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Das goldene Zeitalter

Kenneth Grahame: Das goldene Zeitalter - Kapitel 10
Quellenangabe
typenarrative
authorKenneth Grahame
titleDas goldene Zeitalter
publisherVerlag von J. Engelhorn
year1900
translatorEmmy Becher
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140423
projectidab02cee4
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Erntezeit

Das Jahr war in seine »ergelbende« Periode eingetreten, das Antlitz der Natur war eine Studie in Goldbraun, ihr Wappen ein goldenes Feld mit Garben im selben Ton, was vielleicht heraldisch unmöglich ist, aber die Natur hält eben nicht viel auf Heraldik. Jedenfalls war es genau dieser Eindruck, den Eduard und ich vom Thor des Mietenhofs aus empfingen. Harold fehlte auf dem Schauplatz, denn er lag zur Zeit auf dem Schmerzenslager – wie gewöhnlich mit einer Verdauungsstörung behaftet. Gestern abend hatte Eduard in einer Anwandlung selten aufleuchtender Liebenswürdigkeit die Güte gehabt, mir eine Rübenlaterne zu schnitzen, eine Kunstfertigkeit, worin er staunenswertes Geschick hatte, und Harold hatte das würzig duftende Rübenfleisch, das unter dem höhlenden Messer herausflog, pflichtschuldig aufgezehrt, denn Abfälle gehörten nun einmal zu den Gerechtsamen des Jüngsten. Nun hatte er sein Schicksal zu tragen, etwas erleichtert durch die Hilfe, die der Apotheker zu gewähren vermag, während Eduard und ich, wissend, daß heute Frucht eingebracht werden sollte, den Vorzug genossen, in den leeren Wagen vom Mietenhof zu den Garben zurückzufahren, von wo wir dann unverdrossen zu Fuß heimkehrten, um abermals über den holperigen Acker hinzusausen in den großen Galeeren dieser Stoppelsee. Es war das deutlichste Bild einer Schiffahrt, das wir armen Landratten gewinnen konnten, weshalb auch hochdramatische Scenen wie »Sir Richard Grenville an Bord der Rache«, die rauchverhüllte »Schlacht auf dem Nil« und »Nelsons Tod« abwechselnd auf diesen staubigen Verdecken dargestellt wurden, wenn sie schwankend und schlingernd querfeldein segelten.

Eben hatte wieder ein Wagen seine Last abgeladen und klapperte zum Mietenhofthor hinaus, während wir uns mit Hurragebrüll hintenauf schwangen. Eduard hatte das »Deck« zuerst erklommen und packte mich, sobald ich auf meine Füße zu stehen kam, mit »tödlicher Faust«. Ich war, wie er mir gleichzeitig verkündete, ein Freibeuter und er der Kapitän der britischen Fregatte »Terpsichore« von ich weiß nicht mehr wie viel Geschützen. Eduard hatte ein großes Talent, sich die dankbarsten Rollen anzueignen, ich füllte die meinige aber auch ganz wacker aus, bis ich plötzlich entdeckte, daß die »Schiffsplanken bedeutenden« Bretter des Leiterwagens von Ohrwürmern wimmelten. Mit einem wilden Schrei löste ich mich aus seinem Griff und war im nächsten Augenblick »über Bord gegangen« – mitten im Stoppelfeld. Eduard führte auf dem Deck seiner Fregatte einen wilden Siegestanz aus, aber mich focht sein Triumph wenig an. Daß ich vor ihm keine Angst hatte, konnte er ja zur Genüge wissen, vor Ohrwürmern aber, diesen Schreckgespenstern der Kindheit, vor denen hatte ich Angst! So ließ ich ihn unter übermütigem Geschrei dahinsegeln und schlenderte landeinwärts, dem Dorf zu.

Mein Ausflug hatte einen Zug ins Abenteuerliche an sich, denn dieses Dorf war nicht unser Dorf, sondern ein fremdes, mindestens eine Meile davon entfernt. Ich empfand jenes aus Selbstbewußtsein und Unsicherheit gemischte Gefühl, das jedem Reisenden vertraut ist. Selbstbewußtsein, weil man von jedem Begegnenden neugierig angesehen wird, Unsicherheit der stets vorhandenen Möglichkeit von Wurfgeschossen der lieben Dorfjugend halber, die allerorten streng konservativ und dem Fremdling feind ist. Gehoben durch die Vereinsamung, trug ich meine Nase etwas höher als sonst und »gerade so mag es Mungo Park zu Mute gewesen sein, als er den jungfräulichen Boden der afrikanischen Wildnis betrat«, summte es in meinem Kopf, der dabei plötzlich gegen einen zwar weichen, aber widerstandsfähigen Körper stieß.

