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Zehn Jahre später

Alexandre Dumas (der Ältere): Zehn Jahre später - Kapitel 12
Quellenangabe
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typefiction
authorAlexander Dumas d. Ä
titleZehn Jahre später
publisherVerlag von A. Weichert
translatorH. Eiler
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10. Kapitel. Wie d'Artagnans große Idee endete

Zwei Tage nach den eben erzählten Ereignissen ging am späten Abend eine kleine holländische Fischerbark an der Küste von Scheveningen vor Anker und setzte in einem Boote acht Mann an Land, die beim Aussteigen einen großen, länglichen Gegenstand, der eine Kiste oder ein Ballen zu sein schien, auf den Strand legten. Ein einzelner Mann lief sogleich auf das einsame Haus zu, das dem verstoßenen König von England zur Wohnung diente. Der Hund bellte laut, der alte Parry fuhr aus dem Schlafe auf. – »Was gibt's?« rief er und wagte die Tür nur um einen Spalt zu öffnen. – »Ich will zu Seiner Majestät Karl II.,« antwortete eine Stimme. – »Nennt Euern Namen und Euer Begehr!« – »Potzblitz, Ihr seid neugierig, Alter, ich bringe wichtige und unerwartete Nachrichten, laßt mich also nicht länger warten, so Ihr Euern Herrn lieb habt.« – »Ihr müßt vor allem Euern Namen nennen – ich habe ausdrücklichen Befehl, jeden Unbekannten, der anklopft, danach zu fragen.« – »Ich bin kein Unbekannter, potzblitz!« rief die Stimme. »Oeffnet, ich bringe eine Kunde, die nicht mit Geld aufzuwiegen ist!« – »Meiner Treu, ich sollte diese Stimme kennen,« sagte nun Parry und öffnete die Tür um einen Spalt weiter. »Richtig, es ist Chevalier d'Artagnan!« Und nun flog die Tür ganz auf, und Parry ließ den Kriegsmann ein, der noch immer die Fischerstracht anhatte.

»Ja, ja, ich bin's wirklich, lieber Parry!« sagte d'Artagnan. »Und nun melden Sie mich beim König!«

»Aber Majestät schlafen schon.« – Doch im selben Augenblick erschien der König, der noch gearbeitet hatte, in der Tür seines Zimmers und fragte nach der Ursache dieses nächtlichen Lärms. – »Majestät, Verzeihung,« antwortete Parry, »Chevalier d'Artagnan ist hier und will Sie durchaus sprechen. Er hat wichtige Nachrichten.«

»So laß ihn herein, Parry!«

Und d'Artagnan trat auf den König zu. – »Wo ist der Chevalier?« fragte dieser erstaunt beim Anblick einer fremden Gestalt. – »Er steht vor Ihnen,« antwortete der Kriegsmann. – »Ah, nun erkenne ich Sie!« rief der Brite. »Doch wozu diese Verkleidung?«

»Hören Sie mich an, Majestät,« begann d'Artagnan, als er mit dem König in dessen Zimmer allein war. »Als ich Sie in Blois zu Ludwig XIV. führte, war ich Zeuge Ihres Schmerzes und auch Zeuge Ihres Mißerfolges. Aus Ihrem Munde vernahm ich da die Worte, daß ein gewisser General Monk für Sie das gefährlichste Hindernis auf dem Wege zum Throne sei. Wenn es Ihnen gelänge, ihn zu beseitigen oder zu sich hinüberzuziehen, so würden Sie Ihrem Ziel um ein bedeutendes Stück näher sein. Habe ich damals recht gehört?« – »Gewiß, Chevalier, doch wozu diese Frage? Ein König ohne Heer und Geld vermag nichts gegen einen Mann wie Monk.« – »Das war Ihre Meinung, Majestät, doch glücklicherweise nicht die meine,« fuhr der Chevalier fort. »Ich habe ohne Heer und ohne besonders viel Geld ausgeführt, was Eurer Majestät so unmöglich schien.«

»Mann, was wollen Sie damit sagen?« rief Karl II.

