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Das Grab des Herrn Schefbeck

Josef Ruederer: Das Grab des Herrn Schefbeck - Kapitel 3
Quellenangabe
typenovelette
authorJosef Ruederer
titleDas Grab des Herrn Schefbeck
publisherSüddeutsche Monatshefte G.m.b.H.
year1912
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Und in diese Blüte des Landes zog Herr Schefbeck jetzt durch das hohe Portal als neuer Bewohner. Der weite Weg vom Kaffeehaus war im ödesten Schritte durchmessen, nun winkte von drüben die ewige Ruhestatt. Zunächst freilich ging's noch nicht direkt in die Gruft, sondern in andere Räume. Zur Erledigung der unerläßlichen Formalitäten, zur Anlegung der letzten Toilette. Doch übermorgen da schwebte er hinüber. Im feierlichen Kondukte erster Klasse, wie er es bestimmt hatte. Voran die Posaunenbläser, dann der Kirchenchor, die gesamte Pfarrei im goldverbrämten Ornat, alles zusammen zwölfhundert Mark Kosten. Ein Musikchor nicht mitgerechnet, das, vierzig Mann stark, den Trauermarsch von Chopin spielen mußte. Auch die Leichenrede nicht inbegriffen. Die sollte sehr eingehend sein, alles aufzählen, alle Lebensdaten, alle Verdienste. Dann vielleicht noch ein Freund, der ein paar Worte sprach, nicht zu lang, nicht zu kurz, ein letzter Scheidegruß, und dann, ja dann war's aus. Wirklich aus?

Nein, dann sollte es erst richtig anfangen! Dann wollte er sich freuen, daß er's erreicht hatte. Einen gottverdammten Stolz wollte er da empfinden. Denn er war da, er wollte dableiben bis zum Tag des Gerichtes. Sein war die Gruft, niemand konnte ihn herausschmeißen. Auch die Frau von Börnerau nicht. Obwohl sie's gedroht hatte. Allen Ernstes. Dem Hofrat Firneusel hatte sie's prophezeit, und der hatte es wieder erzählt. Nicht nur in seiner Clique, nein, Frau Olly mit dürren Worten: Daß der Tag kommen werde, wo sie dem ungebetenen Eindringling die Flügel auf die Schultern klebe, wo sie ihn fortwiese wie der Engel Adam und Eva, kurz und gut, wo sie ihn regelrecht hinausschmisse. Denn die Frau von Börnerau wollte selbst herein in die Säulenhalle: für ihr Töchterchen, das, wie sie immer behauptete, seit zehn Jahren draußen unter Kreti und Pleti zu ruhen verdammt war, verlangte sie die vielumworbene Gruft. Sie tat dies mit dem ihrem Temperament entsprechenden Eifer, ja, mit offener Rücksichtslosigkeit, da sie selber am besten wußte, daß die Gräber im Camposanto sonst völlig besetzt waren. Nur der Zufall, daß eine Familie auf immer die Stadt verließ und ihre Toten mit sich nahm, hatte diesmal was frei gemacht. So rannte denn die scharfe Konkurrentin des Herrn Schefbeck ohne Zögern zum älteren Fräulein von Klemperer, das Fräulein von Klemperer rannte zu ihrem Bruder, dem Justizrat von Klemperer, der Justizrat von Klemperer zum Hofrat Firneusel und der Hofrat Firneusel zum Bürgermeister. Der Bürgermeister aber, der die Gräber da draußen zu vergeben hatte, fragte den einschlägigen Rechtsrat. Und der meinte, das viele Spezltum da draußen habe böses Blut gemacht in der Bürgerschaft, deshalb müsse man schon einmal in so vornehme Überspannung mit dem Kaiblwagen dazwischen fahren.

