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Brutus, auch Du!

Richard Voß: Brutus, auch Du! - Kapitel 37
Quellenangabe
typefiction
authorRichard Voß
titleBrutus, auch Du!
publisherJ. Engelhorns Nachf.
year1916
firstpub1916
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
projectid8d2abaf6
created20061119
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Dritter Teil

»Die Treue ist stärker als die Waffe.«
Alte römische Inschrift

»Moral? Wenn es sich um die Rettung des Vaterlandes handelt, kann von Verrat, von Treue, von Böse oder Gut, von Barmherzigkeit und Grausamkeit keine Rede sein. Alle Mittel sind recht, wenn nur der Zweck erreicht wird.«
Niccolo Macchiavelli

»Inwiefern handelt es sich hier um Rettung des Vaterlandes? Mir scheint: Herzog Cesare hat nur seinen eigenen Vorteil im Auge.«
Leonardo da Vinci, zu Niccolo Macchiavelli

»Italien wird gegenüber seinen Verbündeten eine herzlich freundschaftliche Haltung bewahren.«
König Vittorio Emanuele an Kaiser Franz Joseph, am 2. August 1914

»Soldaten zu Wasser und zu Lande! Die feierliche Stunde zur Erfüllung der nationalen Forderungen hat geschlagen. Dem Beispiel meiner großen Ahnen folgend –«
König Vittorio Emanuele an seine Armee am 26. Mai 1915

»Und ihr habt diesen Gabriele d'Annunzio zu dem Herold unsres Krieges gemacht!«
Graziadei, in der italienischen Kammer, Winter 1915

»Italien kam zu spät zum Überfall!«
»Tribuna«, Mai 1916

»Ganz besonders würde mich freuen, wenn das treulose Italien seine wohlverdiente Züchtigung erhielte.«
Unser Hindenburg

Erstes Kapitel

Die Seele der Marchesa Margherita di San Silvestro durchtobte ein Sturm aller durch ihre Leidenschaft für den apollinischen Wüstling aufgewühlten Empfindungen. Vergeblich versuchte sie bei dem Aufruhr zu sich selbst zu kommen; wieder zu werden, was sie gewesen war: eine Frau, die inmitten des großen Lusthauses Rom ihre Lauterkeit bewahrt hatte und das selbst in ihren geheimsten Wünschen und Träumen. Jetzt hatten diese die Küsse des Geliebten verpestet. Kaum, daß sie in immer seltener werdenden Augenblicken zu dem Bewußtsein gelangte: wie war es möglich, dahin gebracht zu werden, so tief zu sinken? ... Zu sinken: welches Wort! Als würde die Frau durch die Liebe – durch die wahre große Liebe zu einem Manne – nicht emporgehoben aus Abgründen zu Gipfeln, zur Sonne empor! Auch dann emporgehoben und verklärt, wenn die Frau eine Ehebrecherin war. Liebe? Wurde dieses dreifach heilige Wort durch das Gefühl, welches die Geliebte Mario Marianos erfüllte, nicht entheiligt? War die Empfindung, der sie den höchsten Namen gab, nicht Leidenschaft, Rausch, Taumel der Sinne, geweckt und zum Ausbruch gebracht von einem Manne mit dem Körper eines Dionysos, dem Gesicht eines Faun und der Seele eines Vampirs. Und dieser selbe Mann sollte ein Dichter sein, auf den Pfaden eines Dante aufsteigend zu Italiens Parnaß? Als könnte aus dem Niedrigsten das Höchste geboren werden, aus dem Erhabensten das Gemeinste? Es wäre eine Verirrung der Natur gewesen, die ja doch von dem Wesen Gottes ist ...

