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Das Käthchen von Heilbronn

Heinrich von Kleist: Das Käthchen von Heilbronn - Kapitel 8
Quellenangabe
typedrama
booktitleDas Käthchen von Heilbronn
authorHeinrich von Kleist
year1996
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000040-8
titleDas Käthchen von Heilbronn
pages1-3
created19981224
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1810
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Szene: Thurneck. Ein Zimmer in der Burg.

Fünfter Auftritt

Der Graf vom Strahl sitzt gedankenvoll an einem Tisch, auf welchem zwei Lichter stehen. Er hält eine Laute in der Hand, und tut einige Griffe darauf. Im Hintergrunde, bei seinen Kleidern und Waffen beschäftigt, Gottschalk.

Stimme (von außen).
Macht auf! Macht auf! Macht auf!

Gottschalk.                                         Holla! – Wer ruft?

Stimme.
Ich, Gottschalk, bins; ich bins, du lieber Gottschalk!

Gottschalk.
Wer?

Stimme.   Ich!

Gottschalk.   Du?

Stimme.                 Ja!

Gottschalk.                 Wer?

Stimme.                                 Ich!

Der Graf vom Strahl (legt die Laute weg). Die Stimme kenn ich!

Gottschalk.
Mein Seel! Ich hab sie auch schon wo gehört.

Stimme.
Herr Graf vom Strahl! Macht auf! Herr Graf vom Strahl!

Der Graf vom Strahl.
Bei Gott! Das ist –

Gottschalk.                   Das ist, so wahr ich lebe –

Stimme.
Das Käthchen ists! Wer sonst! Das Käthchen
Das kleine Käthchen von Heilbronn!

Der Graf vom Strahl (steht auf).               Wie? Was? zum Teufel!

Gottschalk (legt alles aus der Hand).
Du, Mädel? Was? O Herzensmädel! Du?
        (Er öffnet die Tür.)

Der Graf vom Strahl.
Ward, seit die Welt steht, so etwas –?

Käthchen (indem sie eintritt).                     Ich bins.

Gottschalk.
Schaut her, bei Gott! Schaut her, sie ist es selbst!

Sechster Auftritt

Das Käthchen mit einem Brief. Die Vorigen.

Der Graf vom Strahl.
Schmeiß sie hinaus. Ich will nichts von ihr wissen.

Gottschalk.
Was! Hört ich recht –?

Käthchen.                           Wo ist der Graf vom Strahl?

Der Graf vom Strahl.
Schmeiß sie hinaus! Ich will nichts von ihr wissen!

Gottschalk (nimmt sie bei der Hand).
Wie, gnädiger Herr, vergönnt –!

Käthchen (reicht ihm den Brief).       Hier! nehmt, Herr Graf!

Der Graf vom Strahl (sich plötzlich zu ihr wendend).
Was willst du hier? Was hast du hier zu suchen?

Käthchen (erschrocken).
Nichts! – Gott behüte! Diesen Brief hier bitt ich –

Der Graf vom Strahl.
Ich will ihn nicht! – Was ist dies für ein Brief?
Wo kommt er her? Und was enthält er mir?

Käthchen.
Der Brief hier ist –

Der Graf vom Strahl.   Ich will davon nichts wissen!
Fort! Gib ihn unten in dem Vorsaal ab.

Käthchen.
Mein hoher Herr! Laßt bitt ich, Euch bedeuten –

Der Graf vom Strahl (wild).
Die Dirne, die landstreichend unverschämte!
Ich will nichts von ihr wissen! Hinweg, sag ich!
Zurück nach Heilbronn, wo du hingehörst!

Käthchen.
Herr meines Lebens! Gleich verlaß ich Euch!
Den Brief nur hier, der Euch sehr wichtig ist,
Erniedrigt Euch, von meiner Hand zu nehmen.

Der Graf vom Strahl.
Ich aber will ihn nicht! Ich mag ihn nicht!
Fort! Augenblicks! Hinweg!

