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Zünd Lichter an

Hilda Bergmann: Zünd Lichter an - Kapitel 31
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleZünd Lichter an
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Entliehenes Licht

Wie der gelbe Mondkelch von entliehener
Sonnenstrahlung gebend überfließt!
Wie er, der Vasall, Trabant und Diener,
unsre Nacht mit Helle übergießt!
Pappeln schauern liebend ihm entgegen
steil und dunkellodernden Gesichts,
Beterinnen um den Abendsegen
seines stillen, mildverklärten Lichts.

Bruder ohne eigne Kraft zu glühen,
Ball, der stetig um die Sonne rollt,
wie doch fängst du nächtlich an zu blühen,
wenn sie dich beschenkt mit ihrem Gold!
Kreisen wir nicht beide um die Quelle?
Warten wir nicht beide, ich und du,
dass von ferneher die Gnadenwelle
ewiges Lichtes an uns Wunder tu'?

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