Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Kenneth Grahame >

Das goldene Zeitalter

Kenneth Grahame: Das goldene Zeitalter - Kapitel 6
Quellenangabe
typenarrative
authorKenneth Grahame
titleDas goldene Zeitalter
publisherVerlag von J. Engelhorn
year1900
translatorEmmy Becher
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140423
projectidab02cee4
Schließen

Navigation:

Die Begegnung mit der Prinzessin

Es war an dem Tag, an dem ich zur Zahnbürste vorgerückt war. Den Mädchen war diese Auszeichnung ganz ohne Rücksicht auf das Lebensalter schon vorher zu teil geworden; weshalb, darüber wurden wir Jungen uns nie ganz klar, es konnte höchstens ein Bruchteil des bewußten Bevorzugungssystems sein, das man Geschöpfen angedeihen ließ, die nicht nur körperlich, sondern auch sittlich entschieden unter uns standen – letzteres zeigte sich an ihrem Hang zum »Anzeigen« und Zutragen. Nicht daß uns Zahnbürsten, diese Werkzeuge der Reinlichkeit, an sich begehrenswert erschienen wären! Eduard zum Beispiel benutzte die seinige zum Ausputzen des Eichhornkäfigs, und wenn höhere Aufsicht ihren Gebrauch zum ursprünglichen Zweck unumgänglich machte, so entlehnte er vorurteilslos die meinige oder die Harolds. Allein der Nimbus einer Rangerhöhung, die an die Zahnbürste geknüpft war, das lockte und reizte uns. Was konnten wir denn Höheres erreichen, ehe das traumhaft ferne Rasiermesser in den Kreis der Möglichkeiten trat?

Sei es, daß mir dieses stolze Bewußtsein einer Zahnbürste zu Kopf gestiegen war, oder daß Natur und die Schönheit des Morgens zusammenwirkten, mich aufrührerisch zu stimmen. Sicher ist, daß nach dem Frühstück und nachdem ich ein Gebet, in dem ich am Sonntag stecken geblieben war – es war ein sehr mangelhaftes Gebet ohne Reim und Alliteration – triumphierend aufgesagt hatte, also nach großen Leistungen, der natürliche Mensch in mir sich auflehnte. In möglichst getreuer, aber meiner ungenügenden Mittel halber doch nur schwächlicher Nachahmung des Kutschers stolzierte und strampfte ich im Hof umher und stieß unheimliche Wünsche gegen den ersten Erfinder des Schulunterrichts aus, dem ich den Fluch aufbürdete »seine Stunden nur selbst zu nehmen«. Wir hatten überdies heute morgen nur Geographie, und es war ja klar, daß darin Praxis alle Buchweisheit aufwog. Ich für mein Teil wollte auf Reisen gehen, und die Hauptstädte und Einwohnerzahlen, Natur- und Handelserzeugnisse konnten warten, bis ich die farbenatmende wirkliche Welt erforscht hatte.

Zu einem richtigen Aufstand gehören allerdings Mitverschworene, und für gewöhnlich wäre dabei auf Harold zu zählen gewesen, aber Harold war zur Zeit furchtbar stolz. Er war letzte Woche zur »Arithmetik« reif befunden und mit einer nagelneuen Schiefertafel beschenkt worden, woran ein winziges Schwämmchen hing, das wir dazu benutzten, die Gesichter von Charlottes Puppen zu waschen. Sie wurden sehr rein dabei, aber unheimlich blaß, was das Mutterherz der Besitzerin, die ohnehin immer vor Epidemieen zitterte, mit Angst und Schrecken erfüllte. Was Arithmetik eigentlich war, wußte keines von uns, Harold am wenigsten, aber ein Schritt vorwärts, ein Schritt über die Köpfe andrer hinweg war's, und also Grund genug zum Selbstbewußtsein, ja zu Anmaßung. Harold, der seine Schiefertafel und die Sklaverei der Schulstube bevorzugte, war augenblicklich zu nichts zu gebrauchen. Mädchen aber sind in solchen Fällen mehr als unbrauchbar, weil ihnen die nötige zähe Willenskraft und Menschenverachtung abgeht, ohne die man keine selbständige Regierung führen kann. So schlüpfte ich denn als einsamer, gefolgloser Aufrührer durch die Hecke und trat aufs freie Feld hinaus zu einer Stunde, wo sonst der Kulturmensch in der Schulstube sitzt.

