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Allzeit voran

Friedrich Spielhagen: Allzeit voran - Kapitel 25
Quellenangabe
typefiction
authorFriedrich Spielhagen
titleAllzeit voran
publisherVerlag von L. Staackmann
printrunVierte, neu durchgesehene Auflage
year1875
firstpub1871
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130729
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Dreiundzwanzigstes Kapitel.

In derselben Stunde, als die Generalin mit Herrn Gleich conferirte, saß in der Laube des Ifflerschen Gartens Herr von Zeisel, bald auf seine Uhr sehend und bald den Gang hinab nach der Thür des Hauses, in welcher die ungeduldig Erwarteten sich immer noch nicht blicken lassen wollten.

Herr Zeisel hatte gar keine Zeit. Er hatte zu dem Feste übermorgen noch eine Welt von Geschäften in Rothebühl zu besorgen und hatte überdies gehofft, eine Stunde herauszubringen, um in schlankem Trabe bis nach Buchholz zu reiten, Herrn von Fischbach die Hand zu schütteln, Frau von Fischbach ein Recept zu einer Gänseleber-Pastete zu bringen, das er ihr von dem französischen Koch des Fürsten versprochen, Fräulein Adele Geibels Gedichte zu überreichen, um die sie ihn gebeten, und im Galopp zur rechten Zeit wieder zum Diner zurück zu sein. Aber wenn er überall so lange festgehalten wurde, wie hier, konnte er die süße Hoffnung nur aufgeben.

Es ist unverantwortlich, sagte Herr von Zeisel, und dieser Unsinn! Eine Probe im Costüm in der hellen heißen Sonne, weil sie ohne Wasserplätschern nicht in die rechte Stimmung kommen kann. Wasserplätschern! Die guten Leute müssen verrückt sein.

Herr von Zeisel warf einen verachtungsvollen Blick auf das sechs Fuß im Durchmesser große Sandsteinbecken vor der Laube, in welchem ein kleiner melancholischer Triton aus einer Muschel einen kaum sichtbaren Strahl auf ein halbes Dutzend Goldfischchen herunterrieseln ließ, die regungslos in dem zollhohen Wasser des Beckens standen und ihrem unvermeidlichen Schicksal, von der glühenden Julisonne gar gekocht zu werden, mit Ergebung entgegenzusehen schienen.

Es ist zum Verzweifeln! sagte Herr von Zeisel.

Dasselbe sagte auch Fräulein Elise, als Frau Wiesebrecht ihr die Haken an dem Muschelgürtel, der ihr Costüm abschließen sollte, um eine Hand zu weit angesetzt hatte, nachdem der Gürtel vorher ebensoviel zu eng gewesen war.

Unsere gute Wiesebrecht wird mit jedem Tage unzuverlässiger, sagte die Kanzleiräthin, die in einer nervösen Aufregung war. Meine Geduld ist zu Ende.

Denken Sie, meine nicht? sagte Frau Wiesebrecht, die Scheere, die sie eben ergriffen hatte, um die unglücklichen Haken abermals abzuschneiden, energisch auf den Tisch werfend und von ihrem Stuhl in die Höhe fahrend. Denken Sie, die alte Wiesebrechten hat nichts Anderes zu thun, als hier bei Ihnen Tag für Tag zu flicken und zu sitzen und zu fetzen, während die ganze Stadt auf sie wartet und noch bis übermorgen sechs Kleider zuzuschneiden sind bei Zellers und bei Blumes, die auf Kohlen sitzen, und bei Bäcker Heinz, deren beide Mädchen sich die Augen ausweinen, weil sie nicht fertig werden ohne die alte Wiesebrechten; und das sind doch Kleider, bei denen man weiß, woran man ist, und nicht solches gottloses Zeug, das kein Christenmensch trägt, und lassen Sie es sich gesagt sein, Frau Kanzleirath, daß die alte Wiesebrechten nur für Christenmenschen arbeitet und für Christenmenschen auch noch zuverlässig genug ist, und daß Sie sich in Zukunft Ihren sündhaften Firlefanz allein machen und Nixe oder Naxe spielen können, ich weiß nicht, wie es heißt, aber wenn es Naxe hieße, wäre es nur eben recht, denn so herumzulaufen ist eine Sünde und Schande in der Nacht, geschweige denn am hellen Tage, und sich so vor Mannsleuten sehen zu lassen, wozu ich kein Kind nicht hergeben möchte, und wenn's die alte Durchlaucht zweimal heirathen wollte, was ja doch Alles nur Unsinn und Thu-nur-so ist, wozu ich bis jetzt geschwiegen und gedacht habe: der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht; und das wird das Ende vom Liede sein und dann werden Sie ja wohl an die alte Wiesebrechten denken.

