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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 14
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Am Heimatfluß.

Flute an, mein Heimatfluß,
Schäume, brodle, brich hervor,
Schmettre deinen Brudergruß
Durch der Wellen gläsern Tor!

Oder bückst du dich in dich,
Schiltst, wenn eine Welle steigt,
Und so wirst, mein Strom, wie ich,
Der sich jedem Sturmstoß neigt?

Nein, so nicht, du bist so schön,
Du bist stark, denn du bist frei!
Streue groß ins Sturmgestöhn
Unermeßnen Jubelschrei!

Du bist groß, dich ruft das Meer,
Das allmächtige, wachse zu!
Jauchze! Atme nicht so schwer,
Denn du wirst lebendige Ruh.

Aber uns zergräbt der Wurm,
Erde ist so rätselschwer.
Ach, ich wollt', ich ging als Sturm
Nieder in dein ewiges Meer!

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