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Zäpfel Kerns Abenteuer

Otto Julius Bierbaum: Zäpfel Kerns Abenteuer - Kapitel 8
Quellenangabe
typefairy
booktitleZäpfel Kerns Abenteuer
authorOtto Julius Bierbaum
year1966
publisherHamburger Lesehefte Verlag
addressHamburg
isbn3-87291-106-6
titleZäpfel Kerns Abenteuer
pages1-9
created19991002
sendergerd.bouillon@t-online.de
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»So ein Biest«, murmelte er vor sich hin. »Das ist gewiß der Wappendrachen von Hurrasien, der sich hierher verirrt hat. Diese roten, glühenden Augen! Pfui Teufel! Und ganz grün ist sie! Ekelhaft. Ich möchte nur wissen, wozu aus ihrem Schwanz Rauch kommt? Es stinkt ganz nach Schwefel.«

Und er dachte an den Duft der Ananaskügelchen von Frau Dschemma, und seine Sehnsucht, zu seinem Schwesterchen zu kommen, wurde immer größer. Aber die Schlange rührte sich nicht vom Fleck.

Da faßte sich Zäpfel Kern ein Herz und flüsterte:

»Sie, Frau Schlange, geben Sie doch ein bißchen auf die Seite! Mein Meister wartet auf mich.«

Die Schlange gähnte und hielt nicht einmal die Hand vor den Mund, was ihr aber zu verzeihen war, da sie keine hatte. Einer Antwort würdigte sie aber das Kasperle nicht, noch weniger ging sie auf die Seite.

Und Zäpfel sprach: »Das ist doch keine Manier, so den Weg zu versperren! Es ist doch anderswo Platz genug! Und mein armer guter Meister muß deswegen vor Warten schwarz werden!«

Die Schlange gähnte nochmals. Dann machte sie die Augen zu, ringelte sich noch enger zusammen, blies den Rauch an ihrem Schwanz aus und schien entweder sterben oder doch wenigstens schlafen zu wollen.

Das schien Zäpfel Kern das Gescheiteste, was sie tun konnte, und er beschloß, auf den Fußspitzen näherzugehen und dann über den Knäuel wegzuspringen. Schlich also leise herbei und setzte zum Sprung an.

Da riß die Schlange ihr Maul wie ein Scheunentor auf und machte: »Cham!«, und Zäpfel Kern schlug vor höchstem Entsetzen einen noch nie dagewesenen Purzelbaum, der zur Folge hatte, daß er mit dem Kopf in den Schlamm fuhr, während seine Beine wie rasend in der Luft herumzappelten.

Dieser Anblick war selbst für eine schlechtgelaunte Riesenschlange zuviel. Statt das Kasperle zu verschlingen brach sie in ein krampfhaftes Gelächter aus.

Zäpfel Kern hielt das für Wutgeheul und strampelte noch heftiger. Und da konnte die Schlange, so unangenehm ihr das auch war, nicht anders: sie mußte sich totlachen. Selbst, als sie schon tot war, krümmte sich ihr Leib noch immer weiter.

Zäpfel Kern aber, als es still geworden war, zog seinen Kopf, der jetzt nicht wie Mandelmilch aussah, aus dem Schlamm und rannte, was ihn seine Zappelbeine tragen konnten, davon.

Als er endlich wagte stillzustehen, hatte es schon zu dunkeln begonnen, aber seine Nase verriet ihm, daß er sich jetzt in einer angenehmeren Gegend befand. Er hob sein Näslein schnüffelnd hoch und machte:

»M! m! m! Täuscht mich meine Nase nicht, so sind hier Borsdorfer Apfel in der Nähe.«

Und richtig! Ein ganzer Baum hing voll davon, nicht zwei Schritte weit weg von ihm.

»Das ist fein!« dachte sich Zäpfel und machte sich kein Gewissen daraus, mit der festen Absicht, ein paar Äpfel zu mausen, auf den Baum zuzugehen. Da, au! krack! fühlte er etwas an seinen Füßen zuschnappen.

