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Clarissa. Aus dunkeln Häusern Belgiens

Otto Henne am Rhyn: Clarissa. Aus dunkeln Häusern Belgiens - Kapitel 37
Quellenangabe
typereport
authorAlexis Splingard
titleClarissa. Aus dunkeln Häusern Belgiens
publisherVerlag von Herm. Beyer.
printrun4. Auflage
editorOtto Henne am Rhyn
year1892
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20141103
projectidcd84e1e5
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Epilog

Inzwischen war William Stuart in den Besitz des Titels und Vermögens seines jungen Vetters Lord Monroe eingetreten, welcher auf einer Hetzjagd in Derbyshire einen tötlichen Sturz vom Pferde erlitten hatte.

Der neue Lord Monroe verbrachte die Zeit, welche uns von dem Tode Clarissens trennt, mit Reisen durch die verschiedenen Erdteile und lebte beinahe in allen Hauptstädten der Welt.

Auf den Stufen des Kapitols, unter den Tempelruinen der Akropolis, in den Grabgewölben der Pyramiden, auf dem Gipfel des Sinai, in den Trümmern von Ninive und Persepolis, wie in den heiligen Pagoden der Jünger Buddhas dachte er an die, welche er verloren hatte.

Das Andenken an seine Clarissa verließ ihn so wenig, als die, in Brüssel aufgefundenen, von den Schurken unterschlagenen Briefe, die ihm Clarissa aus dem Hospital geschrieben hatte.

Der gemachte Mann erinnerte sich stets seiner idealen Braut, und wenn das sanfte Bild des Opfers einen so langwierigen Schmerz besänftigte, so erfaßte den mächtigen Mann ein heiliger Zorn beim Anblicke jeder Ungerechtigkeit.

Ist es zum Verwundern, wenn er diesen Roman geschrieben hat, welcher gleich ist einem Schrei furchtbarer Rache oder vielmehr einem Akte der Gerechtigkeit gegen die Einrichtungen, welche Belgien entehren!

 

Ende.

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