Die Gegend war mir vertraut genug, und doch, wie anders erschien mir an diesem Morgen auch das Vertrauteste. Die Verwegenheit meiner gesetzwidrigen Handlung verlieh allem und jedem neue Töne und Farben, sie erregte in mir persönlich ein gewisses wehes Gefühl gerade unter der Magengrube, das jedesmal an Stärke zunahm, so oft meine Gedanken das stickige, mit Tintenklexen gesprenkelte Schulzimmer streiften. Ja, war ich's denn wirklich, der hier stand? Oder sah ich nicht vom Fenster besagten Schulzimmers aus einen andern gewissenlosen Meuterer in der wonnigen Sonne herumstreifen? Jedenfalls war das thatsächlich die freundliche Quelle mitten auf der Wiese – ganz am gewohnten Platz. Hierher kamen abends die Dorfbewohner, die blinkenden Eimer mit dem Joch geschultert, um Wasser zu schöpfen, das dann abtropfte und im Staub der Landstraße so nette kleine Schlangen bildete. In jedem Eimer hatten sie ein flaches Holzkreuz liegen, das, wenn er gefüllt war, obenauf schwamm, um, wie man uns gesagt hatte, das Hinausplatschen zu verhüten. Diese Wirkung, deren Ursache wir nicht begriffen, kam uns höchst wundersam vor und wir hatten uns schon öfter die Köpfe darüber zerbrochen, wer sie wohl entdeckt haben möge und ob er dafür zum Ritter geschlagen worden sei.

Dieser Quell war überhaupt eine wahre Fundgrube von Geheimnissen, denn unweit davon befand sich ein Hornissennest, woran nur zu denken schon unheimlich war. Wespen kannten wir ja zur Genüge und wir hatten schon oft ihre Festungen erstürmt, aber diese großen Tiere, in zorniges Orangegelb gekleidet, die mit drei Stichen – so hatte man uns gesagt – ein Pferd töten konnten, die waren von ganz andrem Kaliber und ihr furchtbares Gesumme ermahnte wirklich zu Vorsicht und Zurückhaltung. Um diese Stunde störten weder Dorfbewohner noch Hornissen die Stille – offenbar hielt der Unterricht die ganze Natur in Bann. Nachdem ich eine Weile in der Quelle geplantscht hatte – welcher Junge wird je an einem Wasser vorübergehen, ohne seine Hände einzutauchen? – kroch ich, die Hornissenseite weislich meidend, abermals durch eine Hecke und tauchte nun in die tiefe Stille des Wäldchens ein.

