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Anabasis

Xenophon: Anabasis - Kapitel 19
Quellenangabe
typetractate
booktitleAnabasis
authorXenophon
translatorMax Oberbreyer
yearca. 1880
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleAnabasis
pages264
created20120726
sendergerd.bouillon@t-online.de
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2.

Als diese Wahl gegen Anbruch des Tages beendet war, kamen die Anführer in der Mitte des Lagers zusammen und beschlossen, Vorposten auszustellen und die Soldaten zu versammeln. Dies geschah, und nun stand zuerst der Lacedämonier Chirisophus auf und sprach: »Waffenbrüder! Der Verlust unserer tapfern Heerführer, Hauptleute und Soldaten ist zwar ein Unglück für uns, das durch die Verrätherei der Armee des Ariäus, die vorher unsere Bundesgenossin war, noch vergrößert wird: doch wir müssen, ohne den Muth zu verlieren, uns als edle Männer aus dieser Lage ziehen und durch einen ehrenvollen Sieg unsere Rettung zu erwirken suchen. Mißlingt uns das, so laßt uns, um nicht den Feinden lebend in die Hände zu fallen, lieber einen rühmlichen Tod sterben. Denn mit den Leiden, die wir ohne Zweifel unter ihnen würden dulden müssen, ist nur die Strafe vergleichbar, zu der ich die Götter gegen sie anrufe!«

Nach ihm stand Kleanor aus Orchomenus auf und sprach: »Soldaten! Ihr seht nun den gottvergessenen Meineid des Königs, ihr seht die Treulosigkeit des Tissaphernes. Derselbe Mann, der sich Griechenlands Nachbar nannte, der es sich angeblich zum größten Vergnügen machen wollte, uns glücklich ins Vaterland zurückzuführen, der uns dies Versprechen mit Handschlag und Eidschwur bekräftigte, eben dieser Mann hat uns jetzt betrogen und unsere Heerführer gefangen genommen. Ja, ohne sich vor Zeus, dem Beschützer der Gastfreiheit, zu scheuen, lud er sogar den Klearch zu Tische und stürzte eben durch diese Aeußerungen der Freundschaft die Männer ins Verderben. Ariäus, dem wir das Diadem anboten, den, so wie uns, das feierliche Versprechen, einander nicht zu verrathen, band, hat sich jetzt, ohne Furcht vor den Göttern, ohne Pietät vor dem gefallenen Cyrus, der ihn doch so vorzüglich 90 auszeichnete, mit den bittersten Feinden desselben vereinigt, und sucht nun ebenfalls uns, des Cyrus treue Anhänger zu vernichten. Doch die Bestrafung dieser Verbrechen sei die Sorge der Götter; wir aber müssen diese Erfahrungen zur Vorsicht gegen jeden künftigen Anschlag des Feindes benutzen, und, indem wir uns der Fügung der Götter unterwerfen, alle unsere Kräfte zum Kampf aufbieten.«

