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Zwanzig Jahre nachher

Alexandre Dumas (der Ältere): Zwanzig Jahre nachher - Kapitel 46
Quellenangabe
typefiction
authorAlexander Dumas
titleZwanzig Jahre nachher
publisherZenith-Verlag Erich Stolpe
year1927
translatorGeorg Carl Lehmann
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060530
projectid9776de94
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Das Losungswort

Als Mordaunt vor dem Hause ankam, sah er d'Artagnan an der Schwelle und die Soldaten hie und da auf dem Rasen des Gartens liegen. »Holla!« rief er mit einer von der Eile seines Rittes verdumpften Stimme, »sind die Gefangenen doch hier?« »Ja, mein Herr,« entgegnete der Sergeant, während er rasch aufstand, wie seine Mannschaft, welche gleich ihm die Hand an den Hut legte. »Gut, vier Mann, um sie festzunehmen, und allsogleich nach meiner Wohnung zu führen.« Vier Mann schickten sich dazu an. »Was? –« fragte d'Artagnan mit jener schelmischen Miene, welche unsere Leser schon öfter an ihm bemerken mußten, seit sie ihn kennen; »was ist's, wann es beliebt?« »Mein Herr,« versetzte Mordaunt, »ich habe vier Mann den Befehl gegeben, die Gefangenen festzunehmen, die wir heute früh gemacht haben, um sie in meine Wohnung zu bringen.« »Weshalb denn?« fragte d'Artagnan. »Vergebt meine Neugierde; doch Ihr begreift wohl, daß ich hierüber zufriedengestellt sein will.« »Weil jetzt die Gefangenen mir gehören,« erwiderte Mordaunt hochtrabend, »und ich nach meinem Belieben über sie verfügen kann.« »Erlaubt, mein junger Herr, erlaubt,« versetzte d'Artagnan, »mich dünkt, Ihr seid im Irrtume; die Gefangenen gehören gewöhnlich denjenigen, die sie gefangen haben, und nicht denen, die bei unserer Gefangennehmung bloß Zuschauer waren; Ihr konntet wohl Lord Winter gefangennehmen, der Euer Oheim war, wie man mir gesagt hat; Ihr habt es vorgezogen, ihn zu töten, ganz wohl; wir, ich und Herr du Vallon, konnten diese zwei Edelleute töten, wir zogen es aber vor, sie gefangen zu nehmen; jeder nach seinem Geschmack.« Mordaunts Lippen wurden weiß. D'Artagnan fühlte, die Sache würde sich bald verschlimmern, und fing an, den Marsch der Garden an der Türe zu trommeln. Bei dem ersten Takt trat Porthos hervor, und stellte sich an die andere Seite der Türe, deren Schwelle er mit den Füßen und deren First er mit der Stirne berührte. Diese Bewegung entging Mordaunt nicht, und er sprach mit einem Ingrimme, der sichtlich zu werden anfing: »Mein Herr, Ihr werdet einen fruchtlosen Widerstand leisten; diese Gefangenen sind mir soeben von dem kommandierenden General, meinem hohen Gönner, von Herrn Oliver Cromwell, zuerkannt worden.« Von diesen Worten wurde d'Artagnan wie von einem Donner gerührt. Das Blut stieg ihm in den Kopf, eine Wolke umhüllte seine Augen, er begriff die entsetzliche Hoffnung des jungen Mannes, und so senkte er die Hand mit einer instinktartigen Bewegung auf den Griff seines Schwertes nieder. Was Porthos betrifft, so blickte er auf d'Artagnan, um zu erfahren, was er zu tun habe, und um seine Bewegungen nach den seinigen einzurichten. D'Artagnan war von diesem Blicke Porthos' mehr beunruhigt als beruhigt, und er machte sich Vorwürfe darüber, daß er Porthos' wilde Kraft bei einer Angelegenheit zu Hilfe rief, von der ihm schien, daß er sie mehr mit List durchführen müsse. »Ha!« rief d'Artagnan nun mit einer tiefen Verbeugung, warum sagtet Ihr das nicht gleich anfangs, Herr Mordaunt? Wie, Ihr kommt im Namen des Herrn Oliver Cromwell, des berühmtesten Feldherrn der Gegenwart?« »Ich komme von ihm, mein Herr,« antwortete Mordaunt, während er abstieg und sein Pferd einem Soldaten zu halten gab, »ich bin im Augenblick bei ihm gewesen.« »Warum habt Ihr es nicht allsogleich gesagt?« fragte d'Artagnan. »Ganz England gehört Herrn Cromwell an, und indem Ihr in seinem Namen die Gefangenen begehrt, so füge ich mich; nehmt sie also, mein Herr, sie sind Euer.« Mordaunt setzte den Fuß auf die erste Stufe der Türe, nahm den Hut zur Hand, und schickte sich an, zwischen den beiden Freunden durchzugehen, während er seinen vier Mann zuwinkte, ihm zu folgen. »Doch vergebt,« sprach d'Artagnan mit dem freundlichsten Lächeln, während er die Hand auf die Schulter des jungen Mannes legte, »wenn der berühmte General Cromwell über unsere Gefangenen verfügt hat, so gab er Euch über diese Schenkung etwas Schriftliches.