Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Stendhal >

Amiele

Stendhal: Amiele - Kapitel 11
Quellenangabe
typefragment
titleAmiele
authorStendhal
publisherDiogenes
year1921-24
firstpub1889
volumeBand10
translatorArthur Schurig
seriesStendhal Werkausgabe
senderwww.gaga.net
created20050903
projectiddc3e56ca
Schließen

Navigation:

Zehntes Kapitel

Was ist Liebe?

Wenn eine der Damen der Nachbargüter da war, wurden weder der junge Priester noch die kleine dörfische Vorleserin für würdig erachtet, die Geheimnisse der Partei der Ultras anzuhören. Man bereitete damals die Juli-Ordonnanzen vor, von denen man in vielen Schlössern der Normandie wußte.

Kam solcher Besuch, so zogen sich die beiden an das Ende des Salons zurück, wo sie am Fenster einem prächtigen weißen Kakadu zusahen, der mit einem silbernen Kettchen an eine Stange gefesselt war. Dort befanden sie sich in Seh-, aber außer Hörweite. Der kleine Abbé hatte einen roten Kopf, aber bald plauderte Amiele belebter denn sonst. In der Gegenwart der Herzogin wäre es als Unziemlichkeit aufgefaßt worden, von Dingen zu reden, auf die sie nicht hingeleitet hatte. Sobald Amiele allein mit dem Geistlichen war, überschüttete sie ihn mit tausend Fragen über allerlei, was ihr aufgefallen war. Sie war glücklich, bisweilen aber brachte sie ihren Partner arg in Verwirrung.

So sagte sie eines Tages zu ihm:

»Alle die schönen Bücher, die mir die gnädige Frau zu meiner Bildung in die Hände gibt, warnen mich vor etwas wie vor einem Feinde. Aber nie erfahre ich in klaren Worten, was damit gemeint ist. Herr Abbé, voll des Vertrauens, das ich zu Ihnen habe, bitte ich Sie: Sagen Sie mir: Was ist Liebe?«

Bis dahin war die Unterhaltung so unverfänglich gewesen, daß der junge, durch seine Liebe unsicher gewordene Priester nicht die Geistesgegenwart hatte, zu antworten, er wisse es nicht.

Unbedacht entgegnete er:

»Das ist zärtliche, hingebungsvolle Freundschaft, in der es einem das höchste Glück ist, mit dem geliebten Wesen das Leben zu verbringen.«

Amiele wandte ein:

»Aber in allen Romanen der Madame de Genlis zum Beispiel, die ich vorgelesen habe, ist es immer ein Mann, den man in eine Frau verliebt sieht. Wenn zwei Schwestern zusammenleben, hegen sie die zärtlichste Freundschaft, und doch spricht man da nicht von Liebe.«

»Weil die Liebe durch die Ehe geheiligt werden muß und ohne dies Sakrament Sünde wäre!«

In aller Unschuld, aber mit dem Gefühl, daß sie damit den Abbé in Verlegenheit setzte, erwiderte Amiele:

»Somit können Sie, der Sie nicht heiraten dürfen, keine Liebe hegen!«

Sie sagte das so herzhaft und mit einem so seltsamen Blick, daß der arme Geistliche sie mit großen Augen anstarrte.

»Weiß sie, was sie da sagt?« fragte er sich. »Dann wäre es unrecht von mir, daß ich so häufig ins Schloß komme. Ihr grenzenloses Vertrauen zu mir ist beinahe Liebe oder führt dazu.«

Ein paar Augenblicke verlor sich der junge Abbé in süße Träumerei; dann aber sagte er sich schaudernd:

»Du, mein Gott, wohin gerate ich? Ich gebe nicht nur einer Leidenschaft nach, die mich schuldig macht: ich setze mich sogar der Gefahr aus, ein junges Mädchen zu verführen, dessen Tugend mir anvertraut ist, wenn auch durch eine stille Übereinkunft, die mir aber gerade darum um so heiliger sein muß.«

In salbungsvollem Ton und so laut, daß die leise plaudernden Damen aufhorchten, hob er an:

»Liebe Tochter ...«

Nach dieser Anrede reckte er sich in seiner vollen Höhe auf, gleichsam als Symbol der Überanstrengung, die es ihn kostete.

