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Wia der Schnabi g'wachsen is

Max Hofmann: Wia der Schnabi g'wachsen is - Kapitel 8
Quellenangabe
typepoem
booktitle»Wia der Schnabi g'wachsen is.«
authorMax Hofmann
year1898
publisherVerlagsbuchhandlung Seitz & Schauer
addressMünchen
titleWia der Schnabi g'wachsen is
created20040112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1898
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Er hat koa Fleischpolitt'n zahlt.

        Der Wastl hat in unsrer Gmoa
An Polizeideanst kriagt;
An rechten Eifer hat er da,
Wer anders sagt, der lüagt.

Grad desweg'n aber tratz'n s' ean
Gar oft und erst mit Fleiß;
Daß d' Leut an so was Freud dra ham,
Dös is ja doch nix Neu's.

»Du, Wastl,« sagt der Glaser heut,
»I woaß Dir was, gib acht,
Der Schermausfanger drauß, der Sepp,
Der hat a Sau fei g'schlacht.

Hat der si a Politt'n gelöst?
Woaßt Du da was davo?«
»»Koa Wartl,«« sagt der Wastl drauf,
»»No wart! dem kumm i scho.

Dem, Freunderl, treib i d' Eisen oo,
Hab so den Kerl so dick;
Der, wenn net glei ins Loch marschiert,
Koo reden von am Glück.««

Grad wia der Sepp sein Mauszeug richt,
Der Wastl kummt daher:
»Wo hast d' Politt'n für Dei Sau?
Jetzt moan i, kost's Di mehr.«

»»Was hast denn damisch?«« sagt der Sepp,
Zoagt grinsend seine Zähn –
»»Was brauch denn a Politt'n i?
Is ja a Meersau g'wen.««

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