« Mordaunt hielt auf einmal an. »Er gab Euch für mich ein Briefchen oder irgendeinen Zettel, worin bestätigt wird, daß Ihr in seinem Namen kommt. Vertraut mir also gefälligst diesen Zettel an, damit ich wenigstens durch einen Vorwand die Überlieferung meiner Landsleute rechtfertigen könne. Wiewohl ich außerdem überzeugt bin, der General Oliver Cromwell wolle ihnen nichts Böses zufügen, so werdet Ihr doch einsehen, daß das einen üblen Eindruck hervorbrächte.« Mordaunt fühlte den Stich, trat zurück und schleuderte einen grimmigen Blick auf d'Artagnan; allein dieser antwortete mit der gefälligsten und freundlichsten Miene, die je ein Antlitz erheitert hat. »Ihr tut mir die Beleidigung an, mein Herr,« sagte Mordaunt, »an meinen Worten zu zweifeln?« »Ich?« entgegnete d'Artagnan, »ich an dem zweifeln, was Ihr da sagt? Gott soll mich bewahren, lieber Herr Mordaunt; im Gegenteil, ich halte Euch für einen würdigen und ausgemachten Edelmann. Und dann, wollt Ihr, daß ich offen mit Euch spreche?« fuhr d'Artagnan mit seiner offenherzigen Miene fort. »Redet, mein Herr,« versetzte Mordaunt. »Herr du Vallon hier ist reich, er hat vierzigtausend Livres Einkünfte, darum hält er nicht auf Geld, ich spreche somit nicht für ihn, sondern für mich.« »Weiter, mein Herr.« »Nun, ich bin nicht reich, das ist in der Gascogne keine Schande, mein Herr, da es dort niemand ist, und Heinrich IV., welcher glorwürdigen Andenkens König der Gascogner war, wie Se. Majestät Philipp IV. König von ganz Spanien ist, hatte nie einen Pfennig in seiner Tasche.« »Kommt zu Ende, mein Herr,« sprach Mordaunt, «ich sehe schon, wo Ihr hinaus wollet, und ist es das, was ich glaube, das Euch zurückhält, so kann man diese Schwierigkeit wohl beseitigen.« »Ach, ich wußte ja,« versetzte d'Artagnan, »daß Ihr ein Mann von Verstand seid. Nun wohlan! da wetzt mich der Sattel, wie wir Franzosen sagen. Ich bin nichts weiter, als Offizier, der sich durch seine Verdienste emporgearbeitet hat. Ich besitze nichts, als das, was mir mein gutes Schwert einträgt, nämlich mehr Hiebe, als Banknoten; da ich aber heute früh zwei Franzosen gefangen nahm, die mir von guter Abkunft scheinen, kurz, zwei Ritter des Hosenband-Ordens, so dachte ich, mein Glück ist gemacht. Ich sage zwei Ritter, denn Herr du Vallon, der reich ist, überläßt mir bei einer solchen Gelegenheit stets seine Gefangenen.« Mordaunt, der durch die beredte Gutmütigkeit d'Artagnans ganz verblendet ward, lächelte wie einer, der vollkommen die ihm angegebenen Gründe begriff, und antwortete freundlich: »Ihr werdet den unterfertigten Befehl allsogleich bekommen, und damit noch zweitausend Pistolen, jedoch, mein Herr, laßt mich diese Herren inzwischen fortführen.« »Nein,« erwiderte d'Artaynan, »was ist Euch an einer Verzögerung von einer halben Stunde gelegen? Ich bin ein Mann, der Ordnung liebt, lieber Herr; laßt uns die Sache in Ordnung abtun.« »Jedoch, mein Herr, ich könnte Euch zwingen, da ich hier zu befehlen habe,« versetzte Mordaunt. »Ja, mein Herr,« entgegnete d'Artagnan, auf gefällige Weise lächelnd, »obwohl wir, ich und Herr du Vallon, die Ehre hatten, in Eurer Gesellschaft zu reisen, so sieht man doch, daß Ihr uns noch nicht kennet. Wir sind Edelleute, wir sind Franzosen, wir beide sind imstande, Euch und Eure acht Mann in die Pfanne zu hauen; also bei Gott, Herr Mordaunt, seid nicht eigensinnig, denn wenn man eigensinnig ist, so bin ich's gleichfalls, und werde dann furchtbar wildmutig. Sodann Herr du Vallon hier,« fuhr d'Artagnan fort, »der in diesem Falle noch viel hartnäckiger und trotziger ist, als ich, ohne in Anschlag zu bringen, daß wir Abgeordnete des Herrn Kardinals Mazarin sind, der den König von Frankreich vertritt; es geht nun daraus hervor, daß wir den König und den Kardinal vertreten, und somit in unserer Eigenschaft als Botschafter unverletzbar sind, ein Umstand, welchen Herr Oliver Cromwell, der gewiß eben so sehr ein großer Staatsmann wie ein großer General ist, vollkommen begreifen wird. Verlangt also von ihm den schriftlichen Befehl, denn was soll Euch das kosten, lieber Herr Mordaunt?«