Er saß in einem Fußeisen fest, das ein Bauer für die Marder aufgestellt hatte, die allzu häufig seinen Hühnerstall mit ihrem Besuch beehrten.

Das Kasperle schrie, brüllte, quietschte, heulte, bis es ganz heiser wurde, aber es schien, als wäre meilenweit keine menschliche Seele, ihn zu hören und zu befreien.

Die Nacht kam heran, sonst niemand.

Aber die Nacht ist keine angenehme Gesellschafterin für einen, der in eine Marderfalle geraten ist, und es war noch dazu eine stockfinstere Nacht, denn der Mond, der hinter einem kleinen Wald aufgegangen war und eigentlich die Pflicht hatte zu leuchten, war in einen großen schwarzen Wolkensack gekrochen, wo er zu schnarchen begann. Wenigstens hielt Zäpfel Kern das Windgestöhn in den Apfelbäumen für das Schnarchen des Mondes.

Und Zäpfel Kern wimmerte vor sich hin: »Wenn ich doch auch schlafen dürfte! Diese gequetschte Stellung zwischen zwei Tellereisen ist furchtbar ermüdend. Und Hunger hab' ich auch! Und zu den Äpfeln kann ich nicht. Ach, Schwesterchen, wenn du wüßtest, wie es deinem Brüderchen geht!«

»Sie weiß es!« erklang eine holde Stimme.

»Bist du da, Schwesterchen?« flüsterte Zäpfel entzückt und erschreckt.

»Mein Herz ist immer bei dir.«

»Warum hilfst du mir denn nicht?«

»Weil es gut für dich ist, etwas auszustehen.«

»Danke schön. Das finde ich gar nicht!«

»Und weil du mit Recht in das Eisen geraten bist.«

»Ich bin nicht bloß mit dem rechten, sondern auch mit dem linken Fuß hineingeraten.«

»Tu nicht so, als verständest du mich nicht! Du hast Äpfel stehlen wollen, und dafür sitzt du jetzt in der Falle.«

»Falsch! ich stehe darin! Sitzen wäre bequemer.«

»Ich höre mit Vergnügen, daß du noch bei guter Laune bist, mein witziges Kasperle. Hoffentlich verlierst du sie nicht. Gute Nacht!«

Der Ananasgeruch, der während dieser Unterhaltung die Luft erfüllt hatte, verschwand, und Zäpfel hörte nichts weiter als das, was er für das Schnarchen des Mondes hielt.

Doch nein... Kamen da nicht Schritte...? Knackten nicht Zweige?

Und Zäpfel rief: »Hierher! Hierher! Bitte etwas schneller!«

»Na, na!« ertönte eine Stimme, »nur nicht so ungeduldig, Herr Mausehaken! Diesmal scheint es ein zweibeiniger Marder zu sein.«

»Kein Marder!« schrie Zäpfel, »ein Kasperle!«

Da fiel das Licht einer Laterne auf ihn, und eine derbe Faust packte ihn am Schlafittchen.

»Nicht so grob!« schrie Zäpfel Kern.

»Denkst du, ich ziehe mir Glacéhandschuhe an, wenn ich einen Hühnerdieb packe?« sagte der Bauer.

»Hühnerdieb? Das müßte ich mir denn doch verbitten! Ich hab' mir bloß ein paar Äpfel nehmen wollen.«

»Mit Äpfeln fängt man an und mit Hühnern hört man auf, wenn man nicht noch weiter geht im Stehlen«, erklärte der Bauer.

»So mach doch endlich diese ekelhafte Falle auf!« schrie Zäpfel, »und laß meinen Hals los! Oben und unten in der Klemme zu sitzen ist ein bißchen viel.«

»Du meinst vielleicht, du imponierst mir mit deiner Frechheit?« sagte der Bauer, indem er die Falle öffnete, »aber da irrst du dich gewaltige. Redensarten mach' ich nicht viel. Aber kirre kriege ich dich doch. Heute Nacht wirst du so freundlich sein und meinen Hühnerstall bewachen.«

»Ich?«

»Ja, du, wenn du nichts dagegen hast!«

»Ich habe sehr viel dagegen.'

