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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 140
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Drüben.

Ich tauchte auf an jenen bleichen Strömen,
Die Glieder bleiern von den bangen Wegen.
Doch mählich rieselte Unsterblichkeit
Ins arme Blut und formte seine Stoffe
Und sättigte den Leib mit ewigen Kräften.
Mir wurde frei wie Vögeln in den Wolken.
Ich fühlte in mir neue Stimmen reifen
Und neuer Worte Sinn ward mir lebendig. –
Da tauchte hart bei mir ein Wesen auf,
Blaß, mit verwirrten, langen blonden Haaren.
Vom Weinen waren ihre Augen tot
Und ihre Arme tasteten sich vor.
Da kannt' ich sie und sagte: »Ach, so arm!«

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