Käthchen.                                     Mein hoher Herr!

Der Graf vom Strahl (wendet sich).
Die Peitsche her! An welchem Nagel hängt sie?
Ich will doch sehn, ob ich, vor losen Mädchen,
In meinem Haus nicht Ruh mir kann verschaffen.
        (Er nimmt die Peitsche von der Wand.)

Gottschalk.
O gnädger Herr! Was macht Ihr? Was beginnt Ihr?
Warum auch wollt Ihr, den nicht sie verfaßt,
Den Brief, nicht freundlich aus der Hand ihr nehmen?

Der Graf vom Strahl.
Schweig, alter Esel, du, sag ich.

Käthchen (zu Gottschalk).                 Laß, laß!

Der Graf vom Strahl.
In Thurneck bin ich hier, weiß, was ich tue;
Ich will den Brief aus ihrer Hand nicht nehmen!
- Willst du jetzt gehn?

Käthchen (rasch).               Ja, mein verehrter Herr!

Der Graf vom Strahl.
Wohlan!

Gottschalk (halblaut zu Käthchen da sie zittert).
                Sei ruhig. Fürchte nichts.

Der Graf vom Strahl.                             So fern dich! –
Am Eingang steht ein Knecht, dem gib den Brief,
Und kehr des Weges heim, von wo du kamst.

Käthchen.
Gut, gut. Du wirst mich dir gehorsam finden.
Peitsch mich nur nicht, bis ich mit Gottschalk sprach. –
        (Sie kehrt sich zu Gottschalk um.)
Nimm du den Brief.

Gottschalk.                     Gib her, mein liebes Kind.
Was ist dies für ein Brief? Und was enthält er?

Käthchen.
Der Brief hier ist vom Graf vom Stein, verstehst du?
Ein Anschlag, der noch heut vollführt soll werden,
Auf Thurneck, diese Burg, darin enthalten,
Und auf das schöne Fräulein Kunigunde,
Des Grafen, meines hohen Herren, Braut.

Gottschalk.
Ein Anschlag auf die Burg? Es ist nicht möglich!
Und vom Graf Stein? – Wie kamst du zu dem Brief?

Käthchen.
Der Brief ward Prior Hatto übergeben,
Als ich mit Vater just, durch Gottes Fügung,
In dessen stiller Klause mich befand.
Der Prior, der verstand den Inhalt nicht,
Und wollt ihn schon dem Boten wiedergeben;
Ich aber riß den Brief ihm aus der Hand,
Und eilte gleich nach Thurneck her, euch alles
Zu melden, in die Harnische zu jagen;
Denn heut, Schlag zwölf um Mitternacht, soll schon
Der mörderische Frevel sich vollstrecken.

Gottschalk.
Wie kam der Prior Hatto zu dem Brief?

Käthchen.
Lieber, das weiß ich nicht; es ist gleichviel.
Er ist, du siehst, an irgend wen geschrieben,
Der hier im Schloß zu Thurneck wohnhaft ist;
Was er dem Prior soll, begreift man nicht.
Doch daß es mit dem Anschlag richtig ist,
Das hab ich selbst gesehn; denn kurz und gut,
Der Graf zieht auf die Thurneck schon heran:
Ich bin ihm, auf dem Pfad hieher, begegnet.

Gottschalk.
Du siehst Gespenster, Töchterchen!

Käthchen.                                                 Gespenster! –
Ich sage, nein! So wahr ich Käthchen bin!
Der Graf liegt draußen vor der Burg, und wer
Ein Pferd besteigen will, und um sich schauen,
Der kann den ganzen weiten Wald ringsum
Erfüllt von seinen Reisigen erblicken!

Gottschalk.
- Nehmt doch den Brief, Herr Graf, und seht selbst zu.
Ich weiß nicht, was ich davon denken soll.

