Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Gustav Schüler >

Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 132
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
Schließen

Navigation:

Trostlied.

Siehst du nicht die Sonne scheinen,
Herz, es ist nicht Zeit zu weinen –
Hoch ins goldne Blau gereckt,
Laß die Augen wandernd schweifen,
In die grünen Wälder greifen,
Die der Atem Gottes deckt.

Herz, du hast in all den Tagen
Soviel Seliges getragen,
Soviel Lust und soviel Schmerz –
Sollst noch immer weiter reisen
In den bunten Zirkelkreisen,
Armes, dunkles, kleines Herz? –

Ach, du bist wie Wolkenwogen
Übers grüne Land gezogen,
Bald im Strom und bald im Meer,
Strom und Meer dich spiegeln konnten,
Heilige Sonnen dich umsonnten –
Herz, was zitterst du so sehr?

 << Kapitel 131  Kapitel 133 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.