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Antonius und Cleopatra

William Shakespeare: Antonius und Cleopatra - Kapitel 18
Quellenangabe
typetragedy
booktitleJulius Cäsar ? Antonius und Cleopatra ? Coriolanus
authorWilliam Shakespeare
translatorWolf Graf von Baudissin
year1979
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn3-257-20633-X
titleAntonius und Cleopatra
pages85-88
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Fünfte Szene

Ein anderes Zimmer daselbst

Enobarbus und Eros, einander begegnend

Enobarbus.
Was gibt es, Freund Eros?

Eros.
Herr, man hört seltsame Neuigkeiten.

Enobarbus.
Was denn?

Eros.
Cäsar und Lepidus haben dem Pompejus Krieg erklärt.

Enobarbus.
Das ist etwas Altes. Wie war der Ausgang?

Eros.
Cäsar, nachdem er ihn im Krieg wider Pompejus gebraucht, verweigert ihm jetzt alle Mitgenossenschaft; läßt ihm keinen Teil an dem Ruhm des Feldzugs; und damit nicht zufrieden, beschuldigt er ihn, vormals dem Pompejus Briefe geschrieben zu haben; auf seine eigne Anklage setzt er ihn fest, und so sitzt nun der arme Dritte, bis Tod sein Gefängnis öffnet.

Enobarbus.
So hast du, Welt, nur mehr zwei Kiefer jetzt;
Würfst du auch all dein Futter zwischen sie,
Zermalmen sie sich doch. – Wo ist Anton?

Eros.
Er geht im Garten – so: stößt mit dem Fuß
Die Binsen vor sich her; ruft: «Lepidus! du Tor!»
Und droht der Gurgel dessen, der Pompejus
Ermordete.

Enobarbus.
Die Flott ist segelfertig.

Eros.
Wider Italien und den Cäsar. – Eins noch:
Anton verlangt Euch; meine Neuigkeit
Konnt ich Euch später sagen.

Enobarbus.
's wird nichts sein;
Doch wolln wir sehn. Führ mich zu ihm.

Eros.
So komm.

(Gehn ab.)

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