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Antonius und Cleopatra

William Shakespeare: Antonius und Cleopatra - Kapitel 29
Quellenangabe
typetragedy
booktitleJulius Cäsar ? Antonius und Cleopatra ? Coriolanus
authorWilliam Shakespeare
translatorWolf Graf von Baudissin
year1979
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn3-257-20633-X
titleAntonius und Cleopatra
pages85-88
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Fünfte Szene

Antonius' Lager bei Alexandria

Trompeten. Antonius und Eros treten auf; ein Soldat begegnet ihnen

Soldat.
Gebt heut, ihr Götter, dem Antonius Glück!

Antonius.
Hättst du und deine Narben mich bestimmt,
Damals zu Land zu schlagen!...

Soldat.
Tatst du so,
Die abgefallnen Könige und der Krieger,
Der diesen Morgen dich verließ, sie folgten
Noch deinen Fersen.

Antonius.
Wer ging heut morgen?

Soldat.
Wer?
Dir stets der nächste. Ruf den Enobarbus,
Er hört nicht oder spricht aus Cäsars Lager:
«Nicht dir gehör ich an!»

Antonius.
Was sagst du?

Soldat.
Herr,
Er ist beim Cäsar.

Eros.
Seine Schätz und Kisten
Nahm er nicht mit sich.

Antonius.
Ist er fort?

Soldat.
Gewiß.

Antonius.
Geh, Eros; send ihm nach den Schatz. Besorg es,
Behalte nichts zurück, befehl ich; meld ihm
(Ich unterschreib es) Freundes Gruß und Abschied
Und sag, ich wünsch, er finde nie mehr Grund,
Den Herrn zu wechseln. O, mein Schicksal hat
Auch Ehrliche verführt! Geh! – – Enobarbus! –

(Gehn ab.)

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