Der Graf vom Strahl (legt die Peitsche weg, nimmt den Brief und entfaltet ihn).
»Um zwölf Uhr, wenn das Glöckchen schlägt, bin ich
Vor Thurneck. Laß die Tore offen sein.
Sobald die Flamme zuckt, zieh ich hinein.
Auf niemand münz ich es, als Kunigunden,
Und ihren Bräutigam, den Graf vom Strahl:
Tu mir zu wissen, Alter, wo sie wohnen.«

Gottschalk.
Ein Höllenfrevel! – Und die Unterschrift?

Der Graf vom Strahl.
Das sind drei Kreuze.
        (Pause.)
Wie stark fandst du den Kriegstroß, Katharina?

Käthchen.
Auf sechzig Mann, mein hoher Herr, bis siebzig.

Der Graf vom Strahl.
Sahst du ihn selbst den Graf vom Stein?

Käthchen.                                                       Ihn nicht.

Der Graf vom Strahl.
Wer führte seine Mannschaft an?

Käthchen.                                             Zwei Ritter,
Mein hochverehrter Herr, die ich nicht kannte.

Der Graf vom Strahl.
Und jetzt, sagst du, sie lägen vor der Burg?

Käthchen.
Ja, mein verehrter Herr.

Der Graf vom Strahl.           Wie weit von hier?

Käthchen.
Auf ein dreitausend Schritt, verstreut im Walde.

Der Graf vom Strahl.
Rechts, auf der Straße?

Käthchen.                             Links, im Föhrengrunde,
Wo überm Sturzbach sich die Brücke baut.

(Pause.)

Gottschalk.
Ein Anschlag, greuelhaft, und unerhört!

Der Graf vom Strahl (steckt den Brief ein).
Ruf mir sogleich die Herrn von Thurneck her!
- Wie hoch ists an der Zeit?

Gottschalk.                                 Glock halb auf zwölf.

Der Graf vom Strahl.
So ist kein Augenblick mehr zu verlieren.
        (Er setzt sich den Helm auf.)

Gottschalk.
Gleich, gleich; ich gehe schon! – Komm, liebes Käthchen,
Daß ich dir das erschöpfte Herz erquicke! –
Wie großen Dank, bei Gott, sind wir dir schuldig?
So in der Nacht, durch Wald und Feld und Tal –

Der Graf vom Strahl.
Hast du mir sonst noch, Jungfrau, was zu sagen?

Käthchen.
Nein, mein verehrter Herr.

Der Graf vom Strahl.                 – Was suchst du da?

Käthchen (sich in den Busen fassend).
Den Einschlag, der vielleicht dir wichtig ist.
Ich glaub, ich hab –? Ich glaub, er ist –?
        (Sie sieht sich um.)

Der Graf vom Strahl.                                   Der Einschlag?

Käthchen.
Nein, hier.
        (Sie nimmt das Kuvert und gibt es dem Grafen.)

Der Graf vom Strahl. Gib her! (Er betrachtet das Papier.)
                                          Dein Antlitz speit ja Flammen! –
Du nimmst dir gleich ein Tuch um, Katharina,
Und trinkst nicht ehr, bis du dich abgekühlt.
- Du aber hast keins?

Käthchen.                         Nein –

Der Graf vom Strahl (macht sich die Schärpe los – wendet sich plötzlich, und wirft sie auf den Tisch.)
                                              So nimm die Schürze.
        (Nimmt die Handschuh und zieht sie sich an.)
Wenn du zum Vater wieder heim willst kehren,
Werd ich, wie sichs von selbst versteht –
        (Er hält inne.)

Käthchen.                                                         Was wirst du?

Der Graf vom Strahl (erblickt die Peitsche).
Was macht die Peitsche hier?

Gottschalk.                                   Ihr selbst ja nahmt sie !