War diese Bezeichnung auch nicht sehr schmeichelhaft für Herrn Schefbeck, er war doch der Sieger geblieben. Und über alle Kaiblwagen, über Adlige und Halbadlige hinweg wollte er eben einen letzten Sprung machen, als ihm etwas in den Sinn kam, woran er im ersten Trubel der Abreise gar nicht gedacht hatte: das Geschäft. Eine ausgedehnte Wurstfabrikation mit einer Unmasse Filialen in der Stadt. Das heißt, um es richtig zu sagen: Herr Schefbeck hatte diese Goldgrube vor zwanzig Jahren von seinem Vater geerbt. Vor zehn oder noch etwas früher ließ er sie durch ein Konsortium wohlhabender Münchner in eine G.m.b.H. verwandeln. Er selbst tat nicht mehr mit, sondern zog sich mit allem Behagen sowie mit dem Titel Kommerzienrat ins Privatleben zurück. Und mit einem großen Brocken Geld noch dazu. Mit sieben Millionen, sagten die Münchner, mit drei Millionen, sagte Herr Schefbeck. Und er lächelte, wenn er das sagte. Als ob er's selber für mehr hielte. Jetzt aber, auf dieser letzten Fahrt, gab's keine Täuschung mehr. Da wuchsen die Zahlen unverschiebbar aus dem Dunkel der Todesnacht. Vierhundertvierzigtausend Mark dreieinhalbprozentige Eisenbahnanleihe mit Coupons per Januar und Juli. Brauerei- und Stahl-Industrie etwa zweihunderttausend Stammkapital, zweihundertzwanzigtausend zum damaligen Kurse. Dazu noch das schöne Zinshaus in der Briennerstraße, sowie die Anteilscheine am Geschäft, etwa siebzigtausend Mark. Von drei Millionen also gar keine Rede, von sieben nicht die leiseste Spur. Weder zur Zeit der Geschäftsübernahme, noch heute. Heute? Mit Entsetzen fuhr es Herrn Schefbeck durch die absterbenden Knochen. Ein paar Tage noch, dann würde seine Gattin die Depots auf der Bank öffnen. Dann würde sie die großen Mappen hin und her wenden, dann würde sie blättern, wie in der Bibel. Der liebenswürdige Beamte am Schalter aber würde lächeln, immer wieder lächeln, oder verbindlich die Achsel zucken. Neun bis zehntausend Mark – nicht mehr. Die Papiere, die Anteilscheine alle verklopft, auf dem Zinshaus drei Hypotheken, so gewaltig, daß sie den Dachstuhl fast eindrückten, vor dem bronzenen Portale der nahe, unvermeidliche Bankerott. Eine nette Bilanz, eine famose Ueberraschung.

Eine Ueberraschung? Nein. Wenn Frau Schefbeck nur ein bißchen ehrlich gegen sich selbst war, dann wußte sie's jetzt schon, genau so wie er selber. Nie, niemals hatte sie mit ihm darüber gesprochen, ob's auch reichen würde, das Geld, aber sie duldete, ja, sie wollte es, daß er in einem Automobil neuesten Systems in der Stadt herumkutschierte, daß er zehnmal so verschwenderisch lebte, wie einst vor seiner Ehe mit ihr, und daß er – richtig, die Hauptsache hätte er bald vergessen: Das Patent, die große Erfindung! Da lag das Meiste begraben. Zirka zweihunderttausend Mark. Es war ja sicher, totsicher. Ausgedehnte Waldungen unten in Ungarn oder Galizien sollten zu Gummi gepreßt werden. Eine riesige Sache mit den größten Perspektiven. Nur Geduld müßte man haben, viel Geduld, wie der Herr Grellinger fortwährend meinte, Herr Grellinger, der Erfinder, der frühere Offizier, der jetzige Ingenieur und –

Unwillkürlich wollte Herr Schefbeck in diesem Augenblick eine Bewegung machen. Herr Grellinger war ein bedeutender Techniker, ohne Frage. Er war ein Genie, wenn man so wollte. Nebenbei war er aber auch einmal der Liebhaber von Frau Olly gewesen. Das wußte die ganze Stadt, das pfiffen die Spatzen von den Dächern, das hatte Frau Schefbeck ihrem Gatten selber gestanden. Noch vor ihrer Verheiratung in aller Offenheit. Oh, er sah sie heute noch vor sich mit dem feingeschnittenen Gesichte, mit den leichtgeblähten Nüstern und den schmalen, vornehmen Lippen. Aber erst die Augen, diese ausdrucksvollen, braunen Augen! Wie die hervorsprangen unter dem leichtgefärbten Hellblond der Haare. Wie die lachten, als sie's ganz harmlos sagte, wie die natürlichste Sache von der Welt. Selbstverständlich, sie hatte mit Grellinger ein Jahr zusammengelebt, ja, sie hatte ein Kind von ihm gehabt, ein liebes, süßes, herrliches Kind. Vor drei Jahren war es dahingegangen, aber vergessen konnte sie's nicht, wenn sie noch so alt werden sollte. Und lieb behalten würde sie's, unehelich, wie es war. Sie pfiff überhaupt auf die ganze Konvention, sie tat, was sie wollte. Ein Belagerungsspiel, ein Schachbrett, so sah sie die ganze Gesellschaft, so hatte sie's mal in einem Romane gelesen, so stellte sie Bleisoldaten, Bauern, Türme, Könige auf Beine und Schlachtfelder, wie's eben paßte. Und tanzten die etwa nicht nach ihrer Pfeife, wollten sie anders, als sie selbst disponierte, dann warf sie den ganzen Krempel über den Haufen. Der Knecht, der seiner Herrin nicht diente, flog an die Wand wie die ausgepreßte Zitrone. Möglich, daß das sehr hart klang, besser aber, man wußte, wie man mit ihr dran war. Als Schulmädel sah sie freilich noch andere Himmel, vielleicht auch noch als Braut, als der Hofrat aber sich drückte, war's aus damit. Denn Herr Schefbeck sollte es nur wissen: der Firneusel hatte sich wirklich gedrückt, er hatte sie sitzen lassen, in perfider, niederträchtiger Weise. Jahrelang verkehrte er im Hause ihrer Eltern, und eines Tages schrieb er, es sei ihm zu brenzlich.