»Daß ich nach England gefahren bin, um den Ihnen so lästigen Mann zu fangen, daß ich ihn mitten aus seinem Lager fortgeschleppt habe, daß ich glücklich zurückgekehrt bin, und daß ich ihn Eurer Majestät bringe.« – »Sie bringen mir den General Monk?« rief Karl II. in grenzenlosem Erstaunen. – »Ja, Sire. Ich habe ihn dort am Strande in einer großen Kiste, aus der ich ihn nur herauszuholen brauche. Seien Sie unbesorgt, die Kiste war mit Luftlöchern versehen, er hat also atmen können. Er wollte zwar keine Nahrung zu sich nehmen, aber ich zwang ihn dazu. Somit befindet er sich ganz wohl. Wünschen Sie ihn zu sehen, Majestät?« – »Sie sind des Teufels, Herr! Ich kann nicht glauben, daß Sie im Ernst sprechen!« – Aber d'Artagnan war schon hinausgeeilt, um seine seltsame Beute herbeizuschaffen.

Vor seiner Abfahrt aus Calais hatte d'Artagnan einen Kasten zimmern lassen, lang, breit und tief genug, einen Menschen aufzunehmen. Eine Matratze war hineingelegt worden, so daß man weich darin liegen konnte. Zweierlei war für den wagemutigen Kriegsmann zu fürchten gewesen: entweder der General Monk, der allgemein für halsstarrig galt, zog den Tod dieser seltsamen Gefangenschaft vor, oder aber er versuchte, die Matrosen zu bestechen und gegen ihren Führer aufzuhetzen. Als d'Artagnan den General nun glücklich in der Kiste hatte, blieb er Tag und Nacht daneben sitzen, bis das Gestade von Holland erreicht war. Erst als er nun zum König ging, verließ er den Gefangenen zum ersten Male, indem er mit einem seiner Leute, den er ganz besonders in sein Vertrauen gezogen hatte, ein dreimaliges Pfeifen verabredete, auf welches Zeichen sie die Kiste unverzüglich herbeitragen sollten.

Dieses Pfeifen ließ er nun ertönen, und als der Kasten im Zimmer des Königs stand, hob d'Artagnan den Deckel auf und half dem Gefangenen heraus, der stumm die steifen Glieder reckte und sich umschaute, während d'Artagnan seine Leute mit den Worten entließ: »Ihr habt König Karl II. von England einen wichtigen Dienst geleistet. Binnen sechs Wochen wird er nun wieder auf seinem Throne sitzen. Eure Löhnung wird deshalb verdoppelt werden. Kehrt zum Boot zurück und wartet dort auf mich.« Darauf wendete er sich an den General, der noch immer stumm wie eine Bildsäule dastand, verneigte sich respektvoll vor ihm und sprach: »Herr General, ich muß Sie um Verzeihung bitten, daß ich Sie so behandelt habe, aber es blieb mir nichts weiter übrig. Jetzt sind Sie frei oder vielmehr aus meinen Händen in die des Königs Karl II. übergegangen.« Und zum König gewendet, setzte er hinzu: »Majestät, hier steht Ihr Feind, General Monk. Beschließen Sie nun das Weitere.«

Monk sah den jungen Monarchen gleichgültig an. »Für mich gibt es keinen König von England,« sagte er ruhig; »ich kenne hier keinen, der würdig wäre, ein Edelmann genannt zu werden. Ein verkappter Verräter, den ich für einen ehrlichen Mann hielt, hat mir im Namen Karl Stuarts eine schändliche Falle gestellt, in die ich leider hineingegangen bin. Tötet mich, denn wahrlich, meinen unbeugsamen Willen werdet Ihr Euch nie Untertan machen. Von diesem Augenblick an werde ich nicht einmal mehr zum Hilferufen den Mund mehr auftun.«