Amiele war überrascht; fast fand sie es komisch.

»Ah!« dachte sie bei sich. »Da habe ich einen wunden Punkt berührt! Hinter diesem Worte »Liebe« muß doch ein wunderlich Ding stecken!«

Während dieser raschen seelischen Vorgänge fand der Abbé seinen Mut wieder.

»Liebe Tochter,« fuhr er fort, seine Stimme mäßigend, »mein Amt verbietet mir unbedingt, dir auf die Frage zu antworten, was Liebe sei. Alles, was ich dir darüber sagen kann, ist dies, daß diese Art Wahnsinn eine Frau entehrt, wenn sie ihn mehr denn vierzig Tage, die Dauer der Fastenzeit, währen läßt, ohne ihn durch das Sakrament der Ehe zu heiligen. Die Männer hingegen sind um so angesehener in der Welt, je mehr sie Mädchen und Frauen verführt haben. Wenn also ein junger Mann zu einem Mädchen von Liebe redet, so trachtet sie danach, es geheim zu halten; und der junge Mann, den man in diesem Falle den Verführer nennt, tut, als läge auch ihm daran, obgleich ihm nichts lieber ist, als daß es alle Welt erfährt. Er will sie zur Geliebten haben, aber die Leute sollen wissen, daß er ihr Eroberer ist. Mit Recht sagt man also, der schlimmste Feind eines Weibes ist der Mann, der zu ihr von Liebe spricht. Eines will ich dir nicht verhehlen. Um sich dem passiven Gehorsam zu entziehen, zu dem eine Tochter ihrer Mutter gegenüber verpflichtet ist, und um sich ein eigenes Befehlsgebiet zu begründen, trachten die jungen Mädchen naturgemäß danach, sich zu verheiraten. Dies hat aber seine Gefahren. Ein Mädchen kann seinen guten Ruf dabei für immer verlieren. Sie muß also wissen, aus welchem Grunde der junge Mann um sie wirbt. Unter uns Männern gibt es nämlich nur zwei Wege, vor der Welt Geltung zu gewinnen: tapfer gewesen zu sein im Kriege oder in Ehrenhändeln mit angesehenen Leuten, oder aber auffällig schöne und reiche Frauen verführt zu haben.«

Amiele war in ihrem Elemente. Zwanzigmal hatte ihr Sansfin doziert, wie es ein junges Mädchen anstellen müsse, um eine vergnügte Jugend zu erleben, ohne die Achtung der Klatschbasen ihres Ortes einzubüßen.

Sie sah den Abbé verschmitzt an und fragte ihn: »Was bedeutet eigentlich »verführen«, Herr Abbé?«

»Wenn ein Mann allzu oft und allzu eifrig mit einem Mädchen spricht«, erklärte er.

»So verführen Sie also mich!« meinte sie hinterlistig.

»Bewahre mich der Himmel davor!« rief der junge Priester entsetzt, und dunkle Röte vertrieb die Leichenblässe, die seit Minuten sein Gesicht bedeckt hatte. Er ergriff heftig Amielens Hand, stieß sie aber sofort wieder ungestüm von sich. Es kam ihr seltsam vor. Und im Kanzeltone fuhr der Abbé fort: »Ich werde dich nicht verführen, denn ich darf dich nicht heiraten. Aber jedes Mädchen ist ihrer Ehre ledig und wahrscheinlich der Verdammnis verfallen, die einem Manne gestattet, länger denn vierzig Tage von Liebe oder Freundschaft (gleich wie er es nennen mag!) zu reden, ohne den sie vorgeblich Liebenden zu befragen, ob er gewillt sei, seine Gefühle durch das Sakrament der Ehe zu heiligen.«