Wenn es auf der Wiese einsam gewesen war, so hatte hier die Einsamkeit in Person ihre Wohnung. Ihre Geheimnisse lauerten hinter jedem Baum und blinzelten durch die Blätter; Brombeersträucher hielten einen absichtlich und fast geheimnisvoll fest, junge Schößlinge peitschten einem wie mit menschlicher Bosheit das Gesicht. Das Wäldchen war auch viel ausgedehnter, als man sich's seinem Rand gegen die Wiese nach hätte denken können, es war geradezu spukhaft, wie sich's ins Unendliche zog, und ich war wirklich erleichtert, als die Bäume sich endlich lichteten und eine sanfte Halde sich hinuntersenkte zu einem Flüßchen, das im Sonnenschein glitzerte. An diesem lustig plaudernden Gefährten entlang zog ich nun seinem Ursprung zu, ohne tieferen Gedanken nachzuhängen, als dem, daß die Natur, die so viele Wasserratten hervorbringt, sehr weise gesorgt habe für genügenden Vorrat an Kieselsteinen in der richtigen Größe. Es kamen auch Stromschnellen, die Bilder von Kanoes und gewagten Flußübergängen erweckten, tief eingeschnittene Buchten und Unterwühlungen, wo Schmuggler und Seeräuber ihre Schätze bergen konnten, kurz, die weise Dame hatte nichts vergessen. Ich wußte nicht, wie lange ich schon gewandert war, als plötzlich mir, aber nicht dem Fluß, der Weg abgeschnitten war, und zwar durch ein wohl sechs Fuß hohes, starkes Drahtgeflecht, das auf beiden Ufern an eine hohe, dichte Hecke anschloß und so die Heimat meines geschwätzigen Gesellen meinem Blick entzog.

Das war eine Ueberraschung und im höchsten Grad aufregend – ganz gewiß mußte in nächster Nähe eine schwarze Flagge zu entdecken sein. Es konnte sich ja um nichts andres handeln, als um eine ganz böswillige, abgefeimte Vorrichtung der Seeräuber, die es darauf abgesehen hatten, unsern Kanonenbooten die Fahrt stromaufwärts abzuschneiden und sie vom geschützten Lager aus in den Grund zu bohren! Ein Kanonenboot hätte allerdings unbedingt Halt machen müssen, so stark war das Netz, so dicht die Hecke, unten aber, dicht am Wasserrand, erspähte ich ein kleines Loch, das einem Kaninchen zum Durchschlupf zu dienen schien. Wo ein Kaninchen durchkommt, kann sich zur Not auch ein Junge durchzwängen, wenn auch nur bäuchlings und das eine Bein im Wasser. Durch kam ich und drinnen stand ich – gerettet, aber atemlos bei dem Anblick, der sich mir bot.

Die Brombeersträucher und die Wildnis hatten ein Ende, keine Baumwurzeln und kein dürres Reisig hemmte den Schritt. Terrassen mit glatt rasiertem Rasen, mit steinernen, urnenbesetzten Einfassungen, zogen sich zu dem Wasser herab, das mit einemmal zahm und wohlerzogen von einem Marmorbecken zum andern floß und worin hie und da ein rötliches Aufblitzen auf Goldfische unter den Seerosen schließen ließ. Schweigend und schlummernd lag all die Zierlichkeit im Mittagssonnenschein; ein Pfau hockte schläfrig auf einer der Terrassen, kein Fisch schnalzte im Teich, kein Vogel verriet seine Nähe in den glatt geschorenen Hecken – selbstverständlich war ich endlich wirklich und thatsächlich in Dornröschens Garten!

Zu jener Zeit hegte ich ein großes Mißtrauen gegen die Vertreter von zwei Berufsarten: Wildhüter und Gärtner. Da sich aber kein Angehöriger dieser Menschengattungen blicken ließ, stieg ich zwischen üppigen Blumenbeeten die Terrassen hinauf, natürlich um die unentbehrliche Prinzessin zu suchen. Ihr Vorhandensein wurde ja durch die ganze Scenerie laut, wie mit Trompetenstößen verkündet; ohne eine Prinzessin als Mittelpunkt wäre diese Umgebung einfach undenkbar gewesen. Ein Gartenhaus mit vergoldeter Kuppel, von blühendem Jasmin umrankt, winkte mir über kurz gehaltenes Buschwerk hinweg bedeutungsvoll zu. Wenn irgendwo, so mußte sie dort eingeschlossen sein! Mein Ahnungsvermögen und einige Kenntnis von den Lebensgewohnheiten der Prinzessinnen hatten mich nicht betrogen – sie war dort! Allerdings lag sie nicht vom Zauberschlaf umfangen, sondern saß lachend auf einer Marmorbank und suchte ihre Hand aus der eines erwachsenen Mannes zu befreien, der den Sitz mit ihr teilte.

