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Zünd Lichter an

Hilda Bergmann: Zünd Lichter an - Kapitel 23
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleZünd Lichter an
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Volk

Du mit den harten Arbeitshänden, Volk,
das seit der Urzeit Adams Fall gebüßt,
den Boden umgrub, fromme Tiere molk,
die karge Ernte heimste, sei gegrüßt.

Aus unverbrauchter Erde steigt dir Saft
gleichwie dem Baum, wenn Frühlingsstürme wehn.
Du bis die Wurzel an der Menschheit Schaft
und nach dem Niedergang das Auferstehn.

Du weißt nicht, demutvoller Unterbau,
wie jeder Turm auf deinen Schultern ruht.
Aus deiner Mühsal wächst die freie Schau
und jede Kuppel blüht aus deinem Blut.

Du mit den harten Arbeitshänden, Volk,
so heut ich ernte, hast du einst gesät.
Der Ahne pflügte und die Ahnin molk.
Der Enkel dankt im Werk und im Gebet.

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