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Zünd Lichter an

Hilda Bergmann: Zünd Lichter an - Kapitel 38
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleZünd Lichter an
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Die alten Mütter

Weiß sind sie von Haar und Antlitz und zart
geädert an Schläfe und Hand.
Sie wissen um eine lange Fahrt
durch dorniges Lebensland.

Nachts liegen sie viele Stunden wach
und denken an altes Glück.
Sehnsüchtig schaun sie den Jungen nach,
doch die schaun niemals zurück.

So spinnen sie sich in ihr Einsamsein
wie eine Raupe ins Puppenkleid
und werden gebrechlich, müde und klein
und gehen still aus der Zeit

und ein verlorenes Lächeln steht
ein Flämmchen im stillen Gesicht.
Ihr, die ihr so eilig vorübergeht,
vergesset die Mütter nicht.

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