ich, daß Gott meine himmlische Mutter vom Mond herunterschickt und in die Hübnerbäuerin fahren läßt.«

»Aber, Junge, wie soll denn das zugehen?«

»Du hast mir doch gesagt«, fuhr Amadeus hartnäckig fort, »daß Gott alles machen kann, was ich will.«

Christoph Eusebius konnte gerade noch ein »verpucht und zugenäht« in sich hineinschlucken und meinte dann, nach einer blitzschnellen und verzweifelten Überlegung, mit erkünstelt gleichmütiger Stimme: »Nu ja, freilich wird er das auch machen können, nur, er wird's nich machen wollen. Ich hab's bloß gesagt, er kann alles machen, was du willst, ich hab' aber nicht gesagt, daß er muß!«– – –

Darauf wußte das Büblein nichts anders mehr zu sagen als:

»Ich werd' ihn halt so lange bitten, bis er muß. Du wirst sehn, er wird müssen, Vater!«

Damit ließ sich Amadeus in seine Kissen fallen, kuschelte sich befriedigt hinein und schloß seine versonnenen Augen, deren stahlblauer Glanz den Mandelschneider so aus dem Konzept gebracht hatte, daß er ganz auf das unterbliebene Nachtgebet vergaß.

 << Kapitel 18  Kapitel 20 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.