Nach ihm trat Xenophon auf. Er hatte sich zur Schlacht äußerst sorgfältig geschmückt; denn, meinte er, verleihen uns die Götter den Sieg, so ist der schönste Schmuck zum Siege der passendste; ist aber der Tod verhängt, so ist es gebührend, daß der, welcher sich einer schönen Rüstung werth hielt, in ihr auch sein Leben beschließe. Er sprach: »Von dem Meineid und der Treulosigkeit der Perser, eine Sache, die euch ja ohnehin zur Genüge bekannt ist, hat bereits Kleanor geredet. Wenn uns also der Gedanke, sie wieder als unsere Freunde zu betrachten, kommen könnte, so müßte uns der Hinblick auf das Schicksal unserer Feldherrn, die sich ihnen im Vertrauen auf ihre Zusage überließen, nothwendig davon abschrecken. Entschließen wir uns aber, mit bewaffneter Hand ihre Verrätherei zu ahnden, und sie von jetzt an mit angestrengter Kraft zu bekämpfen, so eröffnen sich uns, mit Hilfe der Götter, viele schöne Aussichten zur Rettung.« Als er dies sprach, nies'te gerade Jemand, und alle Soldaten beteten inbrünstig zur Gottheit.Niesen galt, wie noch heute bei uns, schon den Alten (bereits bei Homer) als Vorbedeutung; dem Niesenden wünschte man Glück mit den Worten: »Hilf Zeus!« Prosit! Xenophon hierauf: »Krieger! Da Zeus, der Retter, eben, als wir von unserer Rettung sprachen, ein glückliches Zeichen sandte, so schlage ich vor, dieser Gottheit Rettungsgeschenke darzubringen, sobald wir friedlichen Boden betreten. Laßt uns auch den anderen Gottheiten geloben, ihnen nach Vermögen Opfer zu bringen, und wer 91 mit mir einstimmt, hebe die Hand auf.« Alle hoben die Hände empor, sprachen das Gelübde aus und sangen den Päan. Nach dieser den Göttern abgestatteten Pflicht fuhr Xenophon in seiner Rede fort: »Ich sprach eben von vielen schönen Aussichten zu unserer Rettung: denn erstlich haben wir unser Versprechen, das wir bei den Göttern beschworen, erfüllt; die Feinde hingegen haben treulos das Bündniß und ihren Eid verletzt, und so können wir mit Recht hoffen, daß die Götter selbst uns gegen den Feind beistehen werden, die, wenn es ihr Wille ist, mächtig genug sind, um die Großen schnell zu erniedrigen und die Geringen leicht aus größter Noth zu erretten. Ferner erinnert euch an die Gefahren unserer Voreltern; ihr schönes Beispiel erwecke euch zu gleicher Tapferkeit und zu der Ueberzeugung, daß die Götter den guten Menschen auch in der größten Gefahr beistehen. Denn als die Perser und jene mit ihnen verbundenen Kriegsschaaren in ungeheurer Menge anrückten, um Athen zu vernichten, erkühnten sich die Athener, sich ihnen zu widersetzen und besiegten sie. Ihrem Gelübde zufolge sollten sie nun der Artemis so viele Ziegen opfern, als sie Feinde erlegt hatten, da sie aber die gehörige Anzahl nicht zusammenbringen konnten, beschlossen sie, ihr jährlich fünfhundert zu opfern, und noch jetzt fahren sie fort, dieses Opfer zu bringen. Als nachher Xerxes mit zahllosem Heere Griechenland angriff, da besiegten unsere Voreltern auch damals die Vorfahren dieser Menschen, zu Wasser und zu Lande. Als Denkmäler davon sind noch jene Siegeszeichen zu sehen, das wichtigste Denkmal aber ist die Freiheit der Städte, in denen ihr geboren und erzogen seid, denn ihr betet keinen menschlichen Herrscher, sondern die Götter an; von solchen Vorfahren seid ihr entsprossen. Ich sage dies nicht, als wenn euer Betragen ihr Andenken entehrte: es sind ja erst wenige Tage her, als ihr, im Kampfe mit den Nachkommen jener alten Feinde, durch der Götter Hilfe eine weit größere Zahl derselben 92 besiegtet, als die eurige beträgt. Und wofür fochtet ihr damals so tapfer? Um den Cyrus zum Könige zu machen. Jetzt aber gilt der Kampf eurer Freiheit, eurem Leben, jetzt muß Muth und Tapferkeit euch in noch höherem Grade beseelen. Doch nun läßt sich auch mit Recht noch mehr von euch erwarten; denn waret ihr das erste Mal kühn genug, auf einen Feind, den ihr noch nicht kanntet, der in unermeßlicher Menge vor euch stand, mit angestammtem Muthe loszugehen, warum sollte er euch jetzt, nachdem ihr aus Erfahrung wißt, daß er, auch in ungleich stärkerer Anzahl, euren Angriff nicht aushält, noch furchtbar sein?Xenophon hat jetzt den Muth seiner Hörer so weit gehoben, daß sie nunmehr Erörterungen zugänglich sind, und die großen in ihrem dumpfen Gesammteindruck niederschmetternden Schwierigkeiten des Rückzugs ins Auge fassen dürfen; er zergliedert und bekämpft diese nun einzeln überall mit Gründen, zum Theil freilich mit sophistischen. Glaubt ja nicht etwa, durch den Abfall der Truppen des Cyrus, die vorher an eurer Seite fochten, so viel verloren zu haben: sie sind noch viel verächtlicher, als der von euch besiegte Feind, sonst hätten sie euch nicht verlassen, um zu diesem überzugehen, und es ist weit besser, daß Menschen, die sich zuerst nach der Flucht umsehen, an der Seite des Feindes, als an der eurigen fechten. Oder sind manche unter euch deswegen besorgt, weil wir der zahlreichen Reiterei des Feindes gar keine entgegen zu stellen haben, so bedenkt, daß zehntausend Reiter nichts Anderes als zehntausend Menschen sind; denn noch nie ist Jemand in der Schlacht von einem Pferde todtgebissen oder todtgeschlagen worden; Alles, was in der Schlacht geschieht, wird von Menschen gethan. Ferner können wir uns weit sichrer bewegen als die Reiter, denn diese hängen auf ihren Pferden und müssen sich nicht blos vor uns, sondern auch vor dem Stürzen in Acht nehmen; wir aber stehen fest auf dem Boden, und dadurch wird unser Hieb auf den Feind, der uns vor die Faust kommt, ungleich nachdrucksvoller und treffender. 