Was das Alter betrifft, so vermute ich jetzt, daß beide so um die zwanzig Jahre sein mochten, er gebührenderweise etwas älter als sie. Kinder halten sich mit solch kleinen Unterschieden nicht auf; für sie gibt's in der bewohnten Welt nur zweierlei Stufen, die der Kinder und die der großen Leute, letztere natürlich keineswegs den ersteren überlegen, nur eben – anders. Das Paar auf der Marmorbank gehörte in die erwachsene Abteilung.

Ich stand einen Augenblick still und überlegte mir, weshalb sie wohl lieber still sitzen mochten, während sie doch hätten fischen oder Schmetterlinge fangen können, und während dieses Stillstands gewahrte mich der erwachsene Mann.

»Heda, Knirps!« rief er mit einer gewissen Plötzlichkeit. »Was stehst du denn da wie aus dem Boden gewachsen?«

»Ich kam den Fluß herauf,« erklärte ich höflich und ungemein verständlich, »und wollte nur die Prinzessin sehen.«

»Aha, du bist also ein Nixenkind,« versetzte er. »Nun, und wie gefällt dir die Prinzessin – du siehst sie doch?«

»Ich finde sie sehr schön,« sagte ich, und es muß wahr gewesen sein, denn schmeicheln hatte ich nie gelernt. »Da sie wach ist, muß sie wohl schon geküßt worden sein?«

Dieser naheliegende, vollkommen logische Schluß veranlaßte den Erwachsenen, laut zu lachen, die Prinzessin aber wurde ganz rot, sprang auf und erklärte, es sei Essenszeit.

»Gut denn, gehen wir,« sagte der Erwachsene, »und du, Nixenkind, komm nur auch mit. Du wirst einen leeren Magen haben und etwas Warmes brauchen können.«

Ohne alle Zimperlichkeit und falsche Scham schloß ich mich ihnen an. Soviel mir von der Welt bekannt war, stand um Mittag überall ein gedeckter Tisch, und an welchem man sich zufällig niederließ, darauf kam es ja gar nicht an. Der Palast war prachtvoll und prunkend, wie ein Palast im Märchen sein muß, und wir wurden von einer stattlichen Dame begrüßt, die noch erwachsener aussah als die Prinzessin und offenbar ihre Mutter war. Mein Freund, der Erwachsene, war so gütig, mich vorzustellen, und zwar als einen Hauptmann, der von Aldershot zum Besuch herübergekommen sei. Wo Aldershot war, wußte ich zwar nicht, zweifelte aber keinen Augenblick, daß mein Freund vollkommen recht habe. Was Thatsachen betrifft, kann man sich ja im allgemeinen auf die Erwachsenen verlassen, nur die höhere Gabe der Phantasie ist ihnen in so traurigem Maß versagt.

Die Mahlzeit war vorzüglich und sehr mannigfaltig. Ein zweiter, wundervoll gekleideter Herr – vermutlich ein Lord – hob mich auf einen hohen geschnitzten Stuhl, schob diesen an den Tisch und stellte sich hinter mich, gleich einer Vorsehung über mir waltend. Ich suchte meinen Gastfreunden klar zu machen, wer ich sei und woher ich käme, und ihnen durch die Beschreibung meiner Zahnbürste und Harolds Schiefertafel Hochachtung einzuflößen, aber entweder waren sie ein wenig schwach von Begriff, oder gehört es zu den Eigenheiten des Märchenlands, daß jede noch so natürliche Bemerkung Gelächter erregt. Mein Freund sagte wohlwollend: »Schon gut, Nixenkind! Du bist den Strom heraufgekommen, das genügt uns!« und der Lord sagte gar nichts, beteiligte sich gar nicht am Gespräch. Er mußte, wie ich mir im stillen sagte, ein äußerst zurückhaltender Mann sein.