Die erzürnte Dame hatte ihre Sachen mit zitternden Händen in den großen Arbeitsbeutel zusammengerafft und war zur Thür hinaus, bevor Mutter und Tochter von ihrem Schrecken über ein so unerhörtes Betragen sich hinreichend erholen konnten, um auch nur ein Wort herauszubringen. Jetzt brach Fräulein Elise in hysterisches Weinen aus, während die Kanzleiräthin, die eigene Aufregung kräftig bemeisternd, sagte: Die Großen der Erde können sich nicht früh genug an die Undankbarkeit der Menschen gewöhnen. Du mußt auf der Höhe der Situation sein, mein Kind. Sieh mich an, ich bin auf der Höhe der Situation.

Ach Mama, schluchzte Elise, und sie wird nun in der ganzen Stadt herumlaufen und es aller Welt erzählen.

Mag sie, sagte die Kanzleiräthin; einmal muß es ja doch bekannt werden, und es sollte mich wundern, wenn es nicht schon die Meisten wüßten. Und nun, mein Kind, laß uns zu Herrn von Zeisel gehen, der, glaube ich, schon seit einer halben Stunde auf uns wartet.

Ich kann nicht, schluchzte Elise, mit einem Blick in den großen Spiegel, ich sehe wirklich –

Elise, sagte die Kanzleiräthin in strengem Ton, bist Du meine Tochter?

Laß mich wenigstens den Regenmantel umnehmen, sagte Elise.

Und Dir den ganzen Anzug verdrücken? Elise, ich kenne Dich nicht wieder!

Nur bis zur Laube, sagte Elise, die Mädchen stehen Beide am Küchenfenster.

Nun denn, bis zur Laube, sagte die Kanzleiräthin, die Zitternde in einen langen braunen Regenmantel hüllend, über welchen die aufgelösten, mit Schilfblättern durchwebten blonden Haare lang herabfielen.

Endlich! sagte Herr von Zeisel, als er den braunen Regenmantel, über welchen die Kanzleiräthin sorgsam einen großen rothen Regenschirm ausgespannt hielt, den sonnigen Weg heraufkommen sah.

Wir werden uns immer Ihrer Zuvorkommenheit erinnern, sagte die Kanzleiräthin, nachdem sie den Cavalier mit einem gnädigen Kopfnicken begrüßt.

Herr von Zeisel war neuerdings an die Seltsamkeiten der Iffler'schen Damen zu sehr gewöhnt und begnügte sich, diese feierliche Anrede mit einer stummen Verbeugung zu erwiedern, während seine neugierigen Blicke nach der Gestalt im Regenmantel glitten, unter welchem ein Paar rothe, mit Muscheln besetzte Schuhe und die äußersten bauschigen Falten von einem Paar grünseidener türkischer Beinkleider, wie es schien, hervorlauschten, die der Cavalier mit dem Nixencostüm, das er erwartete, nicht recht in Harmonie bringen konnte.

Ich denke, wir gehen gleich an die Probe, sagte er, da ich annehme, daß die Damen mein Urtheil über das ohne Zweifel höchst gelungene Costüm, welches mir der neidische Mantel verhüllt, nicht weiter bedürfen.

