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Das Buch vom Es

Georg Groddeck: Das Buch vom Es - Kapitel 25
Quellenangabe
typetractate
booktitleDas Buch vom Es
authorGeorg Groddeck
year1983
firstpub1923
publisherFischer Taschenbuch Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-596-26367-0
titleDas Buch vom Es
pages275
created20100528
sendergerd.bouillon@t-online.de
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25. Brief

Also nach Ihnen ist die böse Sieben der Mund, womit ich ganz einverstanden bin. Es gibt ja auch Männer, die ein böses Maulwerk haben, aber schließlich bleibt es dasselbe, die siebente Öffnung des Gesichts ist ebenso Symbol des Weibes wie die große Wunde des Unterleibes.

Da wir nun einmal bei den Zahlen sind, wollen wir ein wenig damit spielen. Vorausschicken muß ich, daß das Es ein gewaltiges Zahlengedächtnis hat, die einfachen Arten des Rechnens beherrscht, wie es sonst nur bei einer bestimmten Art von Idiotismus vorkommt, und daß es sich ebenso wie ein Idiot ein Vergnügen daraus macht, Rechenexempel im Augenblick zu lösen. Sie können sich davon durch ein einfaches Experiment überzeugen. Unterhalten Sie sich mit irgend jemandem über ein Thema, das die Tiefen seines Es in Bewegung setzt; es gibt allerlei Zeichen, um festzustellen, daß eine solche Bewegung vor sich geht. Fragen Sie, wenn Sie solch ein Zeichen bemerken, nach einem Datum, so wird mit einer absoluten Sicherheit sofort ein Datum genannt werden, das mit dem aufgerührten Komplex in inniger Assoziation steht. Oft tritt der Zusammenhang gleich zutage, so daß der Befragte selbst erstaunt über die Leistungsfähigkeit seines Unbewußten ist. Oft wird jeder Zusammenhang bestritten. Lassen Sie sich dadurch nicht irremachen. Das Bewußte des Menschen liebt es zu verneinen – fast hätte ich gesagt zu lügen. Hören Sie nicht auf das Nein, sondern halten Sie an der Erkenntnis fest, daß das Es nie lügt und nie verneint. Nach einiger Zeit wird die Richtigkeit der Assoziation sich erweisen und gleichzeitig eine Menge psychisches Material zum Vorschein kommen, das, in das Unbewußte verdrängt, allerlei Gutes und Böses im Menschen vollbracht hat.

Ich will Ihnen ein kleines Zahlenkunststück von meinem eigenen Es mitteilen, das mir viel Spaß gemacht hat, als ich es entdeckte. Lange Jahre hindurch habe ich, wenn ich meine Ungeduld und 200 Unzufriedenheit ausdrücken wollte, den Ausdruck gebraucht: »Ich habe Ihnen das schon 26 783mal gesagt.« Sie besinnen sich wohl, daß Sie mich das letzte Mal, als wir zusammen waren, deswegen verspottet haben. Das hat mich geärgert, und ich habe an der Zahl ein wenig herumgerätselt. Da fiel mir auf, daß die Quersumme dieser langen Zahl 26 ist, genau dieselbe Zahl, die beim Wegnehmen der Tausender von den übrigen Ziffern abgetrennt ist. Zu 26 fiel mir das Wort ›Mutter‹ ein. Ich war 26 Jahre alt, als meine Mutter starb. 26 Jahre alt waren meine beiden Eltern, als sie heirateten; im Jahre 1826 wurde mein Vater geboren; und wenn Sie die Quersumme von 783 nehmen, so stoßen Sie auf 18. Isolieren Sie die drei ersten Ziffern als 2 × (6 + 7), so haben sie 26. Addieren Sie die 2 zu den beiden letzten 8 × 3, so gibt es wiederum 26. Ich bin geboren am 13. 10. 1866. Die Quersumme davon ist 26.

