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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 47
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Liebe.

Selige Ruhe.

Denn deine wundervollen dunkeln Augen
Sind wie ein Psalm, den ein Erlöster singt –
Ich höre ihn, was wollte mich noch halten!
Mich heben süße brausende Gewalten;
Horch, wie er rauscht, der Psalm, und glüht und klingt.
Denn deine wundervollen dunkeln Augen
Sind wie ein Psalm, den ein Erlöster singt.

Und deine Stirn ist weiß mit leisem Schatten
Vom dunkeln Haar, das zitternd drüber wellt.
Ich möchte in dein Haar die Lippen pressen
Und süßgebannt die Lebensnacht vergessen,
Die keiner Sonne Hoffnungsglut durchhellt.
Denn deine Stirn ist weiß mit leisem Schatten
Vom dunkeln Haar, das zitternd drüber wellt.

In deine Hände möcht ich meine arme Seele
Hinübergeben, wie es Kinder tun,
Die ihre Ärmchen zu der Mutter recken,
Eh sie sich schmiegen in des Schlummers Decken,
Und mit der Mutter Bild hinüberruhn.
In deine Hände möcht ich meine arme Seele
Hinübergeben, wie es Kinder tun.

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