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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 138
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Zum Abend an Jesus.

Ich kann dich jetzt nicht lassen,
Der dunkle Abend türmt sich her,
Mußt mich bei Händen fassen,
Ich sehe dich nicht mehr.
Den ganzen Tag lang sucht ich mich,
Nun, da es Abend, find ich dich –
Ich kann dich jetzt nicht lassen,
Der dunkle Abend türmt sich her.

In mir ist Kinderwille
Und tiefster Sehnsucht Schrei,
Solange, bis ich stille
An deinen Händen sei.
Bis daß du mir die Augen kühlst
Und dich zu meinen Schmerzen fühlst.
In mir ist Kinderwille
Und tiefster Sehnsucht Schrei.

Das Irren und das Streiten,
Den weltgefangnen Sinn
Nimm in die Sicherheiten
Der Jesushände hin.
Ich geb mein Haupt in deinen Schoß,
Du lösest mich vom Leben los,
Vom Irren und vom Streiten,
Vom weltgefangnen Sinn.

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