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Max Ring

Ring, Max

Max Ring

Geboren am 4.8.1817 in Zauditz/Schlesien; gestorben am 28.3.1901 in Berlin.

Der Sohn eines oberschlesischen Gutsbeamten studierte ab 1836 in Breslau und Berlin Medizin; nach Promotion und Staatsexamen (1840) ließ er sich in Gleiwitz nieder. Nach 1845 erlebte er die Not und die sozialen Konflikte auf dem Land aus nächster Nähe; eine sozialkritische Schrift über die Ursachen und den Verlauf der schlesischen Hungertyphus-Epidemie wurde von der Zensur unterdrückt. Während der Revolution war er antisemitischen Verfolgungen ausgesetzt. Er verlegte die Praxis nach Breslau, kehrte 1850 nach Berlin zurück und wurde ständiger Mitarbeiter der »Gartenlaube« und Theaterkritiker der »Vossischen Zeitung«. Freundschaften verbanden ihn mit Varnhagen und Mügge sowie mit zahlreichen Mitgliedern des literarischen Vereins »Der Tunnel über der Spree«.

Quelle: Killy Literaturlexikon


Werke u.a.

  • 1849 Berlin und Breslau 1847-1849 (Erzählungen)
  • 1857 John Milton und seine Zeit (Roman)
  • 1870 In der Schweiz (Reiseberichte)
  • 1872 Lose Vögel (Erzählungen)
  • 1883 Die deutsche Kaiserstadt Berlin und ihre Umgebung
  • 1898 Erinnerungen

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