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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 44
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Mit den Vatern eins.

Mein Stamm sind Bauern, steifgenackte Schar,
Durch weite, breite Zeitenfluchten hin.
Ein alt Gebetbuch kündet, wie es war,
Mit klobigen Zügen steht manch Kernspruch drin:
Geboren und getraut und dann – von Sohneshand –
Gestorben dann. – Mich streift wehmütiger Hauch
Aus diesen Kunden; wie im Heimatland
Duftströme streute der Hollunderstrauch.
Es fällt mich an wie Glück, so wesenhaft,
Als ob mein Ahn leibhaftig bei mir stände,
Hinausgehoben über Grabeshaft,
Reicht er mir ernst und innig seine Hände. –
So füllt durch jene Kunden sich der Kreis
Mit meinen Vätern, die die Erde pflügten,
Die sich mit ihren Bibelsprüchen leis
In meiner Sehnsucht neue Welten fügten.

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