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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 120
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Ich will dein sein!

König in der Sonnen Zonen,
Deine Stimme dröhnt zu mir:
»Sollst in meinem Lichte wohnen,
Bist du immer noch nicht hier!
Hab ich nicht mit Flügelbrausen
Deine Sehnsucht ausgerüstet?
Darfst du auf der Erde hausen,
Adler, der im Busche nistet!

Hab ich Sturm an dich gewendet,
Daß du feig im stillen stehst,
Daß du, da das Licht dich blendet,
Werkelos im Schatten gehst?
Auf zu mir! Ich will dich schleifen,
Wo die Sterne stürmisch sausen,
Wo die neuen Welten reifen,
Die in ihren Feuern hausen.

Dann sollst du herniederjagen,
Weh'nden Haares, heiß im Schrei,
Deiner dunkeln Welt zu sagen,
Was es um mein Wesen sei.
Willst, wie Jonas, vor mir fliehen?
Steh, daß ich dich nicht zerbreche!«
»Herr,« heraus hab ich's geschrieen,
»Ich bin stark, hilf meiner Schwäche!«

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