»Ja, den schriftlichen Befehl,« versetzte Porthos, der in d'Artagnans Absichten einzugehen anfing; »man fordert von Euch nichts weiter.« Mordaunt beschloß, nicht bloß den Befehl, sondern auch noch die zweitausend Pistolen zu holen, den Preis nämlich, zu dem er selbst die zwei Gefangenen geschätzt hatte. Mordaunt schwang sich nun wieder auf das Pferd, empfahl dem Sergeanten, gute Wache zu halten, wandte sich um und sprengte von hinnen. »Gut,« sprach d'Artagnan, »eine Viertelstunde, um nach dem Gezelte zu kommen, eine Viertelstunde, um zurückzukehren, das ist mehr, als wir bedürfen.« Dann wandte er sich wieder zu Porthos, ohne daß sein Gesicht die geringste Gemütsbewegung kundgab, so daß die, welche ihn belauschten, glauben konnten, er setze dieselbe Unterredung fort, und indem er ihm fest in das Gesicht blickte, sprach er zu ihm: »Freund Porthos, höret wohl auf mich. Redet fürs erste nicht eine Silbe mit unseren Freunden von dem, was Ihr eben gehört habt, sie brauchen den Dienst, welchen wir ihnen erweisen, nicht zu kennen.«

»Wohl,« versetzte Porthos, »ich verstehe.«

»Geht von hier weg in den Stall, dort findet Ihr Mousqueton, sattelt die Pferde, steckt die Pistolen in die Halftern, führt sie heraus auf die Straße, dort, daß man nur aufzusitzen braucht; das übrige betrifft dann mich.« Porthos tat nicht den geringsten Einspruch und folgte mit der großen Zuversicht, die er zu seinem Freunde hegte. »Ich gehe,« sprach er; »soll ich aber in das Zimmer treten, worin sich diese Herren befinden?«

»Nein, es ist nicht nötig.«

»Nun, so seid so gefällig und steckt die Börse ein, welche ich auf dem Kamine liegen ließ.«

»Seid ruhig.« Porthos schritt nun in seiner ruhigen und gelassenen Haltung nach dem Stalle, und ging mitten durch die Soldaten, welche, ob er auch Franzose war, nicht umhin konnten, seine hohe Gestalt und seine kräftigen Glieder zu bewundern. An der Straßenecke begegnete er Mousqueton, und nahm ihn mit. D'Artagnan pfiff nun eine kleine Arie, die er bei Porthos' Fortgehen angefangen hatte, und kehrte in das Zimmer zurück. »Lieber Athos,« sprach er, »ich habe über Eure Gründe nachgedacht, und sie haben mich überzeugt: ich bedauere wahrlich, daß ich an dieser Angelegenheit teilhabe. Wie Ihr gesagt habt, so ist Mazarin geizig: Ich bin somit entschlossen, mit Euch zu fliehen, haltet Euch ohne alle Bedenklichkeit bereit, Eure Schwerter stehen dort im Winkel, vergesset sie nicht, das ist ein Werkzeug, das uns unter den gegenwärtigen Umständen sehr ersprießlich sein wird; das gemahnt mich an Porthos' Börse: wohl, da liegt sie.« Und d'Artagnan steckte die Börse in seine Tasche, die beiden Freunde sahen ihm verwunderungsvoll zu. »Nun,« fragte d'Artagnan, »was gibt es denn da zu verwundern? Ich war blind, Athos ließ mich sehen, das ist alles. Kommt hierher.« Die zwei Freunde traten zu ihm. »Seht Ihr dort die Straße,« sagte d'Artagnan, »dort werden die Pferde sein; Ihr geht da durch die Türe hinaus, wendet Euch links, schwingt Euch in den Sattel, und alles wird unbekümmert sein. Besorget Such um nichts, sondern horcht genau auf das Losungswort, und dieses wird sein 'Jesus, mein Herr!'«

»Doch werdet Ihr auf Euer Wort kommen, d'Artagnan?« fragte Athos. »Ich schwöre es bei Gott.«

»So ist es abgemacht,« versetzte Aramis. »Bei dem Rufe: Jesus, mein Herr! verlassen wir das Zimmer, werfen alles nieder, was sich uns widersetzt, eilen zu unseren Pferden, sitzen auf und sprengen fort. Nicht so?«