»Das freut mich, denn je mehr du dich erzürnst, um so mehr macht mir's Spaß.«

Bei diesen Worten nahm der Bauer das Kasperle unter'n Arm wie ein Stück Holz und trug es fort.

An seinem Hause angekommen, legte er ihm ein Hundehalsband um den Hals, das entsetzlich eng anlag, schloß eine Kette daran, befestigte die Kette an der Hundehütte und sagte: »So, mein Herr Kasperle, und hiermit ernenne ich dich zum Nachfolger meines guten Phylax, der leider heute gestorben ist. Hoffentlich hast du mehr Glück als er in der Bewachung des Hühnerhauses. Behalte mir das nur ja gut im Auge! Und wenn die Marder kommen, so belle tüchtig. Kannst du bellen?«

»Jawohl: Wau-wau-wau! Woff-woff-woff!«

»Sehr gut! Ausgezeichnet! – Wenn's regnet, darfst du übrigens in die Hundehütte aufs Stroh kriechen! Aber nicht einschlafen! Sonst...!«

Und er machte eine unangenehme Handbewegung, deren Bedeutung dem Kasperle nicht fremd war.

Dann ging der Bauer langsam in sein Haus, und Zäpfel Kern konnte durch die Fenster sehen, wie er sich recht gemütlich ins Bett legte.

»Und ich!« sprach Zäpfel Kern zu sich selber, »und ich, das Geschöpf eines Künstlers, der Bruder einer Fee, ein Kasperle, über das ein Buch geschrieben werden soll, – ich hänge an einer Hundehütte. Tiefer kann ein Wesen von Intelligenz nicht sinken. Aber mir geschieht ganz recht! Nur meine dumme Unfolgsamkeit ist schuld daran, mein ewiges Weglaufen, meine Habgier, meine Trägheit!«

Und wieder einmal nahm er sich ernstlich vor, künftighin gescheiter und brav zu sein, so brav, oh, so brav...

Obwohl Zäpfel Kern sehr müde war, hielt er es doch für geraten, nicht zu schlafen. Erstens wegen dieser deutlichen Handbewegung des Bauersmannes und zweitens, weil es ihm unmöglich war, im Stehen zu schlafen wie ein Pferd; sich auf das Stroh in die Hundehütte zu legen dünkte ihn aber eines Feenbruders schlechterdings unwürdig. Die angemessenste Stellung, die er jetzt einnehmen konnte, schien ihm die zu sein, daß er sich wie ein Reiter auf das Dach der Hundehütte setzte. Bequem war der Sitz ja nicht, da das Dach sehr spitz zulief, aber er verlieh dem Kasperle doch ein stolzes Ansehen, und Zäpfel Kern konnte sich nun wenigstens einbilden, eine anständige Stellung innezuhaben. Von dieser Möglichkeit machte er, da er, wie wir wissen, von seinem Meister eine reiche Phantasie geerbt hatte, sofort ausgiebigen Gebrauch. Es dauerte nicht lange, und er ritt auf seiner Hundehütte in den schönsten Gegenden einer üppigen Einbildung spazieren, nun schon nicht der Nachfolger eines Hofhundes mehr, angelegt an eine Hundehütte, sondern ein herrlicher, kühner Ritter auf einem kostbaren arabischen Schimmelhengst. Sein schönstes Abenteuer in der Einbildung war, wie er Frau Dschemma aus den Händen des entsetzlichen Obertribunalrats Gorilla rettete, der sie in seinem ungeheuren Tintenfaß ersäufen wollte. Mit lautem Hurra und nicht zu überbietendem Genuß rannte er dem verhaßten richterlichen Affen seine goldene Lanze in den Bauch und war eben dabei, das riesige Tintenfaß umzuwerfen – da... was war das?... Hörte er nicht wispern?... raunen?... rascheln?

