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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 23
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Drei Lebensalter.

Heißer stürmt, ihr dumpf verengten Stunden,
Bin ich so zur Qual an euch gebunden!
Himmelsweite will ich, Himmelsfernen
Raub' ich aus nach Sonnen und nach Sternen.
Ungezügelt, mich entzückt das Brausen,
Will ich in den ewigen Meeren hausen.«
So der Jüngling. – Doch des Mannes Sorgen
Schaudern vor dem überstürzten Morgen:
»Haltet, Stunden, weitet eure Kreise,
Flügelsausend jagt die Erdenreise.
Was hab' ich gewirkt? Das harte Jagen
Hat mir jedes freie Werk zerschlagen« –
Und der Greis? Er läßt die Stunden gleiten,
Wie sie's müssen – ohne drum zu streiten.

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