»Vollkommen.«

»Hört, Aramis,« sprach Athos, »ich sagte es immer, daß d'Artagnan der Beste von uns allen ist.«

»Gut!« rief d'Artagnan, »das sind Komplimente, ich gehe. Gott befohlen.«

»Und Ihr entflieht mit uns, nicht wahr?«

»Das will ich meinen; vergesset nicht das Losungswort: Jesus, mein Herr!« D'Artagnan berief den Sergeanten. »Lieber Herr,« sprach er zu ihm, »der General Cromwell ließ mich durch Herrn Mordaunt rufen; ich bitte, wachet gut über die Gefangenen.« Der Sergeant machte ein Zeichen, daß er nicht französisch verstehe. D'Artagnan versuchte, ihm nun das durch Gebärden begreiflich zu machen, was er durch Worte nicht begriffen hatte. Der Sergeant winkte, daß es gut sei. Sonach ging d'Artagnan in die Ställe und fand die fünf Pferde gesattelt, das seinige so gut wie die anderen. »Nehmt nun jeder ein Pferd zur Hand,« sprach er zu Porthos und Mousqueton, »und wendet Euch links hin, damit Euch Athos und Aramis vom Fenster aus gut sehen.«

»Sie werden also kommen?« fragte Porthos. »Im Augenblicke.«

»Habt Ihr auch meine Börse nicht vergessen?«

»Nein, seid unbekümmert.«

»Wohl!« Porthos und Mousqueton verfügten sich an ihren Posten, während jeder ein Pferd an der Hand nachzog. Als nun d'Artagnan allein war, schlug er Feuer, zündete ein etwa zwei Linsen großes Stück Schwamm an, stieg zu Pferde und hielt der Türe gegenüber mitten unter den Soldaten an. Hier steckte er dem Tiere, indem er es mit der Hand streichelte, jenes kleine Stück glühenden Schwammes in das Ohr. Man mußte ein vortrefflicher Reiter sein wie d'Artagnan, um ein solches Mittel zu wagen, denn das Tier empfand noch kaum den glimmenden Brand, so erhob es ein schmerzvolles Wiehern, bäumte sich und sprang, als wäre es toll geworden. Die Soldaten, die es zu zermalmen drohte, liefen schnell davon. »Zu Hilfe! zu Hilfe!« schrie d'Artagnan, »haltet mein Pferd, es hat den Koller, haltet mein Pferd!« Und wirklich schien ihm augenblicklich das Blut aus den Augen zu dringen, und es wurde weiß von Schaum. »Zu Hilfe!« schrie d'Artagnan ununterbrochen; die Soldaten wagten aber nicht, ihm beizustehen. »Zu Hilfe! wollt Ihr mich denn umkommen lassen? – Jesus, mein Herr!« D'Artagnan hatte diesen Ruf kaum ausgesprochen, so ging die Türe auf, und Athos und Aramis, das Schwert in der Hand, stürzten hervor. Dank der List d'Artagnans war frei der Weg. »Die Gefangenen entfliehen! die Gefangenen entfliehen!« schrie der Sergeant. »Halt! halt!« rief d'Artagnan und ließ seinem Pferde die Zügel schießen, wonach es ein paar Mann niederrannte und fortsprengte. »Stop! stop!« liefen die Soldaten und eilten zu ihren Waffen. Allein, die Gefangenen saßen schon im Sattel, und so verloren sie keine Zeit mehr, sondern sprengten dem nächsten Tore zu. Mitten in der Straße erblickten sie Grimaud und Blaifois, welche zurückkehrten und ihre Herren aufsuchten. Athos verständigte sich durch einen Wink mit Grimaud, der sich sogleich der kleinen Schar anschloß, die einem Wirbelwinde glich, und durch den Zuruf d'Artagnans, der hinterher kam, noch mehr angestachelt wurde. Sie sprengten wie Gespenster durch die Tore, ohne daß es den Wachen nur einfiel, sie aufzuhalten, und waren alsbald im Freien. Mittlerweile riefen die Soldaten noch immer: »Stop! Stop!« und der Sergeant, der nun zu merken anfing, daß er überlistet worden sei, riß sich die Haare aus. Inzwischen sah man einen Reiter herankommen mit einem Papiere in der Hand. Das war Mordaunt, der mit dem Befehle zurückkam. »Die Gefangenen!« rief er, indem er vom Pferde sprang. Der Sergeant vermochte nicht zu antworten, er zeigte nach der offenen Türe und dem leeren Zimmer hin. Mordaunt stürzte nach den Stufen, erriet alles, und mit einem Schrei, als hätte man ihm die Eingeweide zerrissen, sank er ohnmächtig auf den Stein nieder.

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