Der Graf vom Strahl (ergrimmt).
Hab ich hier Hunde, die zu schmeißen sind?
        (Er wirft die Peitsche, daß die Scherben niederklirren, durchs Fenster;
        hierauf zu Käthchen:)

Pferd dir, mein liebes Kind, und Wagen geben,
Die sicher nach Heilbronn dich heimgeleiten. –
Wann denkst du heim?

Käthchen (zitternd).           Gleich, mein verehrter Herr.

Der Graf vom Strahl (streichelt ihre Wangen).
Gleich nicht! Du kannst im Wirtshaus übernachten.
        (Er weint.)
- Was glotzt er da? Geh, nimm die Scherben auf!

(Gottschalk hebt die Scherben auf. Er nimmt die Schärpe vom Tisch, und gibt sie Käthchen.)

Da! Wenn du dich gekühlt, gib mir sie wieder.

Käthchen (sie will seine Hand küssen).
Mein hoher Herr!

Der Graf vom Strahl (wendet sich von ihr ab). Leb wohl! Leb wohl! Leb wohl!

(Getümmel und Glockenklang draußen.)

Gottschalk.
Gott, der Allmächtige!

Käthchen.                             Was ist? Was gibts?

Gottschalk.
Ist das nicht Sturm?

Käthchen.                       Sturm?

Der Graf vom Strahl.                 Auf! Ihr Herrn von Thurneck!
Der Rheingraf, beim Lebendgen, ist schon da!

(Alle ab.)

 
Szene: Platz vor dem Schloß. Es ist Nacht. Das Schloß brennt. Sturmgeläute.

Siebenter Auftritt

Ein Nachtwächter (tritt auf und stößt ins Horn). Feuer! Feuer! Feuer! Erwacht ihr Männer von Thurneck, ihr Weiber und Kinder des Fleckens erwacht! Werft den Schlaf nieder, der, wie ein Riese, über euch liegt; besinnt euch, ersteht und erwacht! Feuer! Der Frevel zog auf Socken durchs Tor! Der Mord steht, mit Pfeil und Bogen, mitten unter euch, und die Verheerung, um ihm zu leuchten, schlägt ihre Fackel an alle Ecken der Burg! Feuer! Feuer! O daß ich eine Lunge von Erz und ein Wort hätte, das sich mehr schreien ließe, als dies: Feuer! Feuer! Feuer!

Achter Auftritt

Der Graf vom Strahl. Die drei Herren von Thurneck. Gefolge. Der Nachtwächter.

Der Graf vom Strahl. Himmel und Erde! Wer steckte das Schloß in Brand? – Gottschalk!

Gottschalk (außerhalb der Szene). He!

Der Graf vom Strahl. Mein Schild, meine Lanze!

Ritter von Thurneck. Was ist geschehn?

Der Graf vom Strahl. Fragt nicht, nehmt was hier steht, fliegt auf die Wälle, kämpft und schlagt um euch, wie angeschossene Eber!

Ritter von Thurneck. Der Rheingraf ist vor den Toren?

Der Graf vom Strahl. Vor den Toren, ihr Herrn, und ehe ihr den Riegel vorschiebt, drin: Verräterei, im Innern des Schlosses, hat sie ihm geöffnet!

Ritter von Thurneck. Der Mordanschlag, der unerhörte! – Auf! (Ab mit Gefolge.)

Der Graf vom Strahl. Gottschalk!

Gottschalk (außerhalb). He!

Der Graf vom Strahl. Mein Schwert! Mein Schild! meine Lanze.

Neunter Auftritt

Das Käthchen tritt auf. Die Vorigen.

Käthchen (mit Schwert, Schild und Lanze). Hier!

Der Graf vom Strahl (indem er das Schwert nimmt und es sich umgürtet). Was willst du?

Käthchen. Ich bringe dir die Waffen.

Der Graf vom Strahl. Dich rief ich nicht!

Käthchen. Gottschalk rettet.

Der Graf vom Strahl. Warum schickt er den Buben nicht? – Du dringst dich schon wieder auf?