Er kehrte mit äußerster Geschwindigkeit aus dem bunten Reich der Phantasie in die kohlpechrabenschwarze Wirklichkeit zurück, und war durchaus nicht mehr Ritter, sondern ganz und gar Phylax der Zweite.

Kein Zweifel: in seiner Nähe wurde geredet! Aber wer redete? In dieser Finsternis, bei diesem Mond, der, statt zu leuchten, schlief, war ja nichts zu sehen... Oder doch?... Waren da nicht vier Katzen?

Zäpfel Kern, der, wie man sich denken kann, auf Katzen nicht sehr gut zu sprechen war, hatte ein Gefühl, als wäre er durch das Hundehalsband wirklich ein Hund geworden, und er stellte es sich als eine große Annehmlichkeit vor, allen vieren den Hals umzudrehen.

Als sich aber eine der langen, schlanken, dunklen Gestalten von den übrigen loslöste und auf unhörbaren Pfoten zur Hundehütte geschlichen kam, da merkte er, daß es doch keine Katzen waren, und es würde ihm zur Gewißheit, daß er es mit Angehörigen der Familie Marder zu tun hatte, also mit den Dieben, die er erwischen sollte. Die Wichtigkeit des Augenblicks erdrückte ihn schier. Jetzt galt es zu beweisen, wieviel Grütze im Holzkopf und wieviel Mut im Herzen eines Kasperle stecken.

Zäpfel rührte und regte sich nicht, es schien, als wäre seine Hundehütte ein Denkmalsroß aus Bronze und er ein bronzener Ritter darauf.

Der Marder, mit dem Bauch fast den Boden berührend und vorsichtig mit seiner kleinen Nase schnuppernd, kroch fast bis zum Loch der Hundehütte heran, dann pfiff er leise. Als keine Antwort erfolgte, flüsterte er: »Phylax, schläfst du?«

»Nein!« antwortete in demselben Flüsterton Zäpfel Kern.

Der Marder stutzte, denn er hatte sofort bemerkt, daß das nicht Phylax war, der geantwortet hatte. Er fragte: »Bist du nicht Phylax?«

»Nein!« antwortete das Kasperle.

»Wer bist du denn?«

»Zäpfel Kern.«

»Ah! große Ehre! Aber was machst du denn hier?«

»Ich bin zum Nachfolger des Phylax ernannt worden.«

»Hat Phylax denn gekündigt?«

»Phylax ist tot.«

»Was? Ach! Wie schade! Er war so ein guter Kerl, und es ließ sich so gut mit ihm auskommen... Hm... Aber du wirst sicher ebenso gescheit sein wie er und diesen Vorteil einsehen. Nicht?«

»Laß hören.«

»Also, mit Phylax haben wir folgenden Vertrag gehabt: wir machten jede Woche einmal dem Hühnerhaus einen Besuch, und Phylax tat, als merkte er nichts. Dafür erhielt er von den acht Hühnchen, die wir stahlen, jedesmal eins. Wohlgemerkt: schon gerupft und ausgenommen, weil Hunde das nicht so verstehen wie wir.«

»Ein feines Geschäft!«

»Nicht wahr? – Willst du in den Vertrag eintreten?«

Zäpfel Kern überlegte. Dann antwortete er: »Gut! Ich nehme euern Vorschlag an. Aber wehe euch, wenn ihr mir kein Hühnchen gebt!«

»Aber, ich bitte dich!« entgegnete der Marder. »Ein Vertrag ist doch ein Vertrag! Aber du mußt uns das Hühnerhaus aufriegeln.«

Zäpfel Kern schwang sich von seinem hölzernen Roß und hob den Riegel der Hühnerhaustür zurück. Schlupp – schlupp – schlupp – schlupp krochen die vier Marder hinein, unhörbar wie Schatten.