Olly trocknete sich die Tränen und redete lange nichts mehr; sie sah ihre Jugend vor sich im grellen Lichte der Wirklichkeit, ohne Schminke, ohne Retouche. Ihr Vater, ein großer Gelehrter, ein Stubenhocker, ein Weltfremder, der Probleme ausarbeitete, verrückter noch als das Perpetuum mobile. Die Mutter, eine Weltdame, eine eitle Frau und ihre Salons ein großer, offener Taubenschlag. Darin ging es zu wie im ewigen Leben. Jeden Abend fast eine Gesellschaft, jeden Nachmittag ein Tee. Was man damit erreichen wollte? Einen vornehmen Freier, einen Grafen, womöglich gar einen Prinzen. Jedenfalls etwas Besonderes. Oh, der gräßliche Zustand, als dann die Enttäuschungen kamen, die entsetzlichen Jahre, die Vorwürfe – na, wie's auch war mit dem Grellinger, was sie in seine Arme getrieben hatte: jetzt war's aus damit, für immer aus. Uebrigens könnte Herr Schefbeck darüber umsoweniger böse sein, als er ja selbst, wie ganz München behaupte, sein redlich Teil auf dem Gewissen habe, sie beide also vollkommen quitt seien.

Worauf sie anspielte, war die Tatsache, daß die erste Gattin des Herrn Kommerzienrats vor fünfzehn Jahren auf einmal ins Wasser ging. Nach einer furchtbaren Szene, vom Mittagessen weg, ohne Adieu zu sagen. Warum? Mein Gott, sie war ein simples Bürgermädel, Tochter des ersten Maschinisten im Geschäft des Herrn Schefbeck, aus Gnade geheiratet. Wie man halt heiratet in der Jugend. Dumm und blöd. Und so war das arme Annerl selber. Beschränkt bis dahinaus, nur fähig, den Strickstrumpf zu halten. Und eifersüchtig! Wollte es absolut nicht verstehen, daß Herr Schefbeck gelegentlich auch Hübscheres suchte. Als es nun gar mit einer rundlichen Ladnerin mal was Junges absetzte, war's aus. Das konnte das unbedeutende Geschöpf, das selbst keine Kinder zur Welt brachte, nicht verwinden. Exaltation, Hysterie, Isarwasser. Böse, böse Geschichte! Man nahm sie Herrn Schefbeck sehr übel. Der Tod wäre ihm vielleicht noch verziehen worden. Aber er ließ die arme Frau in aller Stille niederträchtig bestatten. Draußen auf dem östlichen Friedhof in den gelben, nüchternen Sandreihen der Armenabteilung Serie sieben, Grab Nummer zweihundertundzwanzig. Und das verzieh man ihm nicht.

»Sie sind in München für immer unmöglich«, sagte damals der Hofrat Firneusel zu ihm. Und er zog sich am selben Tage zurück. Fiel ihm auch gar nicht ein, ins Haus zu gehen, als Herr Schefbeck telefonierte, er habe die Lungenentzündung. Aus, für immer aus. So stand's in einer Karte zu lesen. Und der Justizrat Klemperer sandte die Prozeßakten nicht minder patzig zurück. Ja, er grüßte Herrn Schefbeck kaum mehr auf der Straße. Am tollsten aber trieb es Frau von Börnerau. Ohne ihren Gatten lange zu fragen, sagte sie einfach die Wohnung im Hause des Herrn Schefbeck auf, ja, nicht einmal bis zum nächsten Ziele wollte sie bleiben, sofort wollte sie wandern, mit außerordentlicher Kündigung.

