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Das Blumenfest der englischen Arbeiter

Georg Weerth: Das Blumenfest der englischen Arbeiter - Kapitel 5
Quellenangabe
typesketch
authorGeorg Weerth
titleDas Blumenfest der englischen Arbeiter
publisherVerlag Tribüne Berlin
printrun1. Auflage
year1988
isbn3-7303-0337-6
illustratorWerner Klemke
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060228
projectida2ea03b7
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III

Der Buchhalter

Der Buchhalter Lenz besaß eine rote Nase. Dies ist sehr wichtig. Er besaß nicht die Nase Bardolphs, jenes flammende Meteor, bei dessen Strahl der gute Falstaff stets an das Heuer eines schlimmen Jenseits denken mußte, – er besaß auch nicht die Nase Wahls, welche drei Tage lang zur Welt kam, während der junge Herr Wahl selbst erst am vierten erschien, – und er besaß auch nicht die Nase Lord Henrys, jene berühmte rötliche Kartoffel, welche nach der Versicherung eines frivolen Franzosen einzig und allein von der großen Erdäpfelseuche des Jahres 1845 verschont geblieben sein soll – nein, der Buchhalter Lenz besaß seine eigene Nase, er konnte sich bei seiner eigenen Nase ziehen.

Die rote Nase, welche der Herr Lenz von Gottes und Rechts wegen mitten in seinem Gesicht trug, war das kostspieligste Kleinod seines Leibes. Sie war das Resultat eines langjährigen, ernstlichen Trinkens, das Produkt eines sorgfältig gelöschten Durstes, die Konsequenz einer nie ruhenden Niersteiner und Piesporter vertilgenden Leidenschaft.

Sie hatte weder den erschreckenden Karfunkelglanz der Bardolphschen noch den erheiternden Strahl der Wahlschen noch die mystische Couleur der Nase Sr. großbritannischen Lordschaft – nein, mit einem stillen, wehmütigen Abendrot beschien sie das feierliche Antlitz des dürr aufgeschossenen Besitzers.

Man sah deutlich, der Herr Lenz hatte aus Wehmut getrunken, der Trunk war ihm eine Sache des Trostes gewesen.

Aber weshalb bedurfte der Herr Lenz des Trostes? War er nicht Buchhalter im Hause Preiss? Verdiente er nicht sechshundert Taler jährlich mit Mühe und Arbeit? Besaß er nicht das ganze Zutrauen seines Prinzipals? Durfte er nicht sogar auf dem Comptoir rauchen? War der Herr Lenz nicht in Arkadien geboren? – Ach ja, das war alles wohl schön und gut; aber der Herr Lenz hatte einst in seiner Jugend einen großen ökonomischen Fehler begangen, und das paralysierte wieder alle seine Glückseligkeit; der Herr Lenz hatte, es ist bedauerlich zu erzählen, er hatte einst in seinem zweiundzwanzigsten Jahre – oh, wie unvorsichtig! ja, es ist entsetzlich zu melden – er hatte geheiratet. Armer Lenz –! Er hatte nie etwas von der malthusianischen Bevölkerungstheorie gehört; er wußte nicht, daß sich die Population gewöhnlich in einer geometrischen Proportion – wie l, 2, 4, 8, 16, 32 – zu vergrößern strebt und daß die Subsistenzmittel nur in einer arithmetischen – wie l, 2, 3, 4, 5, 6 – zuzunehmen pflegen; er hatte nie daran gedacht, daß die Summe seiner Nachkommenschaft einst den Betrag seines Saläres überwiegen könnte, und er begriff deswegen nicht den Widerspruch seines Daseins, welcher sich dadurch immer schärfer und bedenklicher ausgeprägt hatte, daß sich die Zahl seiner Kinder allmählich verachtfachte und daß sich die Summe seines Gehaltes in derselben Zeit nur verdoppelte. War es daher ein Wunder, daß der gute Herr Lenz oft eine halbe Nacht in die harmonische Öffnung eines grünen Römers hinabstierte, eifrig bemüht, das große ökonomische Rätsel seines Lebens zu erforschen und zu erraten? War es ein Wunder, daß sich das Morgenrot auf den Wangen seiner armen Kinder immer mehr verlor, während das Abendrot seiner eignen Nase immer flammender emporstieg? Und war es ein Wunder, daß der trostlose Lenz, so hin und her gewürfelt zwischen den Kontrasten des Schicksals, zwischen der Scylla des Familienjammers und der Charybdis der Wirtshausschulden, endlich auf dem Comptoir des Herrn Preiss den einzigen Ort fand, wo er an seinem rechten Flecke war, wo er die Leiden der Vergangenheit und die Sorgen der Zukunft vergaß bei der Arbeit der Gegenwart?