Mario Mariano verkehrte in dem Palazzo des Marchese als erklärter Freund des Hauses. Bei den Empfängen im Palast San Silvestro vertrat der Dichter häufig den Hausherrn, der in einem andern Salon die nämliche Gastrolle gab, im Klub beim Bridge saß oder sonstwo dringend beschäftigt war. Niemand nahm Anstoß daran. Für die Romulusenkel, wie die Römer selbstherrlich sich nannten – in Wahrheit waren sie Abkömmlinge entlaufener Sklaven und Freigelassener aller Nationen, darunter nordischer Barbarenstämme – für diese »Romani di Roma« gab es nicht das Zitat aus Hamlet, im Staate Dänemark sei etwas faul. Im Gegenteil! Der Staat Dänemark befand sich in blühender Gesundheit; der Staat Dänemark hatte seinen zweiten Afrikakrieg glorreich zu Ende geführt und ging mit Riesenschritten seiner von neuem auferstehenden Größe, seiner zweiten Wiedergeburt, entgegen, an der Wagschale der Geschicke der Völker das Zünglein, Wie also hätte im Staate Dänemark etwas faul sein können?

Eifersucht? War das möglich? Eifersucht einer einstmals edlen Frau auf ein junges reines, und holdes Geschöpf. Eifersucht der Mutter auf die eigene Tochter –

Als die Marchesa dieser Empfindung sich bewußt ward, glaubte sie dem Wahnsinn nahe zu kommen. Aber um des Geliebten, um ihrer eigenen Liebe willen, mußte sie bei Sinnen bleiben. Also rang sie gegen den Dämon, der drohte, über sie Macht zu gewinnen. Sie liebte ihre Tochter, die von dem Liebreiz einer Elfe war, und deren Erscheinen in der Gesellschaft mit Entzücken begrüßt wurde. Bisher war die majestätische Schönheit der Mutter gefeiert worden, fortan huldigte man der kindlichen Holdseligkeit der Tochter, und das in Gegenwart der Mutter, die auf den Erfolg ihrer Tochter hätte stolz sein müssen. Dabei ahnte das Kind seinen Triumph nicht einmal. In glücklicher Unbewußtheit, unberührt von der Schmeichelei der Gesellschaft, glitt Nicoletta durch die neue Welt, die voller Gefahren sein sollte. So wenigstens war es ihr an dem Abschiedstage im Kloster von ehrwürdigen Lippen verkündet worden. Im hellen, immer noch kindlichen Gewande, mit irgend einer Blume geschmückt, stand sie neben ihrer königlichen Mutter, die im Tiefsten erbebte, sah sie auf die holde Gestalt die Augen des einen gerichtet, mit jenem gewissen Ausdruck im Blick, der den Körper der Frau aller Hüllen entkleidete; jenem gewissen Lächeln um den Mund, dessen Küsse vergifteten. Ein Blick und ein Lächeln war's, von der bebenden Frau nur zu gut gekannt. Aber Eifersucht auf die eigene Tochter – Daß es auf der Welt dergleichen gab! Als ob es nicht die Welt aller Möglichkeiten und – Unmöglichkeiten gewesen wäre? Selbst der furchtbarsten, grauenvollsten, unmenschlichsten. Also war es auf dieser Welt auch möglich, daß die Liebe einer Mutter zu ihrem einzigen Kinde sich wandeln konnte in Eifersucht, in – Haß. Es war ausgesprochen! Furchtbar und grauenvoll war's; es war unnatürlich, unmenschlich; aber es war so.

