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Ludwig Anzengruber

Anzengruber, Ludwig

Ludwig Anzengruber

Anzengruber wurde am 29.11.1839 in Wien geboren, er stammte aus oberösterreichischem Bauerngeschlecht. Zuerst besuchte er die Realschule, er mußte sie aber wegen Geldmangels vorzeitig verlassen. Dann begann er eine Buchhandelslehre. Von 1860-1868 war Anzengruber Schauspieler bei verschiedenen Wandergruppen, mit denen er die Provinztheater bereiste. Sein Stück "Der Pfarrer von Kirchfeld" machte ihn berühmt.

Später war Anzengruber Theaterdichter am "Theater an der Wien" und danach am Volkstheater. Er starb am 10.12.1889 in Wien.


Werke u.a.

  • 1871 Der Pfarrer von Kirchfeld
  • 1871 Der Meineidbauer
  • 1872 Die Kreuzelschreiber
  • 1873 Die Tochter des Wucherers
  • 1874 Der Gwissenswurm
  • 1877 Der Schandfleck
  • 1878 Das vierte Gebot
  • 1885 Der Sternsteinhof

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Ludwig Anzengruber
Der Sternsteinhof
Eine Dorfgeschichte

ISBN 9783865117212
Taschenbuch
222 Seiten
€12,99
Erschienen 2018

Schauplatz dieses Romans ist die Berglandschaft Oberösterreichs. Die junge Tagelöhnerin Leni lebt mit ihrer verwitweten Mutter in Armut. Sie wird vom Heiligenschnitzer Muckerl umworben, aber für sie steht fest, daß sie einmal zu »denen da oben« vom reichen Sternsteinhof gehören will. So bändelt sie mit Toni, dem Sohn des Großbauern an, aber Toni ist bereits mit einer anderen verlobt. Dennoch läßt er sich mit Leni ein und gibt ihr ein schriftliches Heiratsversprechen. Doch der Sternsteinhofbauer bleibt hart, als die schwangere Leni auf Einlösung pocht. Er schickt seinen verliebten Sohn zum Militär und droht ihm sogar mit Enterbung, sollte er die hergelaufene Tagelöhnerin zur Frau nehmen. Toni gehorcht dem Vater und heiratet seine Verlobte, Leni nimmt den Muckerl, um nicht als ledige Mutter dazustehen. Doch dann kommt ihre Chance, doch noch Bäurin auf dem Sternsteinhof zu werden.

Dieser Roman ist alles andere als bonbonfarbener Heimatkitsch. Erschienen 1885 schildert er realistisch das harte Leben der Bauern und Landarbeiter in Oberösterreich und die soziale Ungerechtigkeit dieser Zeit. Die Dialoge wurden zum größten Teil im Landesdialekt geschrieben.










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