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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 20
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Drei Hunde und einer.

Haß, Neid und Gold, das sind drei schlimme Hunde,
Wenn einer losläßt, packt der andere an.
Wie gut die hetzen im verfluchten Bunde,
Bis sich dein Fuß nicht weiter schleppen kann.

Und dann, wenn dich die eklen Würger packen,
Kommt noch ein Untier übers Feld gerannt,
Mit wildem Satze springt's dir in den Nacken,
Sein gelbes Auge starr auf dich gespannt.

Das ist der Hund, die schwarze Lebensreue –
Er leckt dein Blut, am Maul fließt's ihm vorbei.
Wie tiefverächtlich ist dein Schrei, der scheue,
Ein feiger, schnöder, dummer Narrenschrei.

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