Der Buchhalter Lenz war ein trefflicher Arbeiter. In seiner engen Hose, welche für die langen Beine eigentlich etwas kurz ist und die großen Stiefel in ihrer ganzen Ausdehnung sehen läßt; in seinem schwarzen, abgetragenen Frack, dessen äußerst spitze Zipfel dürftig über den Ort aller Sitzsamkeit hinabfallen; in seiner hohen Krawatte, die den Hals in einer wahrhaft beunruhigenden Weise umschnürt – sehen wir ihn im Hintergrund des Comptoirs stehen.

»Was für Geld zählen Sie da?« beginnt der gewaltige Prinzipal, der Herr Preiss., indem er auf seinen Buchhalter und Kassierer Iosschreitet.

»Gestern abend mit der Post gekommen, schlechte Sorten!« erwidert der Buchhalter, indem er ein Dutzend Geldstücke aus der rechten in die linke Hand schießen läßt.

»Mit der Post gekommen? Schlechte Sorten? Was für Sorten sind das?«

»Krontaler und Dukaten, alle zu leicht.«

»Alle zu leicht? Und von wem sind sie?«

»Von dem Manne aus Nassau; alle zu leicht.«

»Alle zu leicht? Das ist ja um des Teufels zu werden!«

»Alle ein paar As zu leicht; wir werden viel daran verlieren – «

»Wir, verlieren? Ei, das ist ja ganz verkehrt! Heutzutage noch am Gelde verlieren? Das fehlt noch! Gott sei bei mir! Am Gelde verliefen – schreiben Sie doch dem Nassauer, daß ich kein Schuft, sondern ein ehrlicher Mann sei; schreiben Sie ihm, er habe gute Ware von mir bekommen, und ich wolle gutes Geld haben!«

»Schon zehnmal geschrieben«, erwiderte der Buchhalter, indem er jeden Krontaler auf die Waage und dann kopfschüttelnd auf den Tisch springen ließ.

»So schreiben Sie es denn zum elften Male – oder, halt! Schreiben Sie lieber gar nichts. Wir verdienen genug an der Ware und müssen uns in diesen Geldverlust fügen; das heißt, sehen Sie nur zu, daß Sie die leichten Stücke bei den Arbeitern, den Schiffern, den Fuhrleuten, bei Kollekten unterbringen; auf diese Weise kommen wir glücklich davon; verstehen Sie mich?«

»Verstanden!« murmelte der Buchhalter und trat dann an sein Schreibpult, indem er die großen Seiten des gewichtigen Hauptbuches sorgfältig auseinanderschlug.

»Was machen unsre ausstehenden Gelder?« fuhr der Herr Preiss fort.

»Sie machen mir viel Sorge«, erwiderte der bedächtige Herr Lenz.

»Haben wir viel zu fordern?«

»Genug zu fordern, aber wahrscheinlich wenig zu empfangen.« ~

»Vor allen Dingen müssen wir mahnen!«

»Das versteht Sich von selbst! Und die Herren Hero & Leander zuerst, denn diese haben trotz aller Anfragen nichts von sich hören lassen.«

»Schreiben Sie ihnen also, daß es mich sehr in Erstaunen setze, daß sie auf mein Jüngstes nichts erwidert hätten; ich müsse daher mit Gegenwärtigem nochmals um schleunige Abmachung der letzten Posten bitten und würde im schlimmsten Falle höchst unangenehme Maßregeln ergreifen!«

»Dann kommen die Herren Romulus & Remus; sie schulden zwei Fakturen, längst verfallen.«

»Das sind ja wahre Heiden! Teilen Sie ihnen freundschaftlichst mit, daß der Diskont unanständig hoch sei und daß, ich lächerlich schlecht bei Kasse wäre; ich würde mir daher erlauben, den Betrag meiner Forderung in drei Abschnitten auf sie zu entnehmen, um deren freundliche Aufnahme bei Verfall ich zwar sehr artig, aber dennoch dringend gebeten haben wolle.«

»Ferner haben wir die Herren Castor & Polux – schulden bedeutend, sehr im Rückstand.«

»Wie, auch diese alte, ehrwürdige Firma? Das ist ja entsetzlich! Man sieht, wie alles Große in der Welt herunterkommt! Schreiben Sie den Leuten einen zarten Mahnbrief – treten Sie sie mit Anstand – sagen Sie, ich würde mich glücklich schätzen, bald mal etwas von ihnen zu hören, und empfehlen Sie mich diesen bankerotten Menschen mit großer Konsideration; wir müssen uns langsam von ihnen loswickeln –«

Da trat der Herr Preiss einen Schritt rückwärts und überließ den Buchhalter seiner Arbeit; der Herr Lenz hatte sich den Inhalt der Mahnbriefe bemerkt und fuhr fort, die Konti seines Hauptbuches in Ordnung zu bringen.