(Der Nachtwächter stößt wieder ins Horn.)

Zehnter Auftritt

Ritter Flammberg mit Reisigen. Die Vorigen.

Flammberg. Ei, so blase du, daß dir die Wangen bersten! Fische und Maulwürfe wissen, daß Feuer ist, was braucht es deines gotteslästerlichen Gesangs, um es uns zu verkündigen?

Der Graf vom Strahl. Wer da?

Flammberg. Strahlburgische!

Der Graf vom Strahl. Flammberg?

Flammberg. Er selbst!

Der Graf vom Strahl. Tritt heran! – Verweil hier, bis wir erfahren, wo der Kampf tobt!

Eilfter Auftritt

Die Tanten von Thurneck treten auf. Die Vorigen.

Erste Tante. Gott helf uns!

Der Graf vom Strahl. Ruhig, ruhig.

Zweite Tante. Wir sind verloren! Wir sind gespießt.

Der Graf vom Strahl. Wo ist Fräulein Kunigunde, eure Nichte?

Erste Tante. Das Fräulein, unsre Nichte?

Kunigunde (im Schloß). Helft! Ihr Menschen! Helft!

Der Graf vom Strahl. Gott im Himmel! War das nicht ihre Stimme? (Er gibt Schild und Lanze an Käthchen.)

Erste Tante. Sie rief! – Eilt, eilt!

Zweite Tante. Dort erscheint sie im Portal!

Erste Tante. Geschwind! Um aller Heiligen! Sie wankt, sie fällt!

Zweite Tante. Eilt sie zu unterstützen!

Zwölfter Auftritt

Kunigunde von Thurneck. Die Vorigen.

Der Graf vom Strahl (empfängt sie in seinen Armen). Meine Kunigunde!

Kunigunde (schwach).
Das Bild, das Ihr mir jüngst geschenkt, Graf Friedrich!
Das Bild mit dem Futtral!

Der Graf vom Strahl.               Was solls? Wo ists?

Kunigunde.
Im Feu'r! Weh mir! Helft! Rettet! Es verbrennt.

Der Graf vom Strahl.
Laßt, laßt! Habt Ihr mich selbst nicht, Teuerste?

Kunigunde.
Das Bild mit dem Futtral, Herr Graf vom Strahl!
Das Bild mit dem Futtral!

Käthchen (tritt vor).                 Wo liegts, wo stehts?
        (Sie gibt Schild und Lanze an Flammberg.)

Kunigunde.
Im Schreibtisch! Hier, mein Goldkind, ist der Schlüssel!

(Käthchen geht.)

Der Graf vom Strahl.
Hör, Käthchen!

Kunigunde.               Eile!

Der Graf vom Strahl.       Hör, mein Kind!

Kunigunde.                                                   Hinweg!
Warum auch stellt Ihr wehrend Euch –?

Der Graf vom Strahl.                                   Mein Fräulein,
Ich will zehn andre Bilder Euch statt dessen –

Kunigunde (unterbricht ihn).
Dies brauch ich, dies; sonst keins! – Was es mir gilt,
Ist hier der Ort jetzt nicht, Euch zu erklären. –
Geh, Mädchen geh, schaff Bild mir und Futtral:
Mit einem Diamanten lohn ichs dir!

Der Graf vom Strahl.
Wohlan, so schaffs! Es ist der Törin recht!
Was hatte sie an diesem Ort zu suchen?

Käthchen.
Das Zimmer – rechts?

Kunigunde.                         Links, Liebchen; eine Treppe,
Dort, wo der Altan, schau, den Eingang ziert!

Käthchen.
Im Mittelzimmer?

Kunigunde.                   In dem Mittelzimmer!
Du fehlst nicht, lauf; denn die Gefahr ist dringend!

Käthchen.
Auf! Auf! Mit Gott! Mit Gott! Ich bring es Euch! (Ab.)

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