Karl II. betrachtete nachdenklich den berühmten Mann, dem er zum ersten Male Auge in Auge gegenüberstand. Mit jenem Scharfsinn, der den Adlern eigen ist und den Königen eigen sein sollte, hatte er die Tiefe dieses Feindesherzens auf den ersten Blick ergründet und faßte alsbald einen jener heroischen Entschlüsse, auf die ein gewöhnlicher Mensch sein Leben, ein Heerführer sein Glück, ein König sein Reich setzt. – »General,« sagte er zu Monk, »Sie haben das Recht zu schweigen. Ich verlange daher nicht, daß Sie mir antworten, sondern nur, daß Sie mich anhören. Sie machen mir einen schmerzlichen Vorwurf, indem Sie behaupten, ein von mir abgesandter Verräter hätte Ihnen eine Falle gestellt. Damit können Sie nicht diesen Herrn hier meinen, den Chevalier d'Artagnan, dem ich für seine uneigennützige Anhänglichkeit tiefen Dank schulde. Der Herr Chevalier ist nämlich ganz aus eigenem Antriebe, und ohne daß ich etwas von seinem Vorhaben wußte, nach England gefahren, um seinen früheren glänzenden Waffentaten eine neue hinzuzufügen. Sie können mit Ihren Worten vielmehr nur auf den Grafen de la Fère anspielen, der in meinem Auftrag nach Newcastle gereist ist –« – »Athos,« rief d'Artagnan dazwischen. – »Ich glaube, dies ist sein Spitzname,« fuhr Karl II. fort. »Er sollte für mich nach einer Million Geldes suchen, die als letztes Besitztum meines Vaters in der Abtei von Newcastle verborgen lag, und dabei gleichzeitig eine Unterredung mit Ihnen, General, herbeiführen. Nun ist, wie mir scheint; die Unterhandlung zwischen Ihnen und meinem Abgesandten durch diesen Biedermann hier auf unfreiwillige Weise unterbrochen worden. Lassen Sie sich das nicht zu Herzen gehen, Herr d'Artagnan, Sie haben sich als treuer Freund bewährt und mir zur persönlichen Bekanntschaft eines Mannes verholfen, den ich bald nach seinem vollen Werte zu schätzen wissen werde.«

In den Augen des Puritaners leuchtete ein Blitz der Freude auf, doch nur ganz flüchtig, dann sah er wieder kalt und starr vor sich hin. Karl II. fuhr fort: »Für die Ihnen verhängnisvolle Wendung, die die Sache genommen hat, Herr General, bin ich also nicht verantwortlich zu machen. Ich werde es Ihnen sogleich beweisen. Folgen Sie mir, meine Herren!« – Mit diesen Worten verließ er das Haus, und Monk und d'Artagnan folgten ihm. Der König ging zum Strande. – »Wo ist das Boot, auf dem Sie herübergekommen sind?« fragte er. – »Dort,« antwortete der Chevalier, »und in Kanonenschußweite liegt die Bark – man kann sie in der Finsternis der Nacht nicht erkennen.« – »Aber Sie wissen, wo sie liegt, und werden sie finden?« – »Gewiß, Majestät.«

Darauf wendete der König sich an Monk und sprach: »General, Sie sind frei.« – Ein so großer Meister Monk auch in der Kunst, sich zu beherrschen, war, so vermochte er doch nicht einen leisen Ausruf der Ueberraschung zu unterdrücken. Karl II. fuhr fort: »Wecken Sie ein paar Fischersleute im Dorfe und besetzen Sie mit diesen das Fahrzeug. Noch in dieser Nacht können Sie die Reise antreten. Chevalier d'Artagnan wird Sie begleiten. Ich stelle meinen Freund und treuen Helfer unter den Schutz Ihrer Ehre.« – Monk ließ einen neuen Ausruf der Verwunderung hören, und der Chevalier seufzte tief. – »Und nun, General, gute Fahrt und Gott befohlen! Wir sehen uns bald wieder.« Nach diesem Gruße machte Karl II. kehrt und verschwand in der Dunkelheit.

