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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 72
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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So ist mein Lieb.

Sie ist nicht schön und dennoch schön genug,
Daß ich um sie mein armes Herz zerschneide,
Ich sag' nicht, daß sie lügt, doch so ist Trug
In ihrer Seele, daß ich stöhnend leide.

Ich sag' nicht, daß sie treulos; Untreu küßt
Wie Treue auch, wer will die Wurzeln trennen,
Wer will, was giftgezahnte Untreu ist,
Nicht wunderliche dunkle Treue nennen?

Sie ist nicht schön, ihr Lächeln ist voll Trug,
Treulos und treu, zum Spiel für leere Stunden,
Staub ist ihr Denken, Staub ihr höchster Flug –
Doch Leib und Seele hält sie mir gebunden.

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