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Das Buch vom Brüderchen

Gustaf af Geijerstam: Das Buch vom Brüderchen - Kapitel 48
Quellenangabe
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typefiction
authorGustaf af Geijerstam
booktitleGesammelte Romane
titleDas Buch vom Brüderchen
publisherS. Fischer Verlag
seriesGesammelte Romane in fünf Bänden
volumeDritter Band
year1910
translatorFrancis Maro (Marie Franzos)
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20081209
projectidd2c37152
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Vierzehntes Kapitel

Aber dieses Buch ist zugleich die Erzählung von einem Kampf mit dem Tode. Es ist die Erzählung von einem Manne, der kämpfte und überwunden ward, aber der sich seiner Niederlage nicht schämt.

Ich bin seither weit umhergezogen, und ich habe viele Menschen gesehen. Aber alles ist mir fremd gewesen und alles tot, bis dieses Buch geschrieben ward. Es ward geschrieben in lichten Sommertagen, da wo die Schären aufhören und das offene Meer beginnt. Und es ward geschrieben von einem einsamen Manne, der nicht mehr einsam ist.

In langen Wochen hat er über das Meer hinausgeblickt, das gleich dem Menschenleben, das des Lebens wert, niemals ruhig ist. Er sah dort, daß über tosenden Gewässern Leuchttürme blinken, und sollten auch die Leuchttürme erlöschen, so funkeln doch des Himmels Sterne.

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