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Briefe und Tagebuchblätter

Paula Modersohn-Becker: Briefe und Tagebuchblätter - Kapitel 20
Quellenangabe
authorPaula Modersohn-Becker
titleBriefe und Tagebuchblätter
publisherKurt Wolff Verlag A.-G.
printrun31. bis 40. Tausend der Volksausgabe
editorSophie Dorothee Gallwitz
yearo.J.
firstpub1920
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170606
projectide14e60fd
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Holthausen

1907

(Das Landhaus von Hoetgers in Westfalen)

Brief an Otto Modersohn

Holthausen, Juli 1907.

Lieber Otto,

... Ich hoffe doch bestimmt, daß Du noch kommst, wenn wir auch nicht mehr lange hierbleiben. Lieber, ich freue mich, daß ich die Reise gemacht habe. Wer wagt, der gewinnt. Hoetger wirkt eigentlich nicht viel anders als in Paris, nur sagt seine Frau, er sei sehr nervös und das Gefühl, leberleidend zu sein, drückt ihn sehr. Er ist vielleicht in hohem Maße Hypochonder und ich glaube, Du könntest ihm mit Deiner Erfahrung ein bißchen davon herunterreden. Er redet von Dir mit großem netten Gefühl. Hier gibt es viele leere gekalkte Wände, auf die wir allerhand malen wollen. Wir hoffen sehr auf Deine Hilfe. Ich habe schon gesagt, Du könntest, so gut burleske Sachen zeichnen so im Ostade-Breughel-Stil.

Der Bote drängt um den Brief. Tausend Grüße. Auf Wiedersehen.

Deine P.

Komme nur bald. Mir geht es sehr gut.

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