93 Den einzigen Vortheil nur hat die Reiterei vor uns, daß es für sie minder gefährlich ist, zu fliehen, als für uns. Wenn ihr aber furchtlos wegen der Schlacht, blos deswegen besorgt seid, weil Tissaphernes uns nicht mehr anführen, der König nicht mehr für Lebensmittel sorgen wird, so überlegt, ob es etwa besser ist, den Tissaphernes, einen so anerkannten Verräther zum Führer zu haben, oder Leute, die wir zu Wegweisern bestimmen und die überzeugt sind, daß sie es mit der Haut oder dem Leben büßen müssen, wenn sie uns irre führen. Ueberlegt, ob es besser ist, unsere Lebensmittel auf dem Markte der Perser, in kleinem Maße für vieles Geld zu erhalten, ohne den Abgang des letzteren wieder ersetzen zu können, oder sie im Falle des Sieges in dem Maße zu nehmen, das Jeder sich selbst bestimmen kann. Wenn ihr mir hierin beipflichtet, aber doch in dem Wahne steht, das größte Hinderniß an den Flüssen zu sehen und durch den Uebergang über dieselben euch sehr geschadet zu haben, so überlegt, ob nicht gerade dies der größte Fehler war, den die Feinde begingen; denn alle Flüsse, wenn sie auch fern von den Quellen unübergänglich sind, benetzen doch, in der Nähe ihres Ursprungs, bei dem Durchgange kaum die Kniee. Doch laßt selbst die Flüsse unübergänglich sein, laßt uns selbst keine Wegweiser finden, auch dann dürften wir noch nicht verzweifeln. Ihr wißt doch, daß die Mysier, denen wir an Tapferkeit wol nicht nachzustehen glauben, in dem Gebiete des Königs, so ungern er es auch sieht, viele große und blühende Städte bewohnen. Dasselbe ist auch von den Pisidiern bekannt. Und daß die Lykaonier, nachdem sie sich der festen Plätze des Flachlandes bemächtigt haben, auf dem Gebiete des Königs plündern, davon waren wir Augenzeugen. Ich könnte daher den Rath geben, unsere Absicht, ins Vaterland zu gehen, noch vor der Hand zu verbergen und Anstalten zu treffen, als ob wir uns irgendwo hier im Lande niederlassen wollten, denn ich weiß, der König würde den 94 Mysiern viele Wegweiser und zur Versicherung eines ungefährdeten Abzugs viele Geiseln geben, er würde ihnen die Straßen ebnen, und sie, wenn sie es verlangten, auf vierspännigen Wagen fortbringen lassen, und dasselbe, glaube ich, würde er sehr gern für uns thun, wenn er unsere Anstalten zum Dableiben sähe. Allein ich befürchte, wenn wir einmal mit der Unthätigkeit, dem Ueberflusse und den großenGröße gehört mit zu den Forderungen des griechischen Schönheitsbegriffes; das Große allein ist schön, das Kleine nur niedlich. schönen Frauen und Mädchen der Meder und Perser bekannt wären, wir möchten wie die, welche vom Lotos aßen,Wie die Gefährten des Odysseus bei Homer. die Heimreise vergessen. Ich halte daher den Versuch für recht und billig, zuvörderst nach Griechenland und zu unsern Familien zurückzukehren, und den Griechen zu zeigen, daß sie aus eigner Schuld arm sind, da es ihnen doch frei stünde, diejenigen ihrer Mitbürger, die jetzt in ihrer Heimat ohne Vermögen leben; hierhergehen und wohlhabende Leute werden zu lassen; denn alle diese Güter, Soldaten, sind ohne Zweifel eine Beute dessen, der ihre Besitzer überwältigt. Noch müssen wir jetzt über die sicherste Anordnung unseres Marsches und über die wirksamsten Maßregeln für eine etwaige Schlacht sprechen. Was den Marsch anbetrifft, so schlage ich vor, unsere Proviantwagen zu verbrennen, damit wir, unabhängig vom Troß, den Marsch nach dem Vortheil der Armee einrichten können. Auch die Zelte laßt uns verbrennen; sie sind schwer fortzubringen, und haben weder für die Schlacht noch für den Proviant Nutzen. Von den übrigen Geräthschaften können wir alles Ueberflüssige wegthun und nur das behalten, was unmittelbar für den Krieg oder für Speisen und Getränke brauchbar ist, damit nur eine sehr kleine Abtheilung sich mit dem Gepäcke 95 befassen darf, während die ganze übrige Mannschaft zum Schlagen bereit ist; denn die Habe der Ueberwundenen kommt ja doch, wie ihr wißt, in fremde Hände, und siegen wir, so müssen wir die Feinde für unsere Lastträger ansehen. Noch habe ich von einem Gegenstande zu reden, der, meines Erachtens, der wichtigste ist: die Feinde wagten es, wie ihr seht, nicht eher, uns zu bekriegen, bis sie sich unserer Heerführer bemächtigt hatten. Da sie uns nämlich unter einer gehörigen Anführung für stark genug hielten, den Sieg zu erkämpfen, so suchten sie uns durch jene That in Verwirrung und durch diese ins Verderben zu stürzen. Die jetzigen Anführer müssen daher in ihrem Commando noch weit sorgfältiger sein als ihre Vorgänger, so wie es auch den Soldaten obliegt, in Hinsicht auf Ordnung und Gehorsam gegen ihre Vorgesetzten sich weit musterhafter als vorher zu betragen. Die Erwartung der Feinde könnte nicht besser vereitelt werden, als wenn ihr es zum Gesetz machtet, daß allemal derjenige von euch, der zugegen ist, wenn sich ein Soldat widersetzlich bezeigt, dem Befehlshaber in der Bestrafung desselben beistehen müßte. Von diesem Zeitpunkte an würden sie statt eines Klearch zehntausend vor sich sehen, die sämmtlich kein pflichtwidriges Betragen duldeten. Doch es ist Zeit, zu handeln, denn bald vielleicht ist der Feind da. Bestätiget also aufs Eiligste diejenigen Vorschläge, die euren Beifall haben, um sie zur Ausführung zu bringen. Weiß aber Jemand, sei es auch ein Gemeiner, einen bessern Rath zu geben, als diesen, so theile er ihn ohne Bedenken mit, denn die Sache betrifft unsere gemeinschaftliche Rettung.«

