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Detlev Freiherr von Liliencron: Bunte Beute - Kapitel 35
Quellenangabe
typepoem
booktitleBunte Beute
authorDetlev von Liliencron
firstpub1903
year1903
publisherSchuster & Loeffler
addressBerlin
titleBunte Beute
created20050419
sendergerd.bouillon
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Couplet.

Er:
        Vergiß es nicht, das alte Heck,
Das zwischen stillen Wiesen liegt,
Wo wir im sicheren Versteck
Uns einst geküßt und eingewiegt.
Beide:
Uns eingewiegt in einen Traum,
Der ach, so kurz und flüchtig war
Wie Wolkenzug und Wellenschaum,
Ein Taubenopfer am Altar.
Sie:
Im Wäldchen hinter uns pfiff laut
Die Drossel ihren Hochzeitssang,
Und immerzu, so treu und traut
In ihrer Sehnsucht heißem Drang.
Er:
Du schlugst um meinen Hals den Arm,
Dein Auge hob sich scheu zu mir.
Ich hielt dich fest und liebewarm,
Und keine Zweifel kamen dir.
Sie:
Und Hand in Hand, und ohne Wort,
Und ich war deine Königin,
So zogen zögernd, zag wir fort
Durch junge grüne Saaten hin.
Er:
Vergiß es nicht, das alte Heck,
Das zwischen stillen Wiesen liegt,
Wo wir im sicheren Versteck
Uns einst geküßt und eingewiegt.
Beide:
Uns eingewiegt in einen Traum,
Der ach, so kurz und flüchtig war
Wie Wolkenzug und Wellenschaum,
Ein Taubenopfer am Altar.
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