Wir glauben das Rechte getroffen zu haben, sagte die Kanzleiräthin. Elise!

Ich halte es nicht für unbedingt nöthig, sagte der gutmüthige Cavalier, der bemerkte, daß Fräulein Elise den Mantel, welchen ihr die Mama von hinten abnehmen wollte, vorn angstvoll zusammenhielt.

Elise! sagte die Kanzleiräthin noch einmal, und in dem Eingang der Laube, welcher als Schwanengrotte gelten sollte, stand die Nixe der Roda, stand Oscar von Zeisels Wiesenblume in einem unglaublichen Anzuge, den man, trotz mancher phantastischen Abweichungen von der stricten Observanz, für türkisch hätte nehmen müssen und Herr von Zeisel auch ohne Zweifel so genommen haben würde, wenn ein krampfhafter Hustenanfall ihn nicht gezwungen hätte, sich blitzschnell nach dem Bassin umzuwenden und den unglücklichen sechs Goldfischen durch ein weißes Taschentuch, das er aus der Brusttasche zog und sich vor das Gesicht drückte, einen tödtlichen Schrecken einzujagen.

Ich bitte um Verzeihung, sagte Herr von Zeisel hinter dem Taschentuch hervor, es wird gleich vorübergehen. O Gott, dieser Husten! Ich bitte um Verzeihung.

Und Herr von Zeisel kehrte sich mit Vorsicht um, zog langsam das Taschentuch fort und zeigte ein Gesicht, welches der Hustenanfall mit einer Farbe bedeckt hatte, die mit dem Roth der Goldfische oder auch dem von Elisens muschelbesetzten Saffianschuhen kühn den Vergleich aushalten konnte.

Ich bitte die Damen nochmals um Verzeihung, sagte Herr von Zeisel. Ganz ausgezeichnet, magnifique, vollendet geschmackvoll, so ganz im Charakter! Durchlaucht wird entzückt sein; aber ich denke, meine Damen, wir beginnen. Ich werde mir erlauben, die allerdurchlauchtigste Person unseres gnädigen Herrn vorzustellen, der eben den schmalen Pfad an der Roda heraufkommt, und bitte Fräulein Elise, aus der Laube, wollte sagen der Grotte, heraus- und vor mich hinzutreten, wenn ich mich auf sechs Schritte ungefähr genähert habe.

Herr von Zeisel entfernte sich ein wenig von der Laube, wobei er abermals mit einem Hustenanfall zu kämpfen schien, und kam dann würdevollen Schrittes auf die Laube zu, aus welcher Elise ihm jetzt entgegentrat.

Etwas schneller, wenn ich bitten darf, sagte Herr von Zeisel.

Ich dächte, schneller wäre eine Verletzung der weiblichen Würde, sagte die Kanzleiräthin.

Wie Sie wollen, sagte Herr von Zeisel; also, darf ich bitten: Welch seltner Glanz –

Fräulein Elise hob beide Arme in der Geberde des betenden Knaben und begann:

»Welch' seltner Glanz bestrahlt mein nasses Haus!«

Feuchtes Haus, wenn ich bitten darf, sagte Herr von Zeisel.

Das Wasser ist naß und nicht feucht, sagte die Kanzleiräthin.

Herr von Zeisel verbeugte sich; Elise fuhr fort:

»Sind es des goldnen Mondes Silbersterne?«

Trauten Mondes! mit Ihrer gütigen Erlaubniß, sagte Herr von Zeisel. Gold und Silber würde sich, fürchte ich, nicht gut in einem und demselben Verse ausnehmen.

Wir finden »goldnen Mondes« poetischer, sagte Elise.

Herr von Zeisel verbeugte sich; Elise fuhr fort!

