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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 36
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Finsterer Abend.

Der Tag ist hingegangen,
Die Sterne stehn am Himmelszelt,
Die Finsternisse sprangen
Wie Wölfe in die Welt.

Sie stehn an allen Toren
Und fletschen tückisch das Gebiß.
Sie sind aus Nacht geboren
Und zeugen Finsternis.

Ihr kurzes Belfern zittert
Von einem Dorf zum andern hin,
Was in den Weiten wittert,
Hat des Gespensterns Sinn.

Zu allen Türen zerrt sich
Der starrgepreßte, träge Ton,
In alle Stuben sperrt sich
Der Hall mit Haß und Hohn.

Die Hände, die verschlungen,
Sie lassen tiefbestürzt sich los –
Sind nicht vorbeigesprungen
Die Wölfe schwarz und groß!

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