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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 88
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Spinngewebe.

In meinem Stübchen, wie ist's schlicht und klein,
Sitz ich verloren starr, dir nachzusinnen;
In allen Ecken Spinnennetzelein –
Die bücken sich herab, mich einzuspinnen.

Und durch's Gewirr der Fäden drängt und fleht
Die Angst nach dir, wie ich dich suchen solle –
In jeden Faden schling ich ein Gebet,
Daß Gott mich gnädig von dir heilen wolle.

Indes die Erde jauchzt! Indes die Luft
Voll seliger Bläue, allen Gram zu binden;
Indes die Seelen gehn in Glanz und Duft,
Muß ich dein Bild aus Spinngeweben finden!

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