»Und in den stillen Lüften welch' Gebraus!
Ist es der Wälder Rauschen aus der Ferne?
Nein, Wälderrauschen nicht und Mondenstrahl
Sie lockten mich empor die glatten Stufen:
Die Lichter sind es aus des Festes Saal,
Und dankerfüllter Menschen Jubelrufen.«

Sehr schön! sagte Herr von Zeisel, und meinte seine Verse, nicht Elisens Vortrag, der ihm entsetzlich theatralisch und übertrieben vorkam.

Wie müßte das aus Adelens Munde klingen! sprach er bei sich, während Elise weiter declamirte:

»Ich sollte fern sein, die Du Dir erwählt –«

Verzeihen Sie, sagte Herr von Zeisel: »die Dein Stamm erwählt.«

Wir finden »die Du Dir erwählt« unendlich sinniger, sagte die Kanzleiräthin.

Ohne Zweifel, sagte der Cavalier, nur daß der folgende Vers lautet: »Die starken Wurzeln ewig frisch zu tränken,« wo sich doch »Wurzeln« offenbar auf den »Stamm« bezieht, den ich gewissermaßen aus den Wassern der Roda herauswachsen lasse, während bei »die Du Dir« »Du« doch offenbar Durchlaucht selbst sein würde und »die starken Wurzeln« – nein, meine Damen, ich muß wirklich bitten: »die Dein Stamm erwählt.«

Herr von Zeisel, sagte die Kanzleiräthin, das ist eine Frage, welche, glaube ich, nur das Herz einer Mutter entscheiden kann.

Ich sollte doch meinen, sagte Herr von Zeisel, daß die Logik auch etwas mitzusprechen hätte; ja, und auch das Ohr. »Die Du Dir« klingt gar nicht besonders; für mein Ohr wenigstens.

Herr von Zeisel, sagte die Kanzleiräthin, wir danken Ihnen für Ihre Aufrichtigkeit, die wir Ihnen übrigens nicht vergessen werden, aber entschuldigen Sie die Bemerkung: es kommt schließlich wohl weniger darauf an, wie es Ihnen im Ohr klingt. Für unser mütterliches Herz ist »die Du Dir« Sphärenmusik, und ich kenne noch ein anderes Ohr, dem die Worte nicht minder himmlisch lauten werden. »Die Du Dir erwählt« heißt es und dabei bleibt es, und ich bitte nun fortzufahren.

Und ich, meine Damen, rief Herr von Zeisel, bitte, die Probe gefälligst ohne mich zu Ende bringen zu wollen. Die Zeit ist mir gerade heute Morgen ganz außerordentlich karg zugemessen, und ich muß fürchten, daß über der Vergleichung der Veränderungen, mit welchen die werthen Damen meine bescheidenen Verse beehrt haben, der Abend herankommen würde. Frau Kanzleirath, mein gnädigstes Fräulein – ich habe die Ehre, mich Ihnen gehorsamst zu empfehlen.

Herr von Zeisel faltete sein Manuscript zusammen, machte seine große Verbeugung und schritt den Gang hinab, ohne nur einen Blick nach den verlassenen Damen zurückzuwerfen, von denen die ältere, beide Hände in die Seite stemmend, mit zornigen Augen dem Frevler nachschaute, während die jüngere in die Laube zurückschwankte und sich dort auf die Bank sinken ließ.

Sie werden es bereuen! rief die Kanzleiräthin mit lauter Stimme.

Ach, Mama, ich glaube, es kommt noch Alles anders! schluchzte Elise.

Weil Du nicht auf der Höhe der Situation bist, sagte die Kanzleiräthin.

Mein Gott, der Papa! sagte Elise. Siehst Du, daß ich Recht hatte!

Was ist Dir, Mann? sagte die Kanzleiräthin.