Durch den heftigen Anprall war ich wieder zum Bewußtsein meines Selbst gekommen und hatte auch sofort die Stellung angenommen, die jedem Jungen unter derartigen Umständen naturgemäß ist, die Arme in die Seiten gestemmt, daß die Ellbogen fast in einer Linie mit den Ohren standen. So gewappnet entdeckte ich nun, daß ich vor einem großen glattrasierten ältlichen Herrn in sauberem, aber abgetragenem Tuchrock stand, offenbar einem Geistlichen, und ich nahm auch sofort den weltentrückten Blick seiner Augen wahr, die in andern Gefilden zu wandern schienen und nur mühsam ihren Sehwinkel wieder für diese irdische Wirklichkeit zurechtrücken konnten. Er stand mit rührend abbittender Miene über mich gebeugt.

»Ich bitte tausendmal um Verzeihung, mein Herr«, sagte er, »meine Zerstreutheit ist ein großer Fehler. Hoffentlich werden Sie mir verzeihen können!«

Die meisten Jungen würden in dieser förmlichen Anrede wohl einen Ulk gewittert haben, und ich thue mir heute noch etwas darauf zu gute, daß ich sofort darin den Mann erkannte, dem jeder Nebenmensch, gleichviel ob Jude oder Ritter, schmierig oder gewaschen, achtenswert ist. Selbstverständlich nahm ich die Schuld des Unfalls auf mich und bekannte mich ebenfalls zum Laster der Zerstreutheit, was auch vollkommen wahrheitsgemäß war.

»Ich bemerke, daß wir manches Gemeinsame haben,« erwiderte er scherzhaft. »Der alte Mann hängt seinen Träumen nach, der junge sieht Gesichte! Ihr Los ist jedenfalls das Schönere. Aber –« seine Hand hatte die ganze Zeit auf der Klinke eines Gartenpförtchens geruht – »Sie sind, wie ich sehe, erhitzt; der Tag geht zur Neige; die Jungfrau ist das regierende Sternbild. Vielleicht darf ich Ihnen einige bescheidene Erfrischungen anbieten, falls Sie keine andern Verpflichtungen haben?«

Meine einzige Verpflichtung für diesen Nachmittag war eine Rechenstunde und ich hatte so wie so im Sinn gehabt, diese zu »schwänzen«. Somit trat ich ohne Widerstreben in den Garten, dessen Thüre der fremde Herr mir höflich offen hielt, wobei er vor sich hinmurmelte: » Venit Hesperus, ite capellae – komm, mein Kindchen!« sich aber dann sofort wegen dieser ungeziemenden Vertraulichkeit entschuldigte, die freilich, wie er bemerkte, weniger ihm als dem römischen Dichter zur Last falle.

Ein schnurgerader mit Fliesen belegter Weg führte zu dem Kühlung verheißenden alten Haus. Mein Gastfreund blieb da und dort bei einem Rosenbäumchen stehen und vergaß darüber mehrmals meine Anwesenheit, wofür er dann jedesmal demütig Abbitte leistete. Während dieser Pausen konnte ich mir die Dinge zusammenreimen und mir klar machen, daß ich schon von ihm gehört hatte, daß er ein höherer Geistlicher war, furchtbar gelehrt und ein Junggeselle von großen Absonderlichkeiten, um dessen Person schon eine Legendenbildung angesetzt hatte, für mich bisher ein Gegenstand besonderen Abscheus, indem er bezichtigt wurde, ein Buch geschrieben zu haben. »Haufen von Büchern« hatte Martha, meine Weisheitsquelle, sogar behauptet, aber ich wußte längst, daß man von Marthas Berichten immer einiges in Abzug bringen durfte.

Wir traten jetzt durch einen kühlen, dunkeln Gang in ein Zimmer, worin ich sofort mein eigenes dumpf geahntes nie geschautes Ideal erkannte! Da gab's keine frauenzimmerlichen Kinkerlitzchen! Keine gestickten Deckchen und Schoner – dieser Mann, das war klar, stand nicht unter der Botmäßigkeit von Tanten! Drei Wände waren ganz ausgefüllt von großen schweinsledernen Folianten, Bücher spreizten oder häuften sich auf Stühlen und Tischen, Bücher strömten den angenehmen Duft von Druckerschwärze und Buchbinderkleister aus und über allem lag ein leichter Tabakdunst, erquickend und ermutigend wie unter fremden Himmel die heimische Flagge, die alte wohlbekannte Flagge männlicher Selbständigkeit! In einer Ecke stand, gleichfalls mit Büchern belastet wie jegliches Geräte, ein Klavier, das mir besonders in die Augen stach.

»Hätten Sie Lust, ein wenig zu klimpern?« fragte mein Freund, meine Gefühle erratend, gerade als ob dieses Verlangen höchst naturgemäß und selbstverständlich wäre; seine eigenen Augen hafteten dabei auf einer andern Ecke, wo Teile eines Schreibtischs zwischen einem wahren Felsgeklüfte von Büchern und Schreibpapier sichtbar wurden.