Im Hause Preiss führte man die doppelte oder italienische Buchhaltung. »Doppelt« nennt man diese Buchhaltung, weil sie doppelt so langweilig ist wie die einfache, und »italienisch«, weil sie mit den Pomeranzen und Apfelsinen aus einem und demselben Lande kommt. Sollte diese Erklärung unsren Lesern indes noch nicht genügen, so fügen wir noch hinzu, daß die doppelte Buchhaltung eine viel größere Sicherheit in den Rechnungskolonnen gewährt als die einfache, weil gewissermaßen jede Rechnung doppelt geführt wird, so daß dann die eine Kolonne die andere kontrolliert.

Höchst wunderbar und geheimnisvoll ist dieser ganze Prozeß. Unsre Leser müssen sich einbilden, sie hätten hundert harte Taler in ihrer rechten Hosentasche und wollten damit einen steilen Berg hinanlaufen. Da doch nun die Möglichkeit vorhanden wäre, daß man bei dem vielen Hin- und Herspringen einen Taler aus der Tasche verlöre und durch ein Vergessen der ursprünglichen Summe vielleicht zuletzt gar nicht einmal mehr wüßte, ob dies der Fall gewesen sei oder nicht, so steckten unsre Leser auch hundert Kieselsteine in die linke Hosentasche und trügen sie ebenfalls bis auf die Höhe des Berges. Wenn man, dort angekommen wäre und untersuchen wollte, ob es mit den Talern noch seine Richtigkeit habe, so würde man nur die Summe des Geldes mit der Summe der Kieselsteine zu vergleichen haben und in dem Übereinstimmen der beiden Summen die beste Garantie einer ohne Verlust geschehenen Reise finden können. Stellte es sich dagegen heraus, daß der Betrag der Taler nicht der Summe gleichkäme, so würden unsre Leser natürlich die Gefälligkeit haben, den Berg wieder hinabzulaufen und das Verlorene so lange zu suchen, bis es gefunden wäre. Ebenso mit der doppelten Buchhaltung. Wenn der gute Herr Lenz das ganze Jahr hindurch über jeden Rechnungsposten eine doppelte Buchung gemacht hatte, da ,war es ihm natürlich am 31. Dezember viel leichter zu sehen, ob irgendein Bock geschossen sei oder nicht. Stimmten die beiden Kolonnen, so war der Herr Lenz sehr froh gestimmt. Stimmten sie nicht, so war er mißgestimmt, und wie unsre Leser den Berg hinablaufen mußten, so mußte der arme Herr Lenz dann alle Rechnungen des Jahres so lange wieder nachaddieren, nachsubtrahieren, nachdividieren und nachmultiplizieren, bis der viel verfluchte und oft vermaledeite Fehler entdeckt war.

Die Moral der ganzen Geschichte wird unsern Lesern längst einleuchtend sein: Fürchte dich nicht vor der doppelten Buchhaltung; sie ist zwar mit viel mehr Flüchen, Schweiß und Schimpfen verbunden als die einfache, aber sie behütet dich auch vor der Todsünde einer falschen Bilanz. So auch dachte der Herr Lenz, als er die besten Jahre seines Lebens daransetzte, jene mystischen Konti zu schreiben: »Nero & Tiberius Sollen an Kaffee-, Zucker- und Korinthen-Konto«, oder: »Hering-, Stockfisch- und Sardellen-Konto Soll an Haus August Fliegenfänger«, oder: »Ahr-, Rhein-, Lahn- und Moselwein-Konto Hat an das Gasthaus ›Zu den drei Lilien‹« soundso viel, oder: »Tacitus Florian Müllers Söhne Haben an Öl-, Krapp-, Seifen- und Lichter-Konto« so viel.

Der Buchhalter Lenz betrieb seine Arbeit mit Liebe. Feierlich ernst war ihm dabei zumute. Der alte Möbius hat seine Kommentare zum Cicero und zum Cäsar nicht aufmerksamer geschrieben als der gute Lenz die Köpfe seiner Handels-Konti. Mit einem gewissen Stolze, mit einer wahren Verachtung schaute Lenz in seiner doppelten Buchhaltungswürde auf die Kollegen anderer Geschäfte hinab, in denen man nur die einfache Prozedur des Soll und Haben benutzte. »Wir haben die doppelte, italienische Methode auf unserm Comptoir«, beliebte der Herr Lenz zu sagen, wenn ihn jemand nach diesem Punkte fragte, und ein vornehmes Lächeln zuckte dann um die geistreichen Lippen des hagern Mannes.