Hierauf sagte Chirisophus: »Wenn noch etwas außer dem, was Xenophon vorgeschlagen hat, nöthig sein sollte, so können wir ja an Ort und Stelle handeln; in Hinsicht auf seine jetzigen Vorschläge halte ich es für das Beste, sie sogleich zu bestätigen. Wer eben so denkt, hebe die Hand auf.« Sie Alle thaten es.

96 Xenophon stand wieder auf und sagte: »Hört, Waffengenossen, worauf wir uns, meines Erachtens, gefaßt zu machen haben. Natürlich müssen wir unsern Marsch dahin richten, wo wir Lebensmittel finden. Nun höre ich, daß nicht weiter als zwanzig Stadien von hier schöne Dörfer liegen. Wenn uns nun die Feinde, gleich furchtsamen Hunden, die den Vorübergehenden nachspringen, und sie, wo möglich auch beißen, vor denen aber fliehen, die ihnen nachlaufen, bei unserm Abzuge verfolgten, so wäre das ganz in der Regel. Es wird also vielleicht für unsere Sicherheit am Besten sein, im Viereck zu marschiren, um die Bagage und den ganzen Troß desto besser zu decken. Bestimmen wir nun zugleich, wer als Oberbefehlshaber die Front, wer die Flanken, wer den Nachzug commandiren soll, so haben wir den Vortheil, bei dem Anrücken des Feindes, ohne erst zu berathschlagen, sogleich die Truppen gehörig anführen zu können. Unmaßgeblich schlage ich also vor, dem Chirisophus, als einem Lacedämonier, den Oberbefehl, das Commando der Flanken den zwei ältesten, der Nachhut den zwei jüngsten Heerführern, vor der Hand mir und dem Timasion zu ertheilen.Xenophon wünscht also (fordert nicht) für Chirisophus den Ehrenposten, für sich den geringeren und mühseligeren, aber auf einem Rückzug thatsächlich bedeutendsten, Posten bei der Nachhut. Uebrigens können wir immer, wenn wir diese Marschordnung versucht haben, die den Umständen angemessensten Maßregeln ergreifen. Weiß Jemand besser zu rathen, der rede.« Alle schwiegen und er fuhr fort: »Wer meinen Vorschlag genehmigt, hebe die Hand auf.« Es geschah allgemein. »So laßt uns jetzt,« sagte er, »aufbrechen und unsere Beschlüsse verwirklichen. Wer nun von euch die Seinigen wieder zu sehen wünscht, der sei ein braver Soldat, denn nur dieser wird seinen Zweck erreichen. Wer sein Leben liebt, ringe nach Sieg, denn nur die Ueberwundenen trifft der Tod durch die Hände des Siegers. 97 Wünscht Jemand sich Reichthum, so suche er ihn zu erkämpfen: denn nur die Ueberwinder vermehren ihre Habe mit dem Eigenthum der Besiegten!«

 

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