Der Kanzleirath war, vor wenigen Minuten vom Schloß kommend, durch die Hinterpforte in seinen Garten getreten und hatte zuerst, als er die Stimmen hörte, sich wieder aus dem Staube machen wollen, war dann aber doch hinter den Hecken näher geschlichen und so Zeuge der letzten Scene zwischen seinen Damen und dem Cavalier geworden. Jetzt, nachdem der Letztere sich entfernt und er die Damen in solcher Aufregung sah, hielt er den Augenblick für besonders geeignet, seine Hiobspost anzubringen.

Und da saß er nun auf der Bank neben seiner Tochter, sich mit dem rothseidenen Taschentuch Kühlung zuwehend, deren sein erhitztes Gesicht in der That sehr zu bedürfen schien.

Was ist Dir, Mann? rief die Kanzleiräthin noch einmal und schüttelte ihren Gatten derb am Arm.

Elise hat Recht gehabt, murmelte er. Ich komme eben von ihm; der Heirathscontract ist fertig; die Schenkungsurkunde über die Tyrklitzer Güter ist fertig; wir sind betrogen, schändlich betrogen. Die für den Namen leer gelassenen Stellen hat er jetzt mit eigener Hand ausgefüllt; er denkt gar nicht daran, Elise zu heirathen. Er will sie heirathen!

O, du gerechter Gott! kreischte Elise.

Es giebt keinen gerechten Gott! rief der Kanzleirath pathetisch.

Aber dumme Menschen giebt es! rief die Kanzleiräthin, indem sie ihren Gatten der Abwechslung halber jetzt mit beiden Händen an dem Kragen faßte und bei jedem Wort mehr oder weniger derb schüttelte. Dumme Menschen giebt es, die niemals hören, was ihre Frauen sagen. Du Unglücksmann, der uns mit seiner Dummheit noch zum Kinderspott machen wird! Habe ich Dich nicht gewarnt und beschworen an dem Abend, als Zeisel und Horst zum letzten Male bei uns waren: sei vorsichtig, Anton, habe ich gesagt, es wird wieder einmal eine von Deinen Einbildungen sein; Du wirst Dich blamiren! Aber Du Unglücksmensch mußtest es ja natürlich besser wissen. Nun ist Horst über alle Berge, mit Zeisel sind wir für immer auseinander, Durchlaucht heirathet die Portiertochter, und das Alles verdanken wir Dir, Du Barbar, Du Rabenvater!

Unser armes Kind! murmelte der halberstickte Kanzleirath. Sie stirbt.

Laß sie sterben! rief die Kanzleiräthin. Das überlebt sie doch nicht.

Ja, laßt mich sterben! rief Elise, die plötzlich aufsprang; das überlebe ich nicht.

Sie wird sich ertränken! rief der Kanzleirath, als Elise ein paar verzweifelte Schritte machte, in der augenscheinlichen Absicht, wie sie war, sich zu den sechs Goldfischen hinunter auf den Grund des Bassins zu stürzen; aber in der Thür der Laube mit einem gellenden Schrei umkehrte und der nacheilenden Mutter jetzt alles Ernstes ohnmächtig in die Arme fiel.

Mein Gott, was ist das? fragte die Generalin, welche soeben in Begleitung des Geheimraths angekommen und von den schadenfrohen Dienstmädchen unmittelbar in die Laube geführt war.

Das arme Kind! sagte der Geheimrath. Die Aufregung einer Probe zum Geburtstag Seiner Durchlaucht, wie es scheint, dazu die Hitze; wir werden sie in's Haus schaffen müssen.

Und man geleitete Elise, die allmälig mit Hülfe des Riechfläschchens der Generalin und einiger Hände warmen Wassers aus dem Bassin wieder zu sich gekommen war, in's Haus, wo sie von dem Geheimrath und ihrer Mutter gepflegt wurde, während die Generalin mit dem bekümmerten Vater die kühlere Veranda auf- und niederschritt in eifrigem Gespräch über verschiedene Dinge, welche für das gräflich-fürstliche Gesammthaus Roda im Allgemeinen und für die Zukunft des Kanzleirath Iffler im Besonderen von der äußersten Wichtigkeit waren.

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