»Wenn dieser Mann, der Freundschaft empfindet, aber bereits verheiratet ist?«

»Dann begeht er Ehebruch, die schrecklichste Sünde, die sich die Männer ihrerseits zur höchsten Ehre anrechnen und nach der sie in Frankreich bemessen werden. Aber während dies dem Manne zum Ruhme gereicht, muß die arme unglückliche Ehebrecherin allein und oft im Elende leben. Betritt sie einen Salon, so ziehen sich alle Damen auffällig von ihr zurück, sogar die, die insgeheim die gleichen Sünderinnen sind wie sie. Ihr Leben ist also schändlich hienieden; ihr Herz füllt sich mit Haß und Bosheit, und im Jenseits erwartet sie die ewige Verdammnis. So ist ihr Leben eine Schande, und nach dem Tode sind ihr die fürchterlichsten Qualen gewiß.«

Amiele hörte diese Schilderung scheinbar tiefergriffen an. Im nächsten Augenblick aber sagte sie sich:

»Gibt es denn eine Hölle? Wie kann Gott gütig sein, wenn er eine Hölle erschaffen hat? Denn als ich geboren ward, wußte er doch schon, daß ich soundso viele Jahre zu leben habe und nach Verlauf dieser Frist der ewigen Verdammnis verfalle. Wäre er nicht barmherzig gewesen, wenn er mich sofort wieder hätte sterben lassen? Wie grundverschieden ist doch die Weltanschauung des Doktors von der des Abbé! Gleichwohl muß ich jetzt eine Antwort geben, sonst wähnt er, ich sei darum verlegen.«

Im Tone vollendeter Blasiertheit sagte sie:

»Ich verstehe wohl. Man darf weder mit einem verheirateten Manne noch mit einem Priester tagtäglich reden, vor allem nicht, wenn man Freundschaft für ihn empfindet?«

Bei dieser Frage zog der Abbé mit einer krampfhaften Gebärde seine Uhr.

»Ich muß zu einem Kranken!« rief er irren Blicks. »Auf Wiedersehen, Mademoiselle!«

Damit lief er hinaus, wobei er sogar vergaß, sich von der Herzogin zu verabschieden. Diese Taktlosigkeit entrüstete sie höchlichst.

»Gehört der nicht zu Ihnen?« fragte die rechts von der Herzogin sitzende Marquise von Jauville.

»Es ist bloß der Neffe meiner Kammerfrau!« entgegnete Frau von Miossens, geringschätzig lächelnd.

»Ein manierliches Pfäfflein!« bemerkte die Baronin von Bruny, die ihr zur Linken saß.

Diese dem jungen Geistlichen mit dem hübschen Haar nachschallenden verächtlichen drei Worte entschieden sein Schicksal in Amielens Herzen. Statt seine im Vergleich mit den siegessicheren Doktrinen Sansfins so armseligen Argumente abzuwägen, dachte sie an sein jugendliches Wesen, an sein kindliches Gemüt, an seine Armut, die ihn nötigte, lächerliche Thesen zu predigen, an die er gewiß selber nicht glaubte.

»Glaubte denn Burke an den Blödsinn, den er gegen Frankreich in die Welt gesetzt hat?« unterbrach sie ihre Grübelei. »Nein! Mein Abbé ist ein Ehrenmann.«

Und da sie nach Beweisen suchte, daß Clement ein Ehrenmann sei, verlor sie sich noch mehr in ihre Träumerei. Sie erkannte, daß sie durch ihr Gespräch in einen ungewöhnlichen Stand zu ihm gesetzt worden war. Eine Viertelstunde später war sie darüber entzückt, denn alles, was ihrem Geiste Nahrung zuführte, machte sie glücklich. Es galt zu erraten, was den jungen Priester so verwirrt hatte. Nie war er Amielen hübscher erschienen.