Während der gute Lenz seinem buchhälterischen Talente freien Lauf ließ, hatte sich der Herr Preiss der Türe zugewandt, um einen hereintretenden Makler zu bewillkommnen.

»Wie sieht es mit Indigo aus?« fragte er den Zwischenhändler.

»Er scheint im Preise weichen zu wollen«, erwiderte der Gefragte.

»O Herr, wir haben, das ganze Lager voll! Aber was macht Krapp?«

»Krapp ist bedeutend angenehmer.«

»Gut, daß ich keinen brauche; und Heringe, wie steht es damit?«

»Äußerst flau und scheinen ferner herunterzugehen –« »Das ist mir lieb; und Getreide?«

»Befindet sich schlecht –«

»Da müssen wir spekulieren!«

»Für Öl ist die Meinung freundlicher.«

»Nun, da kann sich mancher von den Flecken erholen, die es bei der letzten Kampagne abgesetzt hat. – Spiritus?«

»Fehlt allgemein –«

»Gut, daß wir welchen auf Lager haben!«

»Lederpreise verlassen ihre bisherige Lethargie.«

»Wahrscheinlich infolge des größern Knutenbedarfs.«

»Kaffee, Tabak, und Reis sind beständig. In den Viehhandel ist aber ein allgemeiner Schrecken gefahren –«

»Woran sicher die Überproduktion schuld ist.«

»Hopfen ist sinkender Tendenz.«

»Interessiert mich gar nicht.«

»Rauchwaren gestalten sich vorteilhafter.«

»Nun das freut mich für unsre polnischen Freunde; wie steht es mit Füchsen?«

»Füchse sind sehr gesucht. Bären weniger gefragt, Zobel eher vernachlässigt. Strumpfwaren äußerst anziehend –«

»Und was haben Sie sonst Neues?«

»Schlimme Gerüchte verbreiten sich aufs neue in betreff der Kartoffeln.«

»Nun, da rate ich Ihnen, nicht in die Kirche zu gehen, denn es wird gewiß kollektiert. Aber hören Sie auf! Ich weiß genug. Wie kann man jetzt etwas unternehmen, wo die Zeiten so schlecht sind? Guten Morgen. – Haben Sie unsre drei Schuldner gemahnt, Herr Lenz?«

Der Herr Preiss hatte den Makler eiligst verlassen und sich noch rascher dem Pulte seines Buchhalters zugewandt.

Der gute Lenz war mehrere Stunden lang sehr fleißig gewesen. Zum fünften oder sechsten Male hatte er schon sein »Nero & Tiberius Sollen an Kaffee-, Zucker- und Korinthen-Konto« auf die Seiten des großen Buches geschrieben, da wandelte ihn plötzlich ein gewisses Etwas an, das mit einer leisen Sehnsucht nach einem kühlen, erfrischenden Trunke entfernte Ähnlichkeit hatte. Er sah sich nach den Jüngern Comptoirarbeitern um – sie waren in ihre Beschäftigung vertieft. Er schaute hinüber nach dem Herrn Preiss – der unterhielt sich gerade mit dem Makler. Der Augenblick war günstig. ›Sei mir gegrüßt, du einzige Phiole, die ich mit Andacht aus der Tasche hole!‹, und da steckte Herr Lenz den langen Arm mit den noch längern Fingern in den Schlitz seiner dürftigen Frackzipfel, den Kopf zwischen die Schultern zurückziehend, den Rücken zu einem Katzenbuckel krümmend und die langen, dürren Beine schlotternd vor Angst zu einem blitzähnlichen Zickzack zusammenbiegend. Da war's geschehen. Sie schaute ihn an, die liebliche Flasche mit dem schimmernden Getränk, mit dem flüssigen Feuer – er hätte jetzt nicht mehr widerstehen können, und wäre auch die Welt darüber zugrunde gegangen – es blitzte, es funkelte – ein Rück, und der Pfropfen war gelöst – wie ein Sechzehnender legte der Buchhalter Lenz sein Haupt in den Nacken, und Mann und Flasche schwelgten auch in demselben Momente in der Wollust eines glühenden, unendlichen Kusses. –

»Haben Sie unsre drei Schuldner gemahnt?« klang es da plötzlich von der andern Seite des Zimmers herüber. Zornfunkelnden Blickes stand Herr Preiss vor seinem Buchhalter – es war ein entsetzlicher Augenblick.

Die Nase des armen Lenz entfärbte sich – die Phiole entsank seiner Hand – in Stücke brach sie, in tausend Stücke, und durch das Comptoir des Herrn Preiss wogte ambrosischen Duftes der Geist des vergossenen Wacholders.

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