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Charles Swinburne: Algernon - Kapitel 5
Quellenangabe
authorCharles Swinburne
titleAlgernon
publisherAlexander Duncker Verlag
year1912
printrunZweite Auflage
translatorOtto Hauser
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20171008
projectid7fc348c1
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In San Lorenzo
auf Michelangelos »Schlafende Nacht«

Schlafende Nacht, wachst du nun auf? und spricht
Vom Tag nicht schon dir Dämmerung ins Ohr?
Bist du auch Stein und Schlaf, du mußt empor,
Wenn es vom Himmel ruft:    Es werde Licht!

Du weißt, dich nicht zu wecken war uns Pflicht,
Schwand nicht der alte Schmerz, die Schmach zuvor.
Die Ruhe war dein Recht; darum beschwor,
So lang sie herrschte, unser Ruf dich nicht.

Ein Segen war, der dir beschert allein,
Das Glück, zu schlafen hier und Stein zu sein.
Ja, deinetwegen schwiegen wir bis nun.

Du lebst, wir wußten's; trotzdem ließen wir
Nichtsehns, Nichtfühlens hohe Wohltat dir –
Doch läßt dein Engel dich auch jetzt noch ruhn?

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