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Amiele

Stendhal: Amiele - Kapitel 27
Quellenangabe
typefragment
titleAmiele
authorStendhal
publisherDiogenes
year1921-24
firstpub1889
volumeBand10
translatorArthur Schurig
seriesStendhal Werkausgabe
senderwww.gaga.net
created20050903
projectiddc3e56ca
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Sechsundzwanzigstes Kapitel

(Entwurf)

Unter Neerwindens Herrschaft wird Amiele leichtsinnig. Sie sucht das Vergnügen, um sich schadlos zu halten, da sie wahrnimmt, daß der Graf fortwährend Komödie spielt. Aus Eitelkeit, die in ihr erwacht, will sie sich ob seiner völligen Gleichgültigkeit an ihm rächen.

Als sie erfährt, daß er zu einem Diner im Tour de Nesles geht, an dem die Mitglieder der Großen Oper teilnehmen, und daß man, nachdem diese Damen nach Haus geleitet sind, hinterher ein Bordell besuchen will, setzt sie eine schwarze Samtmaske auf, wie man sie im siebzehnten Jahrhundert trug, und gesellt sich zu den Freudenmädchen.

Der Graf kommt. Es werden Matten auf den Erdboden gebreitet. Die Herren sitzen im Kreise und erzählen Prahlereien. Er beginnt von ihr zu reden. Da reißt Amiele die Maske ab. Neerwinden, sonst so überlegen und hochmütig, findet keine Worte ...

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