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Gutenberg > Johann Wolfgang von Goethe >

Briefe an Charlotte Stein, Bd. 1

Johann Wolfgang von Goethe: Briefe an Charlotte Stein, Bd. 1 - Kapitel 39
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authorJohann Wolfgang von Goethe
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380

[Dienstag 7. März]

Diesen Nachmittag dacht ich Sie ins Kloster zu laden aber der Wind ist zu arg. Et puisque sans Vous tuer, on ne scauroit Vous persuader a une telle partie, will ich allein in der Welt herumlaufen und schicke die erste Liebe des Frühlings.

d. 7. März 80.

G.

381

Dancke fürs Frühstück. Wünsche Glück zur Vermehrung der Freundschafft. und schicke hier einige neue Möbles. Es ist wohl ein Jahr dass ich sie bey mir nicht mehr ansehe, vielleicht seh ich sie wieder, wenn sie bey Ihnen hängen.

G.

382

Ich dancke für den süsen guten Morgen. Sie sind hoff ich wohl und hätte mich gestern zur Spazierfahrt angeboten wenn Sie nicht schon eine schöne schwarzverhüllte Begleiterin gehabt hätten. Adieu. Ich seh Sie heute.

G.

383

Ihnen und Ihrer angenehmen unbekannten Gesellschafft noch eine gute Nacht. Ich bin im Steinreich also ist da kein Gegenstand der Eifersucht.

G.

384

Dancke für den guten Morgen, und bitte um die Erlaubniss mit Ihnen essen zu dürfen.

G.

385

Dancke für die Arzney gegen den Unglauben. Gute Nacht.

G.

386

[Freitag 17. März?]

Schicken Sie mir doch die Bücher, Sren Anticipation pp. und sagen mir wie sie sich befinden.

G.

387

So wenig diese Blumen sagen wollen, so sagen sie doch dass ich Sie liebe.

G.

388

Guten Morgen liebe. Eben dacht ich dran heut mit Ihnen zu essen. Ich will was kochen lassen und kommen es mit zu verzehren.

G.

389

[Montag 20. März]

Ich dancke dass Sie mir ein Zeichen des Lebens und der Liebe geben. Auf ihr schönes Gebet kann ich nichts erwiedern, als dass ich heut früh spaziren gelaufen bin, dass ich mich über Knebeln geärgert habe der Gott weis was für eine Confusion angefangen hat als ob heut nicht Probe seyn sollte. Ich probire heut gewiss, und sollten die Helden fehlen, mit den Vertrauten, ich habe alsden ihrer 3 zu meiner Disposition. Adieu liebste seh ich Sie heut Abend

G.

Der Prinz ist mir im Webicht begegnet wenn er artig gewesen wäre hätte er mich zu Gaste gebeten.

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