Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Wilhelm Busch >

Zu guter Letzt

Wilhelm Busch: Zu guter Letzt - Kapitel 69
Quellenangabe
titleZu guter Letzt
authorWilhelm busch
typepoem
senderpom@imsd.uni-mainz.de (Klaus Pommerening)
modified20171101
Schließen

Navigation:

Scheu und treu

        Er liebte sie in aller Stille,
Bescheiden, schüchtern und von fern
Schielt er ihr nach durch seine Brille
Und hat sie doch so schrecklich gern.

Ein Mücklein, welches an der Nase
des schönen Kindes saugend saß,
Ertränkte sich in seinem Glase.
Es schmeckt' ihm fast wie Ananas.

Sie hatte Haare wie 'ne Puppe,
So unvergleichlich blond und kraus.
Einst fand er eines in der Suppe
Und zog es hochbeglückt heraus.

Er rollt es auf zu einem Löckchen,
Hat's in ein Medaillon gelegt.
Nun hängt es unter seinem Röckchen,
Da, wo sein treues Herze schlägt.

 


 

 << Kapitel 68  Kapitel 70 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.