»Sehen Sie, ich weiß auch was«, meinte seine Angebetete. Aber nein, sie kannte ihn noch nicht. Denn jetzt wollte er ihr gestehen, daß er sie schon immer beobachtet hatte, lange, lange, bevor er das dumme Annerl an den Traualtar führte. Auf der Straße und vor allem im Theater. Herrgott, wenn er sich erinnerte, was er damals für Rosinen im Kopfe hatte. So oft es ihn traf, saß er im dritten Rang, Vorderplatz, zweite Abonnementsabteilung und hörte den Tristan, den Holländer und den Lohengrin. Eiskalt lief es ihm dabei über den Rücken. Kam er heim, dann fuchtelte er mit den Armen in der Luft herum wie ein Kapellmeister. Manchmal bis zum frühen Morgen, wo ihn die Dampfpfeife oder ein Schimpfwort des Alten in die Kuttelei rief. Er spielte kein Instrument, er zischte nur Melodien der Reihe nach herunter, er gab Zeichen nach rechts und links wie zum Einsatz, er hielt die Primadonna im Takte, er sah mit seiner lebhaften Phantasie in den Zuschauerraum. Ob man ihn beobachtete, ob man ihm zunickte.

Denn dort saßen die vornehmen Damen, in der ersten Reihe die süße, kleine Olly, dies Prachtmädel von fünfzehn Jahren, dies Gewebe aus Tüll und Duft mit den seidenen Strümpfen und den Lackschuhen einer Kinderpuppe. Die winkte ihm zwar nicht zu; fiel ihr ja gar nicht ein, die kokettierte mit Leutnants und Staatsanwälten. Hätte sich wohl auch schief gelacht, wäre ihr der fast zwanzig Jahre ältere Wurstkramer mit solchen Händen, solchen Backen zu Gesicht gekommen. Ueberhaupt saß sie gar nicht da vorne, sondern tief unter ihm, auf der sogenannten Galerie noble, dem Platze der ganz Gewappelten, der höchst Raffinierten, der Firneusels der Klemperers und der Börneraus. Auf jenem Platze, den ein gewöhnlicher Sterblicher niemals erreichen konnte. Allerdings, man brauchte ihn ja nur an der Kasse zu kaufen. Er war feil wie ein Grab im Camposanto. Acht Mark so ein Fauteuil, zehntausend so eine Gruft. Fragte sich nur, ob man hineinpaßte. In die Galerie noble ging es schlecht; man saß da auf dem Präsentierteller. Schlürfte man eine Tasse Eis und goß die rote Sauce über das gestärkte Brusthemd, dann fiel das auf, ebenso wenn man frisch verzehrtes Konfekt in voller Vergeßlichkeit mit den Fingern aus den Zähnen herausholte. Da konnte man aus dem Camposanto draußen schon besser aufdrehen in Bronze und Marmor, ohne daß man gesehen wurde. O, er ging lange und häufig spazieren an stillen Nachmittagen in den ganz verlassenen Säulenhallen. Seine Schritte widerhallten von den großen Platten an den Wänden, seine Augen eilten hinauf zu den steineren Statuen, die starr und unbeweglich standen, wie eine recht fade, vornehme Gesellschaft. Aber er mußte hinein, kostete es, was es wollte, denn er wünschte heimzuzahlen, ins Gesicht springen wollte er all den Puppen und Larven und zwar am liebsten mit jenem Körperteil, den man mit Umschreibung gern als den rundesten bezeichnet. Darum suchte er, der Herr Schefbeck, er suchte, und suchte. Auf die Südseite mochte er nicht; da lagen die Großindustriellen, die Seifensieder, die Bierbrauer, er wollte zum Westen hinüber, mitten hinein in die miserable Bagage, die ihn boykottiert hatte. Grad extra. Und weil's nicht gleich war.

»Mein Gott,« sagte Olly, »ich finde das affrös. Wie kann man sich nur bei Lebzeiten sein eigenes Grab kaufen? Und noch dazu neben dieser Gesellschaft! Die darf man doch nicht so tragisch nehmen, die muß man ganz anders fassen, die muß man auslachen. Schauen Sie mich an, lieber Herr Schefbeck; von mir wollte vor ein paar Jahren kein Hund mehr ein Stück Brot annehmen. Und heute? Hab' ich nicht alles schön dirigiert? Hab' ich die Herren nicht alle am Bandl, und wenn's nottut die Weiber dazu? Geduld und Ruhe, das braucht man in unserer lieben Stadt. Erst schreit man wie besessen, man führt sich auf, wie auf dem Theater, man möchte meinen, der Himmel fällt ein, – plötzlich ist alles wieder beim Alten, die Herrschaften verkehren in gewohnter Gemütlichkeit. Warten Sie nur, den Firneusel, den Klemperer und auch die Börnerau, wenn Ihnen gar so viel daran liegt, die bring' ich Ihnen zurück, alle miteinander: auf dem Teebrett will ich sie Ihnen servieren. Darum war es wirklich überflüssig und nebenbei auch eine recht unnötige Ausgabe, daß Sie da draußen auf dem Friedhof so viel Trara gemacht haben.«

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