»Wie grundverschieden ist sein Gesicht von dem des Doktors!« sagte sie sich. »Ich habe ihn befragt, was Liebe sei, und, ohne es zu wollen, hat er es mir gezeigt. Ich muß mich entscheiden! Fühlt er Liebe zu mir? Er sucht mich alle Tage auf; jedesmal mit lebhafterer Freude. Er redet zu mir in echter warmer Freundschaft. Ich bin mir sicher, daß er lieber mit mir spricht als mit der Herzogin, obschon sie so klug ist. Und sie versteht, die Leute zu berücken, an die sie das Wort richtet. Ja, aber Sansfin behauptet, die Bosheit der Weiber stehe in ihren Mienen geschrieben. Und die Herzogin sei boshaft. Kürzlich, als man uns berichtete, die Gräfin von Sainte-Foi sei aus ihren Wagen geflogen, hat sie sich darüber gefreut, während mir die Tränen in die Augen kamen. Kein Zweifel, die Herzogin hat ein böses Gemüt. Anselma hat die gleiche Meinung; neulich hat sie zu einer Freundin eine Andeutung gemacht ... Aber angenommen, der Abbé hege Liebe zu mir, so frage ich abermals: Was ist Liebe?«

Diese Frage im Munde einer Sechzehnjährigen, die auf dem Lande aufgewachsen war, wo derbe Späße hierüber auf der Tagesordnung stehen, erscheint vielleicht wunderlich. Aber Amiele besaß unter ihren Altersgenossinnen keine Busenfreundin und hatte Zoten selten zu hören bekommen. Die andern jungen Mädchen nannten sie »die Gescheite« und suchten ihr allerlei Schabernack zu spielen.

Das kleine Hautemaresche Haus war der Treffort der Honoratioren des Dorfes. Hier versammelten sich die alten Betschwestern. Die Küstersfrau war stolz darauf, der Mittelpunkt der Gesellschaft zu sein, und damit die Frauen auch ihre Töchter mitbrächten, hielt sie darauf, daß Amiele zu Hause war, wenn sie kamen. Der Pfarrer Dusaillard freute sich, daß es im Dorfe Gelegenheit gab, den Abend ehrbar zu verbringen; und selbstherrlich wie Landgeistliche sind, nahm er sich die Freiheit, die Versammlungen bei der Frau Küster sogar von der Kanzel herab zu empfehlen.

Dies hatte sich zugetragen bereits ehe Amiele in das Schloß berufen ward. Als sie dann, angeblich aus Gesundheitsrücksichten, auf Anraten des Doktors zu den Küstersleuten zurückkehrte, war sie bedeutend klüger geworden, und das Gewäsch der boshaften alten Frömmlerinnen konnte ihr jetzt gefährlicher werden. Man hechelte die großen und kleinen Sünden der hübschen Frauen des Dorfes durch und nahm sich dabei kein Blatt vor den Mund. Amielens Unwissenheit war ihr Schutzwall. Ihre Gedanken flogen anderen höheren Dingen nach. Vor allem fühlte sie sich unfähig zu derartigen Heucheleien, ohne die man nach des Doktors Lehre in der Welt niemals etwas erreichen könne. Nichts war ihr fader als die Sorgen um den ärmlichen Haushalt, in denen ihre Tante völlig aufging. Jemals einen Carviller heiraten zu sollen, war ihr die widerlichste Vorstellung. Alle ihre Sehnsucht führte sie nach Rouen. Wenn die Gönnerschaft der Herzogin einmal aufhörte, gedachte sie dort Buchhalterin in irgendeinem Geschäft zu werden. Zu Liebesgeschichten hatte sie keine Anlage. Am meisten Spaß machte ihr eine anregende Unterhaltung. Eine Geschichte aus dem Kriege, deren Held große Gefahren bestand und tausend Hindernisse überwand, versetzte sie tagelang in Träumerei, während sie einem Liebesroman nur sehr flüchtige Anteilnahme schenkte. Die Liebe war in ihren Augen etwas Häßliches, weil sie sah, wie die dümmsten Frauenzimmer im Dorfe am meisten hinter ihr her waren. Auch die verlogenen Romane der Madame de Genlis, die Amiele der Herzogin vorlesen mußte, verfehlten ihren Eindruck auf sie. Wenn die Herzogin sie unterbrach und den »guten Geschmack« des Buches rühmte, fand Amiele diese Stellen töricht und lachhaft. Sie hatte nur Sinn für das, was sich dem Liebespaare im Roman in den Weg stellte und zu überwinden war. Träumte ein Held tief im Walde, im bleichen Schein des Mondlichtes, von seiner Schönen, so dachte Amiele an die Gefahr, in die er sich begeben hatte, von Räubern mit Dolchen überfallen zu werden; von solchen Überfällen las sie täglich in der »Quotidienne«. Genauer gesagt, es war weniger die Gefahr, die sie bei solcher Lektüre fesselte, als vielmehr der schauerliche Moment des Überfalls, wenn sich plötzlich zwei verlumpte riesige Kerle hinter einer Hecke hervor auf den Helden stürzten. Wenn sie dagegen die Pärchen des Dorfes sah, wenn sie nach dem Tanzplatz zogen, zärtlich Arm in Arm, so kam ihr dieses Sich-zur-Schau-stellen ekelhaft vor.

