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Aller Praktik Grossmutter

Johann Fischart: Aller Praktik Grossmutter - Kapitel 14
Quellenangabe
typesatire
booktitleAller Praktik Grossmutter
authorJohann Fischart
year1876
firstpub1572
publisherMax Niemeyer
addressHalle
titleAller Praktik Grossmutter
pages32
created20100130
sendergerd.bouillon@t-online.de
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IM Aprillen brilt der Ochß weit, weil jn die Sonn reut. Vnd ist der Gauch Monat, dann da lassen sich die Gaeuch hoeren vnnd ehren. Wer nicht halten kan der soll lassen. Jederman huet sich vor grosser kranckheyt, dann sie ist fast vngesund, den todten würd gůt koepffen sein. Der Reitend würd leichter vortkommen dan der fůßgehend. Auff Kirchweihen soll woll mancher den Gauch im pfeffer essen. Wer ander leüt schwertzt, ist darumb nit weiß. Ein dürrer Aprill, ist nicht der bauren will, sonder der Prillenregen, ist jn gelegen. Am morgen kuel im Aprill, macht schlaffen vil vnd still. Ostern ist nie on staub vnd laub.

4. Das vierd New würd an tag Heintz lappenschedels, zwoelff hanenschritt hinder der holtzmuel, da der fridel die hosen schmiert, der Mon im singfinger zeichen, vnnd hat jnnen die oberst krüpff, würd gůt lassen am lincken ohrlaepplein für den Narrenstich auff dem beschneidstůl, ist gůt baden die zungen ins Kellers loch.

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