Ich habe die Zahl 26 783 noch ein wenig anders zerlegt. Die 2 schien mir für sich zu stehen, weil ich sie unwillkürlich zu den beiden Rechnungen mit 6 + 7 und 8 × 3 verwendet hatte. Die übrigen Ziffern gruppieren sich, unter dem Einfluß der 2 betrachtet, als 67, 78, 83. 67 war das Alter meiner Mutter, als sie starb. 78 ist die Jahreszahl, in der ich mein Elternhaus verlassen mußte, um in das Internat der Schule überzutreten. Im Jahre 83 ging mir die Heimat völlig verloren, da meine Eltern in diesem Jahre meine Geburtsstadt verließen und nach Berlin übersiedelten. In dasselbe Jahr fällt ein Ereignis, dessen Tragweite sich über einen langen Zeitraum meines Lebens erstreckt. In der Pause zwischen zwei Schulstunden sagte einer meiner Mitschüler zu mir: »Onanieren Sie nur so weiter, dann sind Sie bald ganz verrückt; halb sind Sie es sowieso.« Das Wort ist verhängnisvoll für mich geworden, nicht weil etwa die Onanieangst verstärkt worden wäre, sondern weil ich kein Wort erwidert habe, still und schweigend die Beschämung der öffentlichen Onaniebeschuldigung hinnahm, als ob sie mich nicht berühre. Ich empfand sie tief, aber verdrängte sie sofort mit Hilfe des Wortes ›verrückt‹. Mein Es hat sich damals dieses Wortes bemächtigt und es nicht wieder losgelassen. Mir schienen von nun an alle Schrullen meines Denkens erlaubt. Halb verrückt, das bedeutet für mich: »Du stehst mitten zwischen zwei Möglichkeiten, kannst Welt und Leben, je nachdem du dich nach der einen oder andern Seite biegst, wie ein Gesunder, wie ein gewöhnlicher Mensch ansehen oder wie ein Verrückter, aus der gewöhnlichen Lage gerückter, außergewöhnlicher Mensch.« Das habe ich reichlich getan und tue es, wie Ihnen sattsam bekannt ist, noch. Die 201 zwei Mütter – Amme und Mutter – fanden ihre neue notwendige Begründung, das ›Zwischen-Zweien-Stehen‹ wurde durch die halbe Verrücktheit für mich erträglich, sie führte mich aus dem Zwang zu zweifeln zur duldsamen Skepsis und zur Ironie, zur Gedankenwelt Thomas Weltleins. Ich halte es für möglich, daß ich mich in der Einschätzung des »halb verrückt« irre, aber es gibt mir eine Erklärung für die seltsamen Erscheinungen in meinem Wesen, das im allgemeinen zwei Möglichkeiten ausweicht, das aber imstande ist, unbeirrt durch jeden Hohn, durch jede Belehrung, durch jeden Beweis, durch den inneren Widerspruch, gleichzeitig entgegengesetzte, ja gegensätzliche Gedankenrichtungen zu verfolgen. Bei sorgfältiger Prüfung meiner Lebensresultate habe ich gefunden, daß diese halbe Verrücktheit mir gerade das Quantum Übergewicht gegeben hat, dessen mein Es zur Bewältigung seiner Aufgaben bedurfte. Bezeichnend dafür ist – mir wenigstens – meine medizinische Laufbahn. Ich habe mich zweimal fremder ärztlicher Denkweisen bemächtigt und sie so in mich aufgenommen und in mir umgestaltet, daß sie mein persönliches Besitztum geworden sind, einmal durch meine Schülerstellung zu Schweninger, das zweite Mal durch meine Jüngerschaft bei Freud. Jeder von beiden repräsentiert für mich als Arzt etwas Gewaltiges, Unentrinnbares. Ihren Einfluß in mir zu vereinigen ist mir im Jahre 1911 gelungen, und 11 ist die Quersumme von 83, und die Quersumme von 11 ist 2.

Das Jahr 83 hat sich, entsprechend seiner Hervorhebung als Endziffer der Rätselzahl 26 783, auch in mein äußeres Leben als besonders wichtig hineingedrängt. Ich erkrankte bald nach jener Äußerung über die Onanie am Scharlach, in dessen Folge eine Nierenentzündung auftrat. Ich habe später, wie Sie wissen, noch einmal eine Nierenerkrankung durchgemacht. Ich erwähne dies, weil diese Nierenerkrankung – das gilt von mir und von allen Nierenkranken – charakteristisch für die Doppelstellung im Leben ist, für das Dazwischenstehen, für die Zwei. Der Nierenmensch – um diesen Ausdruck einmal zu gebrauchen – ist doppelt gerichtet. Sein Es kann mit einer ungewöhnlichen Souveränität, die gleicherzeit vorteilhaft und gefährlich ist, kindlich oder erwachsen sein; es ist zwischen die Eins – das Symbol des erigierten Phallus, des Erwachsenen, des Vaters – und die Drei – das Symbol des Kindes – gestellt. Ich überlasse es Ihnen, der unausdenkbaren Kette phantastischer Möglichkeiten nachzugehen, die ein solcher Zwitter hat, bemerke 202 nur dazu, daß meine eigene Lage sich außer durch die Nierenentzündungen noch dadurch erwiesen hat, daß ich bis in mein fünfzehntes Lebensjahr ein Bettnässer gewesen bin. Und um schließlich auch das zu sagen: Der Zwitter ist weder Mann noch Weib, sondern beides, und das ist mein Fall.