»Das Blättchen hat sich gewendet,« brummte d'Artagnan mürrisch. »Gewähren Sie mir noch ein paar Minuten Frist. Ich muß meine Leute ablöhnen.« – Monk nickte stumm, und der Chevalier pfiff dreimal. In wenigen Augenblicken waren sie von zehn Matrosen d'Artagnans umringt. Er warf ihnen eine mit 2500 Goldlivres gefüllte Börse zu. »Ich muß euch verlassen,« sagte er. »Dies als Abschlagszahlung. Vielleicht komme ich bald wieder, vielleicht dauert's auch lange, kann auch sein, wir sehen uns nimmermehr. Wartet immerhin in Calais ein Weilchen auf mich. Und nun, Herr General,« wendete er sich an diesen, »stehe ich zu Ihrer Verfügung. Wir werden die Reise zusammen machen – wenn anders Ihnen meine Gesellschaft nicht unangenehm ist –« – »Ganz im Gegenteil,« antwortete Monk gelassen, und d'Artagnan murmelte kopfschüttelnd: »Ich glaube, armer Planchet, unsere Aktien stehen faul.«

Während der Seefahrt sprach Monk kaum ein Wort mit d'Artagnan, obwohl er täglich mit ihm speiste und ihn auch sonst die Behandlung, die er durch ihn erlitten, in keiner Weise entgelten ließ. Nach achtundvierzigstündiger Reise landeten sie an der Mündung des Flüßchens wo das Haus stand, das Athos zur Wohnung diente. Monk schlug rasch den Weg zu seinem Lager ein, und d'Artagnan, der sich in sein Schicksal ergeben hatte, folgte ihm willenlos, wie ein Bär seinem Führer. Ingrimmig murmelte er vor sich hin, die Könige seien alle über einen Kamm, und der beste unter ihnen tauge nichts. Im Stillen gelobte er sich, keinem von ihnen je wieder zu dienen.

»Dort brennt ein Haus!« rief Monk plötzlich, »meiner Treu, das können nur Lamberts Soldaten sein.« – Sie beschleunigten ihre Schritte, um den durch die Flammen bedrohten Menschen zu Hilfe zu kommen, denn die Anzahl der Leute, die das brennende Haus umringte, schien ihnen nicht allzu groß zu sein, so daß sie es wagen konnten, sie anzugreifen. Als sie näher kamen, bemerkten sie, daß die Soldaten in offenbarer Mutlosigkeit dem Brande zusahen. Ohne vorher von ihnen bemerkt worden zu sein, trat Monk ganz plötzlich unter sie.

»Was bedeutet dies?« rief er. – Da stieß einer der Soldaten einen Schrei der Ueberraschung aus. »Der General!« – Der Ruf pflanzte sich rasch von Munde zu Munde fort, ein paar Offiziere, unter ihnen Digby, der Adjutant, stürzten herbei. Monk war von seinen Getreuen umringt. – »Was geht hier vor?« rief er nochmals. – Digby, der Adjutant ergriff das Wort: »Wir wollten jenen verräterischen Franzosen, der Euer Gnaden an jenem Abend fortlockte, zur Uebergabe zwingen,« erklärte er. »Aber es ist ihm nicht beizukommen. Er hat schon zehn der Unseligen erschossen, und wir sahen uns genötigt, Feuer an das Haus zu legen, um ihn auszuräuchern.«