Und furchtbar war für die Frau, die eine treue Gattin und gute Mutter gewesen, daß sie zu bemerken glaubte, wie Blick und Lächeln des Geliebten jene Macht auf ihre Tochter auszuüben begann, die so vielen Frauen zum Unheil, zum Schicksal geworden. Wenn er sprach: große Gedanken und große Gefühle in großen Worten, schien auch das Kind dem Zauber seiner Stimme zu verfallen. Nicoletta lauschte darauf leuchtenden Blicks, verklärten Ausdrucks. Sie verstand nicht des Dichters hohen Geistesflug – er hatte Adlerschwingen – ,aber allein die Musik seines Organs durchtönte die Seele des lieblichen Wesens, welches von der Welt bisher nur die Zellen des Klosters gekannt, nur die Blumenwildnisse des hoch ummauerten Gartens und die Hallen des Gotteshauses. Und nun plötzlich – Dichterworte mit diesem Lächeln, diesen Blicken zu ihr gesprochen: allein zu ihr! So wenigstens schien es der Mutter, die jeden Blick, jedes Lächeln beobachtete, förmlich belauerte. Nicht mehr ihr galten die Dithyramben des Mannes, der als Italiens Genius galt, sondern einer andern, und diese andere war ihre eigene Tochter! Vielfach verspottet und von den Redlichen seines Vaterlands von ganzem Herzen verachtet, ja, voller Widerwillen betrachtet, wurde Herr Mariano dennoch bewundert. Ein Wüstling und käuflicher Liebhaber, galt er als der Hohepriester vaterländischer Dichtung, der seiner Gemeinde das Sakrament der Poesie erteilte. Von Lippen, deren Küsse Roms Hetären aller Gattungen kannten, ließ sich Italien während seines afrikanischen Raubzuges das Evangelium der Vaterlandsliebe verkündigen. Und diese feilen Lippen sprachen, begleitet von einem bezaubernden, einem berückenden Lächeln zu Italiens Frauen und zu Italiens geistigem Volk ...

»Abgründe der Menschenseele.«

Mario Marianos Geliebte hatte davon gelesen und gehört. Sie hatte darüber nicht nachgedacht, daran nicht geglaubt. Und nun plötzlich – Furchtbar die Erfahrung, grauenvoll die Erkenntnis! Was tun? Wiederum sagte sie sich: ›Du mußt dagegen ankämpfen, gegen das Unnatürliche und Unmögliche. Ringen mußt du mit dem Dämon!‹ Sie versuchte es, kämpfte und rang. Vergebens! Es gab in der Menschenseele Tiefen, die – eben Abgründe waren. Sie suchte Zuflucht bei Gott. Aber Gott nahm sie nicht auf. Sie betete. Aber ihre Gebete blieben leere Worte. Sie beichtete ihre Schuld. Aber der Priester verdammte sie. Von ihrem Gott und ihrer Kirche verlassen, flüchtete die Verstoßene in die Arme des Geliebten.

Ihm bekannte sie: »Mea colpa! Mea colpa! Mea massima colpa!« Vor diesem Priester beschuldigte sie sich selbst, eine unnatürliche Mutter zu sein; diesen Beichtiger flehte sie an, sie freizusprechen von ihrer Schuld; dieser Verderber sollte ihr helfen, sie retten.

Und er?

Er sprach nicht, sondern lachte; half ihr nicht, sondern küßte sie.

Sie trank seine Küsse wie eine Verschmachtende den Trunk der Quelle, schlürfte von seinen Lippen das seligmachende Gift und glaubte wieder: glaubte an seine Leidenschaft für sie, an seine Liebe zu ihr ...

Je höher sein Ruhm stieg, um so mehr bedurfte der Dichter des Geldes; je strahlender seine Glorie, um so größer wurden die Summen. Im nahen Gebirge mietete er ein dem Fürsten Barberini gehöriges Landhaus. Es lag hoch oben am Rande des Albanersees, umgeben von einem Park, der trotz seiner Verwilderung ein Wunder südlicher Vegetation und Romantik war. Die Villa – ein verödetes Gebäude – richtete er vollständig neu ein, mit einem Luxus, wie ihn weder Rom noch London noch Paris kannte; mit einer Verfeinerung, die Verfall war: »Dekadenz«. Er gab Feste, zu denen der Enkel kalabresischer Bauern und Banditen Roms große Welt einlud, und – diese kam! Die Gäste verachteten den Wirt; aber – schändlich sowohl für die einen wie für die andern – sie kamen! Die Marchesa Margherita di San Silvestro half empfangen; doch kam es noch immer nicht zu einem Skandal; wohl deshalb noch immer nicht, weil man die Feste in der Villa Barberini besuchen wollte, auf welchen, neben der majestätischen Mutter, in all ihrem Liebreiz die Tochter stand. Diese Feste des Herrn Mariano, die nicht nur berühmt, sondern wegen ihres ausschweifenden Luxus bei den Herrschaften berüchtigt waren, bezahlte die Marchesa. In absehbarer Zeit würde die Dame jedoch nicht mehr bezahlen können. Auch daran dachte die Frau voller Verzweifelung, ebenso wie an ihr unausbleibliches Altern und ihre nachgerade unförmlich werdende Gestalt.