»Darf ich?« fragte ich etwas zaghaft. »Zu Hause darf ich nie – nur die verdammten Fingerübungen.«

»Nun, hier können Sie herumtrommeln, so lang es Ihnen Spaß macht,« erwiderte er.

Träumerisch vor sich hinmurmelnd: » Age, die Latinum, barbite, carmen,« ging er wie von einer magnetischen Kraft angezogen an den unwiderstehlich lockenden Schreibtisch und war im Nu außer Hör- und Sehweite jedes Erdenmenschen. Ein großes Buch auf den Knieen haltend, ein andres gerade vor seinen Augen aufgestützt, ein weiteres halbes Dutzend bequem zur Hand, begann er in einer Art von leidenschaftlicher Verzückung zu lesen und Notizen zu kritzeln. Ich hätte ebenso gut auf dem Mond sein können, als hier; er hatte keine Ahnung mehr von meiner Gegenwart. Somit konnte ich ohne alle Gewissensskrupel drauf los hämmern.

Wer in pflichtgetreuem Bemühen, mit dornzerrissenen Füßen die steilen Höhen der Bemeisterung musikalischer Instrumente erklimmt, verzichtet dabei doch auf den höchsten Genuß – er büßt das Verständnis für die wilde Lust des Klimperns ein. Ihm strömt nur aus der Harmonie und dem verhältnismäßigen Wert der Töne Befriedigung zu, den reinen von keinem Zweiklang bedingten Reiz und Charakter des einzelnen Tons kennt nur der Klimperer. Da gibt es Tasten, deren Ton die ganze See enthält, andre klingen wie Kirchenglocken und wieder andre wie Waldesschatten und Waldesduft, in manchen tanzen Faune ihren lustigen Reigen und in etlichen kommen schwerfällige Kreaturen aus ihren Höhlen gehumpelt. Einzelne bringen Mondschein, andre das feurige Rot des tiefen Rosenkelchs hervor, es gibt blaue und rote Töne, während andre wieder ein Heer mit silberstrotzenden Standarten und klingendem Spiel vor uns aufmarschieren lassen. Und durch all dies Gewirr von Vorstellungen hüpfen die kleinen weißen Männchen wie Kobolde auf und ab, immer aufrührerisch gegen den Draht, der sie gefangen hält, und der ganze große Rosenholzkasten summt und schwirrt, als wäre er voll schwärmender Bienen.

Von Wonne etwas ermattet, hielt ich einen Augenblick inne und begegnete dem Blick meines Freundes, der über den Rand des Folianten hinweg zu mir herüber streifte.

»Was diesen Ameisenfleiß deutscher Theologen betrifft,« bemerkte er plötzlich, als ob wir mitten im eifrigsten Gespräch wären, »so gebe ich ja gern zu, daß Wissen, Gelehrsamkeit da ist, aber den Geistesfunken, das innere Schauen, die glücklichen Eingebungen, wo sind die zu suchen? Die entnehmen sie alle von uns!«

»Von uns werden sie gewiß nicht gefüttert,« erklärte ich mit großer Entschiedenheit, nur vom Wort Ameise berührt und der Feindseligkeit eingedenk, womit meine Tante Elisa alles derartige Getier verfolgte.

»Meinen Sie?« gab er mir nachdenklich zurück, indem er im Zimmer auf und ab zu gehen begann. »Nun, einem so jugendlichen Kritiker steht solche Mäßigung und Gerechtigkeit wohl an. Das sind gerade bei der Jugend ebenso seltene als schätzenswerte Eigenschaften. Nehmen Sie aber nur einmal diesen Schrumpffius an – wie der sich wegen einer einfachen Partikel hier herumbalgt und verkreuzigt!«

Ich warf einen scheuen Blick auf seinen Bücherstoß, ganz gefaßt, zwischen den Blättern Ameisen, vielleicht sogar Ohrwürmer herumwimmeln zu sehen, aber nichts Verdächtiges war zu bemerken. Beruhigten Gemütes trat ich hinzu; blätterte sogar ein wenig und erklärte dann, keine Spuren eines Kampfes zu entdecken und keinen Anlaß irgendwelcher Beunruhigung zu finden.

»Versteht sich, versteht sich!« rief er begeistert. »Für Sie, der Sie angeborenen Scharfsinn und Unterscheidungsvermögen in so seltenem Grad mitbringen, für Sie ist die Sache ja ganz einfach, diesem Schrumpffius dagegen ...«

Zu meinem Heil erschien in diesem Augenblick die Haushälterin, eine appetitlich aussehende Frau von gesetztem Betragen, unter der Thüre.