Und nun wollen wir spielen, mit Zahlen spielen, soweit wir es noch vermögen, Kind sein. Aber sie müssen nicht böse sein, wenn sich erwachsenes Zeug der Großen dazwischendrängt. So etwas läßt sich nicht vermeiden. Wer Kind ist, will groß erscheinen und setzt sich Vaters Hut auf und nimmt seinen Stock. Was würde auch daraus werden, wenn dieser Wunsch nach dem Großsein, nach der Erektion nicht im Kinde wäre? Wir würden klein bleiben, nicht wachsen. Oder halten Sie es für eine Täuschung, wenn ich festgestellt zu haben glaube, daß das Kleinbleiben der Menschen in gewissem Zusammenhang mit ihrem Kleinbleibenwollen steht, mit ihrem ›So tun, als ob sie die Erektion nicht kennen‹, unschuldig wären wie die Kindlein; daß das Nichthochgewachsensein aus dem Wunsch des Es entsteht, eine Entschuldigung, die Entschuldigung des Nochkindseins, für alle sexuellen Neigungen, das heißt für alles und jedes Tun zu haben? Gemäß den Worten: »Ich bin klein, mein Herz ist rein?«

Setzen Sie sich mit mir vor die Schiefertafel, wir beide wollen tun, als ob wir wieder Zahlen schreiben lernten. Was mag wohl im Kindergehirn vor sich gehen, wenn es gezwungen wird, eine halbe Tafel voll Einser zu schreiben oder voll Achter? Sie können es auch auf die Buchstaben übertragen, auf die ›A‹s und ›P‹s und alle die Häkchen und Schlingen, die nach der Phantasie des Kindes angeln. Was ist die Eins für Sie? Für mich ist sie ein Stock. Und nun der Sprung ins Großsein, der Stock des Vaters, der Penis, der Mann, der Vater selbst, die Strenge und Kraft, in der Familie Nr. 1. Zwei, das ist der Schwan, Speckters Fabeln. Ach wie hübsch das war. Meine Schwester hatte den langen Hals und wurde weidlich damit geneckt. Und war wirklich ein häßliches Entlein, das ein allzu früh verstorbener Schwan wurde. Und plötzlich sehe ich den Schwanenteich meiner Heimat. Ich bin wohl acht Jahre alt, und sitze mit Wolf, Lina und einer Freundin Anna Speck im Kahn, und Anna Speck fällt ins Wasser, auf dem der Schwan schwimmt; »mein Schwan, mein stiller, mit sanftem Gefieder«, sollte ich mich deshalb so viel mit Ibsen beschäftigt haben, weil er dies Lied dichtete und weil ich es in schwerer Zeit, als ich zu sterben glaubte, singen 203 hörte? Oder ist es Agnes aus ›Brand‹? Agnes war meine Kindergespielin, und ich liebte sie sehr. Sie hatte einen schiefen Mund, angeblich weil sie einen Eiszapfen in den Mund genommen hatte. Und der Eiszapfen ist symbolisch. Mit ihr spielte ich Seiltänzer, und mein ›Familienroman‹ vom Kinderraub und meine Schlagphantasien hängen mit ihr zusammen. Agnes und Ernst; so hieß ihr Bruder, der Unzertrennliche von mir, den ich später schnöde im Stich ließ. Und Ernst Schweninger: Ach, liebe Freundin, es ist so viel, so viel.

Zurück zu Anna Speck. Speck, Speckters Fabeln. »Was ist das für ein Bettelmann? Er hat ein kohlschwarz Röcklein an.« Der Rabe. Und Rabe war der Name meines ersten Lehrers, den ich für das Urbild der Kraft hielt und der sich einst die Hose beim Springen zerplatzte, ein Ereignis, das später im ›Seelensucher‹ wieder aufgetaucht ist. Und das Wort ›Rabe‹ spielt seit Wochen eine Rolle in einer Krankenbehandlung, die ich zum guten Ende führen will. Denn es würde ein Triumph werden, wie ich ihn selten erlebte.

