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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 116
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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In Gott fallen.

In Gott zu fallen mit erhobenen Armen,
Das ist ein übermächtig großes Ziel,
Wer also fällt, der fällt in sein Erbarmen
Und weiß doch gar nicht, daß er fiel.

Der Purpur Jesu ist für seine Knieen
Gleich rotem Schnee, so weich und wunderkühl.
Er weiß nur dumpf: Er jagte hin im Fliehen
Und fiel und weiß nicht, daß er fiel.

Die wirre Pein ist nebelgleich verstoben,
Die Brust geht auf, ihn lockt ein selig Spiel,
Von neuen Kräften wird er aufgehoben:
Er fiel und weiß nicht, daß er fiel.

Und neue Sonnen kommen hergestiegen,
Der Blick faßt Gott und aller Himmel Ziel:
Er fiel – und steht und hebt sich, um zu fliegen –
Wie kann er wissen, daß er fiel!

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