Das war alles, was Amiele von der Liebe wußte. Um diese Zeit hielt es der biedere Küster für angebracht, sie ein wenig aufzuklären. Öfters sprach er von der großen Sünde, mit einem jungen Manne im Walde spazierenzugehen.

»Schön!« sagte sich Amiele. »Ich muß einmal mit einem jungen Manne im Walde spazierengehen!«

Das war das Endergebnis des langen Nachdenkens, das ihrem Gespräch mit dem Abbé Clement folgte.

»Ich will unbedingt wissen, was Liebe ist!« sagte sie sich. »Mein Onkel schilt sie als große Sünde. Was besagt aber die Meinung eines solchen Schwachkopfes? Die Tante sprach ja auch von einer großen Sünde, als ich an einem Freitag Fleischbrühe in die Suppe getan hatte. Damals sollte der liebe Gott tief beleidigt sein! Die Herzogin und alle im Schloß fasten das ganze Jahr nicht. Sie sühnt diese große Sünde mit ein paar Talern in die Kirchenkasse für das ganze Jahr! Tatsächlich, alles was diese armseligen Hautemares faseln, ist blödsinnig dumm! Wie anders redet der Doktor! Der arme Abbé hat 150 Franken Jahresgehalt, und seit er mir zugetan ist, schenkt ihm seine Tante Anselma keinen Groschen mehr. An seinem Namenstag hat er von ihr nichts gekriegt als sechs Ellen schwarzes Tuch. Das war obendrein von der Trauer um den Herzog übriggeblieben. Allerdings bekommt er von der Herzogin hin und wieder etwas, und von den Bauern Geflügel und Wild. Er ist verpflichtet, dummes Zeug zu schwatzen, um seine Stelle nicht zu verlieren. Geht es doch sogar dem Amtshauptmann so. Was für endlosen Unsinn hat dieser Herr von Bermude zugunsten der Regierung geredet, und jetzt setzt man ihn doch ab, weil er bei den Wahlen nicht genug getan hat! »Welche Dummheit von ihm!« meint die Herzogin. »Nun muß er von seinen paar Zinsen leben! Hochmut kommt vor dem Fall!««

Eine Flut erhabener Gedanken drang auf sie ein und ließ sie vergessen, daß sie sich einen jungen Mann suchen wollte, um mit ihm in den Wald zu gehen und ihn zu befragen, was Liebe sei.

 << Kapitel 10  Kapitel 12 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.