Herr Mariano schrieb Romane und Dramen. Ihr Ruhm erfüllte Italien, Europa, die Welt. Er schrieb die Geschichten seiner Leidenschaften; schrieb sie rückhaltlos, rücksichtslos. Er tat, was ein Zuhälter von Gassendirnen nicht getan hätte: er wies auf die Frauen, die ihm sich hingaben; wies auf sie so deutlich, daß Italien mit Fingern auf sie zeigte: »Diese ist es! Diese! So sind ihre Liebesstunden; so ihre Küsse; so ihre geheimsten Reize. Ist es nicht köstlich? – flüsterten sich Italiens Lebemänner zu. »Köstlich, Mario Marianos Liebesstunden in der Phantasie mitgenießen zu können! Von ihm mag es gemein sein; für uns ist es jedenfalls unsäglich amüsant.«

Und Herr Mariano schrieb den Roman seiner Leidenschaft für die bis dahin tugendhafte, ja ehrbare Marchesa Margherita di San Silvestro. Nicht nur, daß er den Roman schrieb – Der Verfasser selbst las ihn seinem Urbilde vor. Aus dem Munde des Geliebten konnte die Frau hören, wie ihre Liebe zu ihm allmählich bis zur Tollheit sich steigerte; wie ihre Küsse ihrem Liebhaber zum Überdruß wurden; konnte sie hören, wie ihre Reize allmählich alterten, ihr Fleisch allmählich welkte. Nicht nur sie konnte es hören – Hören konnte es Italien, Europa, die Welt. Denn es war die Welt, welche die Schriften des Herrn Mariano las.

Die Heldin von Herrn Marianos neuestem Roman hörte der Vorlesung zu. Sie hörte – hörte – hörte. Das war er und das war sie. So liebte sie ihn, und so schilderte er ihre Liebe. Die Liebe einer Dirne war's. Liebe? Nicht doch! Es war die Leidenschaft, Sinnlichkeit, Wollust einer Dirne, einer alternden, verblühenden, verwelkenden. Und das von ihm selbst geschildert! Sie, die einstmals von keinem Hauch Berührte, die einstmals treue Gattin, gute Mutter und anständige Frau, die sich von ihrer Liebe zu einem Gottbegnadeten auf Bergeshöhen erhoben fühlte, von dem Geliebten selbst in tiefster Erniedrigung einer Frau an den Pranger gestellt! Wenn das nicht Wahnsinn war, so gab es nichts, auf Erden nichts, was von Sinnen brachte.

Zusammengekauert hörte die Unselige zu. Auch jetzt noch lauschend auf den Wohllaut, mit der er ihr einstmals seine sinnbetörenden Worte zugeraunt hatte. Sie hörte und sie fühlte:

›Er hat recht. Du bist das, was er sagt: bist Dirne – Dirne – Dirne! Bist alternd, verblüht, welk ... Deine Küsse – Mutter Gottes, reine Jungfrau des Himmels! Er schildert deine Küsse! Du Verworfene! Wie darfst du den Namen der Unbefleckten in den Mund nehmen, der nach seinen Küssen lechzt: selbst jetzt noch! Das ist das Letzte, das Ende, Was bleibt dir jetzt noch zu tun übrig? Zu sterben ... Ich kann nicht, kann nicht! Denn – Nicht denken! Du müßtest dein Haupt, das solche Gedanken denken kann, an dieser Mauer zerschellen. Du stirbst nicht, bleibst leben, bist schwach, feige, erbärmlich; denn – – Herr des Himmels und der Erde, nimm mir meine Vernunft, damit ich nicht mehr denken kann. Es ist eine Folter, zwanzigfach grausamer als der grausamste Tod, Gekreuzigter Heiland, erbarme dich meiner!‹

Als Herr Mariano geendet hatte, raffte sie sich auf und stand vor ihm, ein Bild zerstörter Hoheit. Mit dem Antlitz einer Sterbenden fragte sie ihn:

»Das schriebst du?«

»Ich«

»Über mich.«

»Über dich.«

»Über meine heilige Liebe, über meine aufopfernde Hingabe schriebst du solches?«

»Über deine – Erspare dir selbst das Wort.«

»Mir soll ich es ersparen?«

»Über das, was du heilig und aufopfernd nennst.«

»Das sagst du mir?«

»Wie du hörst.«

»Du willst diesen Roman veröffentlichen?«

»Deshalb schreibt man Romane. Die meinen erscheinen in sechs Sprachen zugleich.«

»In sechs Sprachen zugleich soll man lesen, daß ich mich durch meine Liebe zu dir prostituiere; soll man lesen, wie gierig meine Küsse sind; soll man lesen, wie ich alternd, welkend, verblüht, immer noch lechze nach deinen Küssen?«

»Tust du das nicht?« »Pfui über mich!«

»Also!«

»Du schriebst es, du zeichnetest mich, drücktest auf meine Stirn das Dirnenmal?«

»Ich.«

»Verworfener, Verruchter, Verfluchter! ... Verzeih mir. Ich bin – du siehst ja, was ich bin; was du aus mir gemacht hast.«

»Ich sehe, übrigens hast du es gehört.«

»Aus deinem eigenen Munde! ... Und du willst den Roman meiner Schande wirklich als Buch erscheinen lassen?«

»Da ich Geld brauche –«

»Wieviel brauchst du?«

»Viel.«

»Nenne die Summe.«

»Sie ist hoch.«

»Nenne sie!«

Er tat es. Sie sagte ihm:

»Wenn das Buch erscheint, muß ich meinen Gatten verlassen; werde ich geächtet sein, werde ich –«

Sie konnte nicht weitersprechen. Auch er schwieg, sah sie an mit dem Blick eines Dämons, dem Lächeln eines Fauns. Endlich stieß sie hervor:

»Wenn du die Summe, die du brauchst, erhältst, so –«

»So habe ich nicht nötig, mein Buch erscheinen zu lassen.«

»Es ist das Letzte, was ich besitze. Nach diesem Letzten werde ich arm sein.«

Er zuckte die Achseln.

»Wenn ich arm bin, so wirst du mich verlassen ... Mario! Mario! Wirst du mich dann verlassen? Aus Barmherzigkeit sage es mir. Sage mir ein Wort. Nur ein einziges, das mir das Leben wiedergibt. Denn sieh, ich bin sterbend.«

»Du Arme!« »Ich danke dir. Du hast Mitleid mit mir! Ich danke dir, Geliebter, Einziger, Angebeteter, mein Heiland und Gott!«


Sie verschaffte ihm das Geld, welches er brauchte. Sie war nun eine arme Frau. Aber – Er hatte Mitleid mit ihr, und war Mitleid nicht Liebe?

An dem nämlichen Tage, an dem Herr Mariano von der Frau, die durch die Leidenschaft für ihn um ihre letzte Würde gebracht worden, die hohe Summe erhielt, unterzeichnete er den Vertrag über seinen neuesten Roman, der in sechs Sprachen zugleich erschien.

Und dieser Mann sollte Italiens Heros werden!

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