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Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes

Gustav Schüler: Auf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes - Kapitel 101
Quellenangabe
typepoem
authorGustav Schüler
titleAuf den Strömen der Welt zu den Meeren Gottes
publisherFritz Eckardt Verlag
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160221
projectid90127d03
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Gebet.

Weil ich dich nicht, du mein ewiger Hort,
Mit dem trüben Sturm der Sinne fasse,
Gib mir ein entschleiernd Liebeswort,
Lockend durch die staubverdeckte Gasse,
Wo die armen Menschenkinder rennen,
Die dich nur mit dunkler Sehnsucht nennen.

Locke mich mit süßem Menschenlaut,
Drin es blüht von unerhörten Liedern,
Und ich will wie eine treuste Braut
Deiner Liebe heiligen Ruf erwidern,
Bis ich, den die Erdenangst umkrallte,
Dich wie Frühling in den Armen halte.

Gib dich mir, daß ich dich geben kann!
Jubelnd will ich deinen Namen nennen.
Lichtverarmten – Brüder, kommt heran! –
Soll mein Wort von deiner Gnade brennen.
Die die taube Daseinsschuld gebunden,
Haben sich befreit in dir gefunden.

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