Kaum aber waren sie drin, schob, klapp, das Kasperle den Riegel wieder vor, hob wie ein Hund, wenn er bellt die Nase hoch und durchbrach die Stille der Nacht mit einem meisterhaft echten »wau! wau! wau! wau! woff! woff! woff! woff!«

»Verräter!« zischten die gefangenen Marder und versuchten vergebens, die Tür zu durchbeißen. Schon aber kam mit großen Schritten der Bauer und rief: »Hast du sie?«

»Ja! Alle viere!« antwortete stolz Zäpfel Kern und setzte sich wieder brav in den Sattel.

»Das ist brav!« rief der Bauer, »du bist ein Mordskerl!« und kroch in den Hühnerstall. Nach einigem Lärm und Hin und Her darin erschien er wieder und trug in einem Sack die vier Diebe, an die er folgende Ansprache hielt: »So geht's auf der Welt! Ihr gedachtet, meine Hühner zu fressen, und nun werde ich euch verspeisen. Meine Frau Karline versteht sich auf Marderbraten in saurer Sahnesoße wie keine andere Bäuerin. Und Zäpfel Kern kriegt zum Lohn eine Pelzjacke aus euren Fellen für den Winter und einen Schwanz als Schmuck auf seinen Hut.«

»Die Freiheit wäre mir lieber«, bemerkte dieser.

»Die erhältst du außerdem, mein Junge. Aber wie ist dir nur gelungen, was meinem guten Phylax nie glücken wollte?«

Das Kasperle, das sehr gesprächig war, hätte für sein Leben gern erzählt, was er von dem guten Phylax wußte, aber seine anständige Gesinnung hinderte ihn, einem Toten Böses nachzusagen, und so beschränkte er sich darauf, einfach zu erklären, er habe sich schlafend gestellt und so die Marder in das Hühnerhaus gelockt. Es war zwar auch gelogen, aber eine anständige Lüge, die niemand wehtat und einem Verstorbenen den guten Ruf rettete. Gerührt nahm ihm der Bauer das Halsband ab, führte ihn in die Apfelkammer, wo sich Zäpfel alle Taschen mit den schönsten Borsdorfer Äpfeln vollstopfen durfte, und ließ ihn dann in einem weichen, warmen Bett schlafen, bis die Sonne aufging.

Als Zäpfel Kern erwachte und sich anziehen wollte, fand er seine Kleider nicht. Er lief in die Nebenstube, sie zu suchen, und gewahrte sie in den Händen der Bäuerin, die eben dabei war, die Jacke mit den Marderfellen zu füttern und mit den Schwänzen einzusäumen. Ein Schwanz war aber bereits an seinem Hut befestigt – wie eine Fahne.

Das gefiel dem Kasperle ausgezeichnet, und als er nun gar spürte, wie warm seine Jacke geworden war, fiel er der Bäuerin um den Hals und sang:

Karline, Karline,
wie warm ist mein Jackett!
Karline, Karline
Wie ist mein Hut so nett!«

Dann kriegte er Kaffee mit viel Zucker, noch einen Sack voll Äpfel, eine schöne Patschhand vom Bauern, einen Kuß von der Bäuerin, erkundigte sich nach dem Weg und lief mit frohem Sinn, jauchzend und mit den Armen schlenkernd, in den frischen Morgen hinaus.

Es stiegen die Lerchen lustig zur Sonne an, und es sah aus, als wollten sie in die Sonne fliegen, so hoch hinauf hoben sie sich ins himmlische Blau, und rechts und links saßen die Hasen beim Frühstück im Kohl und stopften sich die runden Bäuchlein voll und riefen: »Grüß Gott, Zäpfel! Gute Reise, Zäpfel! Grüß deinen Meister, Zäpfel!« Und Zäpfel Kern ließ seinen Marderschwanz im Winde wehen und rannte und rannte heidi, heidi!

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