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18 Gedichte

Guido Zernatto: 18 Gedichte - Kapitel 3
Quellenangabe
typepoem
authorGuido Zernatto
title18 Gedichte
booktitle... kündet laut die Zeit
publisherStiasny Verlag
editorHans Brunmayr
year1961
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20141019
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Der Bauer

Er teilt das Brot dem hungrigen Gesinde,
Es ist sein Leib, von Urzeit her.
Ihm fließt der Most aus bauchigem Gebinde,
Es ist sein Blut, vermächtnisschwer.

Und Gott, der seine Felder hütet,
Ist ihm so nah, daß er sein Wort versteht,
Wenn er in Hagelschauern schrecklich wütet,
Wenn er in Sonne über Felder geht.

Im harten Bogen zwischen Sarg und Werden
Ist er als Sehne ewig eingespannt
Und die Jahrhunderte sind seine Herden
Und alles Künftige sein Ackerland.

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