»Ihr Thee ist im Garten,« meldete sie mit einer gewissen erzieherischen Strenge, »und für den jungen Herrn habe ich etwas zum Knuspern aufgetragen. Sie sollten ihn trinken, ehe er kalt wird.«

Doch er winkte ihr ab, und fuhr fort die Schale seiner Gelehrsamkeit über mein demütig gesenktes Haupt auszugießen. Die Haushälterin war indessen unerschüttert von seiner abweisenden Gebärde stehen geblieben, und sobald sein Redestrom eine kleine Unterbrechung erlitt, wiederholte sie ganz gelassen: »Sie sollen Ihren Thee trinken, ehe er kalt wird.«

Der arme Mann sah mich hilfesuchend an, mußte aber durch meinen Anblick zu einer andern Auffassung gelangt sein, denn er lenkte mit den Worten: »Nun, eine Tasse Thee wäre am Ende gar nicht übel«, ein und schritt mir voran zum Garten, wohin ich mit Freuden folgte. Ich sah mich nach »dem jungen Herrn« um, da er aber nirgends zu entdecken war, schloß ich, daß er wohl auch zu zerstreut sein werde, um an Essen und Trinken zu denken, und machte mich ohne Gewissensskrupel über die Dinge »zum Knuspern« her.

Nach einem höchst befriedigenden und sehr gelehrten Theestündchen geschah etwas, was mir, so jung ich war, einen unauslöschlichen Eindruck hinterließ. In einem Gehölz jenseits der Landstraße kam ein heftig haderndes Paar in Sicht, ein Landstreicher mit einem strubbeligen Weib und einem zottigen Hundeköter. Kaum hatten sie uns erblickt, als der Kerl in sein gewerbsmäßiges Winseln ausbrach. Mit dem herzlichsten Mitgefühl blickte ich, nicht etwa auf den Strolch, sondern auf meinen würdigen Freund, denn ich wußte aus Marthas Mund und andrem Getratsche, daß er um diese Tageszeit keinen Heller mehr bei sich hatte. Jeden Morgen pflegte er nämlich, die Taschen voll Kleingeld auszuziehen, und jeden Abend ohne einen roten Heller heimzukehren. Er setzte denn auch sofort dem Landstreichergesindel höflich, fast verschämt diese Verhältnisse auseinander und schien sich ganz als Missethäter zu fühlen. Allmählich mußte der Fechtbruder auch eingesehen haben, daß jede Hoffnung vergebens war, denn er gönnte sich nun wenigstens die Lust, den alten Herrn weitläufig und mit großer Zungengewandtheit zu beschimpfen. Seine Züge, seine Augen, sein Wuchs, sein Beruf, seine Kleidung, seine Anverwandten und sein Haus, alles wurde begeifert, dann schlurkte der Kerl Gift und Galle speiend davon.

Wir sahen den Abziehenden nach und bekamen sie bei einer Biegung der Straße wieder vollständig zu Gesicht. Das Weib, das sich kaum noch schleppen konnte, blieb stehen, und nach einigem Gezänke, das er seiner Manneswürde angemessen erachten mochte, nahm ihr der Herr und Gebieter ihr Bündel ab und gestattete ihr, sich an seinen Arm zu hängen, wobei in Ton und Bewegung eine gewisse rauhe Güte zum Durchbruch kam. Der Köter aber, dem alle Knochen aus dem Leib starrten, kroch herbei und leckte ihre Hand.

»Sehen Sie nur,« sagte mein Freund, mir die Hand auf die Schulter legend, »wie dieses seltsame Ding, das wir Liebe nennen, an den unwahrscheinlichsten Orten fortlebt und leuchtet! Sie sind heute übers Stoppelfeld gegangen? Scheinbar nichts als kahler Boden! Aber neigt nur den Kopf ein wenig, daß die Sonnenstrahlen schräg einfallen, und Ihr seht ein silbergesponnenes Netz von Marienfäden! So durchziehen und umspannen die unsichtbaren Fasern dieses seltsamen Dings das ganze Weltall. Und doch ist's nicht der heroische Gott der Alten mit dem verhängnisvollen Bogen – der unbesiegliche Eros, nicht einmal der besonnene ehrenhafte Hymenäos – sondern etwas noch Unbenanntes, vielleicht noch Geheimnisvolleres noch Göttlicheres! Nur den Kopf neigen muß man, um es wahrzunehmen – nur den Kopf neigen!«

Der Tau fiel, die Dämmerung brach ein, als ich raschen festen Schritts auf der Landstraße nach Hause ging. Einsamkeit rings um mich, vor und hinter mir. Nur Hesperus stand am Himmel, einsam, rein, unerreichbar weit und fern und doch unendlich tröstend und ermutigend, in seiner ritterlichen Vereinsamung – warum, das hätte ich nicht zu sagen gewußt.

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