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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 129
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Zum Abend.

Nun hast du überwunden
So Leid wie Lust, so Lust wie Leid.
Was wills, ob du das Glück erjagt?
Das rechte Wort ists, das dich fragt:
Hast du zurückgefunden
Den Gott der Kinderzeit? –
Nun hast du überwunden
So Leid wie Lust, so Lust wie Leid.

Du brauchst ihn nicht zu nennen,
Wie's Kinderlippen tun;
Er ist, drum ist er namenlos:
Du legst dich still in seinen Schoß,
Er wird dich dennoch kennen,
Er heißt dich lächelnd ruhn –
Du brauchst ihn nicht zu nennen,
Wie's Kinderlippen tun.

Du brauchst ihm nicht zu danken,
Der Liebe dankt man nicht;
Man nimmt sie, wie man Sonne nimmt,
Man schwimmt auf ihrem Meer und schwimmt,
Man nimmt sie wie die Ranken
Das goldne Morgenlicht –
Du brauchst ihm nicht zu danken,
Der Liebe dankt man nicht.

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