Speckters Fabel vom Schwan. Sahen Sie einmal einen Schwan ein großes Stück Brot verschlingen? Wie es den Hals hinunterkriecht? Anna Speck hatte dicke, dicke Drüsen am Halse. Und ein dicker Hals bedeutet, das etwas drin steckengeblieben ist, ein Kindeskeim. Glauben Sie mir, ein Kindeskeim. Ich muß es wissen, denn ich habe selber über ein Jahrzehnt einen Kropf gehabt, und der ist so gut wie verschwunden, seit ich hinter das Rätsel vom steckengebliebenen Kind gekommen bin. Wie hätte ich denken sollen, daß diese Anna so in mein Leben eingreifen würde? Wie wäre ich ohne den Glauben an das Studium des Es dazu gekommen, diese Wichtigkeit der Anna zu erkennen? Aber Anna ist der Name der Heldin meines ersten Romans. Und ihr Mann heißt Wolf. Wolf und Anna, sie waren beide in jenem Kahn. Und da taucht auch wieder Alma auf, Sie wissen, jene Freundin Linas, die meine sadistischen Spielchen störte. Wolf hatte ein Haus aus Matratzen gebaut, in dem wohnte er mit Anna. Wir Kleinen aber durften nicht mit hinein in dieses Matratzenhaus. Alma jedoch, die wissend war, sprang, als sie vom Wolf weggewiesen wurde, mit Lina und mir in den Garten und rief: »Ich weiß, was die beiden dort machen.« Ich verstand damals nicht, was Alma meinte, aber die Worte sind mir im Gedächtnis geblieben und die Stelle, wo sie fielen, und ich fühle noch jetzt den Schauer, der mich damals durchrieselte.

204 Anna, das ist ohne Anfang und Ende, das A und das O, Anna und Otto, von vorn dasselbe wie von hinten, das Sein, die Unendlichkeit und Ewigkeit, der Ring und Kreis, die Null, die Mutter, Anna.

Nun fällt mir ein, daß das Ins-Wasser-Fallen der Anna eine große Rolle in meinem Leben gespielt haben muß. Denn jahrelang hatte ich die Onaniephantasie, daß eine Anna vom hohen Ufer in meinen Kahn stieg, daß sie ausglitt, ihre Kleider sich hochstreiften und ich ihre Beine und Hosen sah. Wie seltsam sind die Wege des Unbewußten. Denn vergessen Sie nicht, das Ins-Wasser-Fallen ist ein Schwangerschaftssymbol und Geburtssymbol, und Anna hatte einen dicken Hals – wie ich.

Das ist also die Zwei. Und die Zwei ist die Frau, die Mutter und das Mädchen, das nur zwei Beine hat, der Knabe hat aber deren drei. Drei Füße, Dreifuß, und die Pythia spricht nur, wenn sie auf dem Dreifuß sitzt. Ödipus aber errät das Rätsel der Sphinx von dem Tier, das ursprünglich vier-, dann zwei- und schließlich dreibeinig ist. Sophokles behauptet, Ödipus habe das Rätsel gelöst. Aber ist das Wort ›Mensch‹ eine Antwort auf eine Frage?

Zwei, du verhängnisvolle Zahl, die du die Ehe bedeutest, bist du auch die Mutter? Oder ist die Drei die Mutter? Sie erinnert mich an die Vögel, die meine Mutter uns zu zeichnen pflegte, diese Drei. Vögel und Vögeln, das stimmt. Aber wenn ich die Drei jetzt liegend sehe, ist sie für mich Symbol der Brüste, meine Amme und all die vielen Brüste, die ich geliebt habe und noch liebe. Drei ist die heilige Zahl, das Kind, Christus, der Sohn: die dreieinige Gottheit, deren Auge im Dreieck strahlt. Bist du wirklich nur Eros' Kind, du Urbild der Wissenschaft, Mathematik? Und auch der Gottesglaube stammt von dir, Eros? Ist es wahr, daß die Zwei das Paar ist, das Ehepaar und auch das Paar der Hoden und Eierstöcke, der Schamlippen und Augen. Ist das wahr, daß aus Eins und Zwei die Drei wird, das allmächtige Kind im Mutterleibe? Denn was wäre wohl mächtig, wenn nicht das ungeborene Kind, dessen Wünsche alle erfüllt sind, noch ehe sie gedacht werden? Das in Wahrheit Gott und König ist und im Himmel wohnt? Das Kind aber ist ein Knabe, denn nur der Knabe ist die Drei, zwei Hoden und ein Schwänzchen. Nicht wahr, es geht ein wenig durcheinander? Wer könnte sich auch im Irrgarten des Es zurechtfinden! Man staunt, will kleinmütig werden und wirft sich doch mit wonnigem Erschauern in das Meer der Träume.

Eins und Zwei, das ist die Zwölf. Mann und Weib, mit Recht eine heilige Zahl, aus der die Drei wird, wenn sie zusammenfließt zur 205 Einheit, das Kind, der Gott. Zwölf Monde sind es, und aus ihnen wird das Jahr; zwölf Jünger sind es, und aus ihnen erhebt sich Christus, der Gesalbte, ›des Menschen Sohn‹. Ist es nicht wunderbar, dies Wort ›des Menschen Sohn‹? Und mein Es sagt laut und vernehmlich zu mir: »Deute, deute!«

Adjö, Liebe.

Patrik

 

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