»Ha!« rief d'Artagnan, und sein Schwert flog aus der Scheide, »mein Landsmann – mein Freund ist in Lebensgefahr – ihn wollt ihr bei lebendigem Leibe verbrennen. O, ihr Hunde! Athos, Athos, Hilfe ist nahe!« schrie er und wollte über die Soldaten Monks herfallen. Der General fiel ihm in den Arm. »Geduld!« sagte er. »Digby, sorgen Sie dafür, daß das Feuer auf der Stelle gelöscht wird. Wer dem Manne da drin ein Haar krümmt, büßt es mit dem Leben. Ist in meiner Abwesenheit eine Schlacht geliefert worden?« – »Wozu, Herr General?« sagte Digby. »Täglich laufen hunderte von Lamberts Soldaten zu uns über. In acht Tagen wird sein Heer zusammengeschmolzen sein, wie Schnee an der Frühlingssonne. Entschuldigen Sie uns, Herr General, wir glaubten Sie schon verloren.«

»Sie sind von Sinnen,« versetzte Monk. »Wie könnte ein Mann wie ich verlorengehen? Darf ich mich etwa nicht entfernen, ohne es an die große Glocke zu hängen? Muß deshalb ein Ehrenmann, ein Freund von mir, wie ein Räuber belagert und ausgeräuchert werden? Bei Gott, ich werde die, die der Graf übrig gelassen hat, erschießen lassen.« – Nach diesen Worten wandte er sich um und schüttelte Athos, der sich aus einer stürmischen Umarmung seines Waffenbruders losriß, die Hand. – »Zurück ins Lager!« rief er dann seinen Soldaten zu, und Sie, Digby, haben vier Wochen Arrest, damit Sie künftighin sich besser nach meinen Befehlen richten.«

»Wir sind allein,« fuhr er fort, als die Soldaten sich entfernt hatten. »Nun sagen Sie mir, Graf de la Fère, warum sind Sie geblieben? Sie konnten doch jederzeit Ihre Feluke erreichen.« – »Ich wartete auf Sie, General,« antwortete Athos. »Sie hatten doch versprochen, mir in acht Tagen Bescheid zu geben.« – »Führen Sie mich in Ihr Zimmer!« sagte Monk, und während d'Artagnan mit dem alten Grimaud draußen blieb und sich beide wohl fünf Minuten lang die Hände schüttelten, trat Monk mit Athos in die von Rauch geschwärzte, vom Feuer beschädigte Wohnung. Er ließ sich Papier und Feder geben, schrieb ein paar Zeilen, setzte seinen Namen darunter, steckte das Blatt in einen Umschlag, versiegelte diesen mit seinem Ringe und übergab das Billett dem Grafen mit den Worten: »Machen Sie sich hiermit sofort auf den Weg zu Karl II. Die Fässer bringen Sie mit Hilfe der Fischer, die mich hierhergebracht haben, an Bord. In einer Stunde schon können Sie unterwegs sein. Herr Chevalier!« rief er zum Fenster hinaus. »Sagen Sie Ihrem Freunde Adieu, er kehrt nach Holland zurück.« – »Zurück nach Holland?« rief d'Artagnan. »Und ich?«

»Sie können ihm nachfolgen, wenn Sie wollen,« erwiderte Monk. »Ich bitte Sie jedoch, bei mir zu bleiben. Schlagen Sie mir das ab?« – »Nein, General.« – Als d'Artagnan sich von seinem alten Kameraden verabschiedet hatte, nahm Monk seinen Arm und schritt mit ihm dem Lager zu. Der Chevalier schüttelte, aufs höchste verwundert, den Kopf und dachte bei sich: »Bei Gott, die Aktien von Planchet und Co. scheinen wieder zu steigen. Himmlischer Vater! gib nur, daß Monk nicht soviel Eigenliebe besitze wie ich. Ich muß gestehen, wenn mich jemand in eine Kiste gesteckt und übers Meer geschafft hätte wie ein Kalb, ich würde es ihm nie vergessen, daß er mich eine so lächerliche Figur spielen ließ. Die Haut würde ich ihm abziehen. In einen wirklichen Sarg würde ich ihn stecken zur Erinnerung an den falschen Sarg, in den er mich gepackt wie ein Ladung Heringe.«

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