Nach Tisch ging ich mit der Prinzessin und meinem Freund, dem Erwachsenen, auf der Terrasse auf und ab und fühlte mich sehr stolz. Ich erzählte ihm, was ich werden wolle, und er teilte mir mit, was er werden wolle, worauf ich bemerkte: »Wahrscheinlich werdet ihr zwei einander heiraten?«

Da lachte er einfach wieder, wie's im Märchenlande Brauch ist.

»Wenn ihr noch nicht verheiratet seid,« setzte ich hinzu, »so solltet ihr's wirklich werden,« womit ich nur sagen wollte, daß ein Mann, der eine Prinzessin gefunden hat, die ganz, wie sich's gehört, in einem Palast wohnt, und der sie dann nicht heiraten würde, aller Ueberlieferung und guter Sitte ins Gesicht schlagen würde.

Wiederum lachten die beiden und mein Freund machte mir den Vorschlag, zum Teich hinunter zu gehen und mir die Goldfische anzusehen, während sie einen Spaziergang machen wollten. Ich war ein wenig schläfrig und ging gerne darauf ein, aber ehe wir uns trennten, steckte mir der Erwachsene noch zwei Halbkronenstücke in die Hände, damit ich, wie er mir erklärte, den andern Nixenkindern einen guten Tag machen könne. Dieser Beweis von Freundschaft setzte allem die Krone auf und rührte mich fast zu Thränen, ja, seine Großmut ging mir viel mehr zu Herzen als die Huld der Prinzessin, die sich jetzt zu mir niederbeugte und mich küßte.

Ich sah sie langsam durch den Garten gehen – im Märchenland ist es Sitte, daß der Herr den Arm um die Dame legt! – und dann setzte ich mich an den Rand des Teichs, legte mein erhitztes Gesicht auf den Marmorrand und entschlüpfte, von dem sanften Plätschern des Wassers eingewiegt, aus der Märchenwelt wie aus der wirklichen ins Traumland. Als ich wieder aufwachte, war von der Sonne nichts mehr zu sehen, ein frostiger Wind schüttelte die Blätter, daß sie erschrocken untereinander flüsterten, und der Pfau verkündete mit schriller Stimme, daß es Regen geben werde.

Ein wilder, sinnloser Schrecken erfaßte mich; als ob ich mir eines Verbrechens bewußt wäre, lief ich nach der Hecke, kroch zum Kaninchenloch hinaus und trat, von namenloser Angst gejagt, meinen gefährlichen Heimweg an. Die Halbkronenstücke waren zum Glück Wirklichkeit und in meiner Tasche geblieben, aber wie mit einem solchen Schatz ungefährdet durch den dunkeln Wald kommen, wo die Räuber hausten?

Ein mit Schmutz überzogenes, todmüdes, sehr kleinlautes Häufchen Elend erreichte mit Einbruch der Nacht das elterliche Dach und kroch sehr anspruchslos durchs Küchenfenster. Daß sein Urteil nur dahin lautete, ohne Abendbrot ins Bett zu gehen, klang ihm wie eine himmlische Gnadenbotschaft. Offiziell freilich bekam ich kein Abendbrot, doch pflegte in solchen Fällen immer ein gefühlvolles Hausmädchen leise die Hintertreppe hinaufzuschleichen und den Sträfling mit kaltem Reisbrei, Butterbrot und Trostesworten zu erquicken, bis sein Bäuchlein voll war wie eine Trommel. Dann behauptete die Natur ihr Recht und ich zog in das tröstliche Königreich des Schlafs hinüber, wo ich als goldener Karpfen von ansehnlichem Leibesumfang mit einem blitzblanken Halbkronenstück unter jeder Flosse im klaren Wasser ruderte und meine Nase zwischen Seerosen emporstreckte, um mich von einer errötenden Prinzessin küssen zu lassen.

 << Kapitel 5  Kapitel 7 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.